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Klimaschutz und Kreisentwicklung

Unsere Ziele im Klimaschutz


Ziel 13

Enzkreis: Klimaneutralität bis 2050

Ziel 13 im Leitbild des Enzkreises betrifft die „Maßnahmen für den Klimaschutz“. Um dem globalen Phänomen des Klimawandels zu begegnen, werden weltweit wie auch auf nationaler und kommunaler Ebene Ziele und Handlungsfelder identifiziert und Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen umgesetzt.

Der Enzkreis hat sich bereits 2010 unter dem Motto „Enzkreis-Klima-Wendekreis“ auf den Weg gemacht, seinen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten. Das Landratsamt Enzkreis hat sich ein eigenes Klimaziel gesteckt und in seinem Leitbild verankert. Zunächst wurde vereinbart, eine Reduktion der CO2-Emissionen um 25 Prozent bis 2020 anzustreben. CO2 soll wo möglich

1. vermieden

2. vermindert

3. ausgeglichen (kompensiert) werden.

Mit seinen Zielsetzungen orientiert sich der Landkreis an den CO2-Einsparzielen des Landes Baden-Württemberg, die seit 2013 durch das landeseigene Klimaschutzgesetz verankert wurden. Im Vorgriff auf das 2020 novellierte Klimaschutzgesetz des Landes wurde der Beschluss zu einem neuen Zwischenziel mit einer CO2-Minderung von 45 Prozent bis 2030 im Vergleich zu 1990 gefasst. Als Unterstützer des Klimaschutzpakts des Landes setzt sich der Enzkreis des Weiteren zum Ziel, bis zum Jahr 2040 eine weitgehend klimaneutrale Verwaltung zu erreichen – bis 2050 soll der Kreis insgesamt Klimaneutralität erreichen.

Enzkreis klimaneutral 2050

Die kommunalen Aufgaben im Klimaschutz sind vielfältig und durchdringen nahezu alle Arbeitsbereiche einer Verwaltung: das Fuhrpark- und Liegenschaftsmanagement, das Amt für Bauchrecht und Naturschutz, die Abfall-, Land- und Forstwirtschaft, die Mobilität mit dem eigenen Fuhrpark und dem ÖPNV, den Bildungs- und Personalbereich, sogar im Gesundheitsamt ist das Thema Klimawandel von Bedeutung, zum Beispiel infolge des Auftretens neuer Tier- und Pflanzenarten und der damit verbundenen gesundheitlichen Folgen. Nach dem Motto „global denken, lokal handeln“ sind bei der Umsetzung der Ziele daher in besonderem Maße das Engagement der eigenen Verwaltungsmitarbeitenden sowie der Städte und Gemeinden im Enzkreis gefragt.

Der European Energy Award - Klimaschutz mit System

eea gold

Der European Energy Award (eea) ist ein vielfach erprobtes Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren mit anschließender Auszeichnung. Er wurde auf europäischer Ebene zur Optimierung der kommunalen Energiearbeit entwickelt.

Enzkreis als Vorreiter

Am 17. Juli 2019 fand im Landratsamt die dritte Re-Zertifizierung für den European Energy Award (eea) statt. Der Enzkreis konnte bereits bei der ersten Zertifizierung 2012 mit 75,1 Prozent Gold-Status erreichen und diesen nun zum dritten Mal verteidigen. Mit einer Steigerung auf 81,3 Prozent konnten bei der aktuellen Prämierung erneut die Fortschritte bei der Klimaschutzarbeit nachgewiesen werden. Der Enzkreis wurde 2020 bester Landkreis in Baden-Württemberg und ist bundesweit unter den Top 5.

Im eea-Lenkungsteam sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung sowie die jeweiligen Amtsleiterinnen und Amtsleiter mitsamt Vertretung beteiligt. Der Prozess wird weiterhin von einer akkreditierten Beraterin begleitet. In regelmäßigen Abständen trifft sich das Lenkungsteam, um die Fortschritte der einzelnen Arbeitsbereiche im Klimaschutz zu dokumentieren und künftige Perspektiven zu erörtern. Es findet ein jährliches internes Audit und im vierjährigen Turnus die Zertifizierung durch eine externe Prüferin.

Dreimal European Energy Award in Gold

Der Landkreis konnte bereits bei der ersten Zertifizierung 2012 mit 75,1 Prozent Gold-Status erreichen und 2019 zum dritten Mal verteidigen. Am 11. Oktober 2019 fand die internationale Preisverleihung in Locarno statt. Für den Enzkreis nahm eine Delegation bestehend aus dem Ersten Landesbeamten Wolfgang Herz (von links), Wolfgang Ballarin (FWV), Günter Bächle (CDU), Bianca Schauer (AfD), Hans Vester (SPD), Landrat Bastian Rosenau, Edith Marqués Berger (Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung) und Joachim Wildenmann (Grüne) teil. Insgesamt wurden in diesem Jahr 48 internationale Gemeinden aus Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg und der Schweiz mit GOLD zertifiziert.


Mehr Informationen zum eea finden Sie hier

Integriertes Klimaschutzkonzept - Der Fahrplan zu den Klimazielen

Um ein strategisches Vorgehen zur Erreichung der Klimaziele zu ermöglichen, erarbeitete die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) zusammen mit dem Landratsamt Enzkreis im Jahr 2015 ein Klimaschutzkonzept. Darin sind in einem Katalog die Maßnahmen beschrieben, die innerhalb der Kreisverwaltung und bei den Kreiskommunen zur Verwirklichung von mehr Klimaschutz führen sollen. Des Weiteren eine CO2-Bilanz der Verwaltung, anhand derer die erfolgreiche Umsetzung der internen Maßnahmen kontrolliert werden kann. Der Maßnahmenkatalog besteht aus internen und externen Maßnahmen: 

  • Interne Maßnahmen liegen in der Zuständigkeit des Landratsamtes wie z. B. die energetische Sanierung von kreiseigenen Gebäuden, die Sensibilisierung der Gebäudenutzer und die Intensivierung der Pressearbeit zu Klimaschutzthemen.
  • Als externe Maßnahmen werden solche bezeichnet, die nach außen in den Kreis hineinwirken. Darunter fällt beispielsweise das Thema klimagerechtes Flächenmanagement und Siedlungsentwicklung für Kommunen, Mobilitätsberatung in Kommunen, Organisation von Exkursionen für Entscheidungsträger in Kommunen mit Schwerpunkt erneuerbare Energien, die Koordination des bereits bestehenden kommunalen Energieeffizienznetzwerkes und Öffentlichkeitsarbeit.

Für den European Energy Award (eea) wird jährlich ein Energiepolitisches Arbeitsprogramm ausgearbeitet, in dem alle Fachämter ihre Projekte für den Klimaschutz formulieren. Mit dem integrierten Klimaschutzkonzept liegt außerdem ein breiter Maßnahmenkatalog vor, sodass die Enzkreis-Verwaltung mit über 200 Maßnahmen den Klimaschutz vorantreibt.

Die CO2-Bilanz zeigt: die Kreisverwaltung kann das festgeschriebene Klimaziel 2020 zur Reduktion der CO2 Emissionen übererfüllen. Die prognostizierte Reduktion liegt bei rund 33 Prozent bezogen auf das Jahr 2010. Im Zusammenhang mit dem Beschluss zur Weiterentwicklung des Leitbilds im Sinne der Agenda 2030 wurde im Vorgriff auf das neue Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg als neues Zwischenziel für 2030 eine CO2-Minderung um 45 Prozent im Vergleich zu 1990 beschlossen.

Für den gesamten Enzkreis wurde 2017 eine CO2-Bilanz erstellt und dafür Echtdaten bei den Gemeinden und Energieversorgern erhoben. Diese dokumentiert für den gesamten Landkreis, dass der Endenergieverbrauch und die CO2-Emissionen sinken:

Im Betrachtungszeitraum von 2011-2015 sank der Endenergieverbrauch im Enzkreis um ca. 10 Prozent, die CO2 Emissionen um ca. 9 Prozent. Die Erneuerbaren Energien verzeichneten im genannten Zeitraum einen Zuwachs im Bereich Strom von 7,5 auf 11 Prozent, im Bereich Wärme liegt der Anteil bei 10 Prozent. Das landesweit einheitliche Bilanzierungstool lässt zur Zeit nur eine Auswertung bis 2015 zu. Die Bilanz wird in 2021 fortgeschrieben.

Das Klimaschutzkonzept können Sie hier abrufen:

Klimaschutzmanagement - Die MacherInnen im Klimaschutz

Für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen wurde ein Klimaschutzmanagement in Form von zwei Stellen bewilligt. Am 01.06.2016 nahmen die KlimaschutzmanagerInnen ihre Arbeit auf. Ihre Aufgabe ist es, alle Aktivitäten rund um den Klimaschutz zu koordinieren und die Akteure miteinander zu vernetzen. Zum 01. September 2019 wurde die erste Förderperiode der Klimaschutzmanagements um eine Anschlussförderung erweitert. Mit dieser werden nun erneut zwei KlimaschutzmanagerInnen die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts fortführen. Das Klimaschutzmanagement arbeitet dabei eng mit der Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim zusammen.


Informationen über das Förderprogramm „Klimaschutzmanagement“ im Enzkreis

Titel: KSI: Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Enzkreises im Bereich seiner eigenen Zuständigkeiten

Förderung: Die Stellen der Klimaschutzmanager des Enzkreises zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Förderkennzeichen: 03K02673

Laufzeit: 01.06.2016 bis 31.08.2019

Zum 01. September 2019 wurde die erste Förderperiode der Klimaschutzmanagements um eine Anschlussförderung erweitert. Mit dieser kann die Umsetzung des Klimaschutzkonzepts fortgeführt werden.

Informationen zur Anschlussförderung „Klimaschutzmanagement“

Titel: KSI: Anschlussvorhaben Klimaschutzmanagement zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes des Enzkreises im Bereich seiner eigenen Zuständigkeiten.

Förderung: Die Stellen der Klimaschutzmanager des Enzkreises zur Umsetzung der Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept werden vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Förderkennzeichen: 03K02673-1

Laufzeit: 01.09.2019 bis 31.08.2021

AnsprechpartnerInnen im Klimaschutzmanagement:

  • Edith Marqués Berger, Tel.: 07231/308-9734, edith.marques.berger@enzkreis.de
  • Björn Ehrismann, Tel.: 07231/308-9607, bjoern.ehrismann@enzkreis.de
  • Lisa Andes, Tel.: 07231/308-1836, lisa.andes@enzkreis.de
  • Julia Solar, Tel.: 07231/308-9606, julia.solar@enzkreis.de

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichten.

Weitere Informationen zur Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und des Projektträgers Jülich erhalten Sie unter:

www.klimaschutz.de

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Nationale Klimaschutz Initiative

Ausgewählte Maßnahmen

„Energie sparen, auf erneuerbare Energie umsteigen und nicht vermeidbare Emissionen kompensieren“ lautet der Dreischritt für erfolgreichen Klimaschutz.

Nachhaltige Mobilität

Sind im Bereich der Energiewende leichte Fortschritte erkennbar, muss die Verkehrswende zum Erreichen der internationalen Klimaschutzziele noch massiv vorangetrieben werden. In Zusammenarbeit mit dem Amt für nachhaltige Mobilität, dem Amt für Technische Dienste und dem Personal- und Organisationamt wird laufend an entsprechenden Projekten gearbeitet.

Zum einen sollen Angebote und Aktionen dazu anregen, das eigene Mobilitätsverhalten zu überdenken und auf umweltfreundlichere Alternativen umzusteigen. Zum anderen werden durch strategische und investive Maßnahmen umweltfreundliche Alternativen befördert. Unter anderem gehören die Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe, die Umsetzung eines Radverkehrskonzepts oder die Aktion Stadtradeln zu den Projekten, die zu einer Zunahme einer nachhaltigen Mobilität beitragen sollen. Zudem ist ein Mobilitätsberater der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) mit Zuständigkeit für das Regierungspräsidium Karlsruhe an die Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim (keep) angegliedert.

Preisverleihung STADTRADELN 2020

Die nächste Runde STADTRADELN startet bald! Alle aktuellen Informationen finden Sie unter STADTRADELN Enkreis.

"Ausgewählte Klimaschutzmaßnahme" - Umstellung des Fuhrparks

Bereits seit 2012 wird der Fuhrpark sukzessive auf E-Mobilität bzw. Hybridautos umgestellt. Die Fahrzeuge werden im Haus mit Strom aus regenerativen Quellen betankt. Mittlerweile umfasst der Fuhrpark fünf Elektro- und drei Hybridfahrzeuge, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landratsamts genutzt werden können. Die Ende 2017 veröffentlichte CO2-Bilanz zeigt bereits einen Erfolg bei der Reduzierung der CO2-Emissionen, so konnten von 2010 bis 2015 die CO2-Emissionen pro 100 km um 12 Prozent gesenkt werden. Der Fuhrpark wurde in 2018 um zwei Elektroroller und vier E-Bikes erweitert. Geplant ist eine weitere Umstellung von insgesamt vier Fahrzeugen auf Elektromobilität. Eine große Herausforderung für die Zukunft wird noch die Anpassung des Fuhrparkmanagements auf eine bedarfsgerechte Nutzung sein. Dafür ist ein Buchungssystem notwendig, das die Ladezeiten und Reichweiten der Elektroautos berücksichtigt. Im Rahmen der fachlich-inhaltlichen Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch die Klimaschutzmanager des Enzkreises besteht die Möglichkeit einen Zuschuss zur Umsetzung einer sogenannten Ausgewählten Maßnahme zu beantragen. Für eine Teilumstellung des kommunalen Fuhrparks und der Straßenmeisterei auf elektrisch betriebene Neufahrzeuge wurde eine Förderung vom Projektträger Jülich bewilligt. Die ausgewählte Maßnahme für den Enzkreis lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen: Der erste Teil ist eine bedarfsgerechte Teilumstellung des kreiseigenen Fuhrparks um insgesamt 4 Elektrofahrzeuge inklusive interner Ladeinfrastruktur. Damit erhöht sich der Elektroanteil von acht auf zwölf Elektrofahrzeuge. Der zweite Teil der Maßnahme befasst sich mit einer Umstellung eines dieselbetriebenen Rasenmähers durch einen elektrisch betriebenen Aufsitzrasenmäher. Die Maßnahme wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Informationen über das Förderprojekt

Im Rahmen der fachlich-inhaltlichen Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaschutzkonzepten durch die Klimaschutzmanager des Enzkreises besteht die Möglichkeit einen Zuschuss zur Umsetzung einer sogenannten Ausgewählten Maßnahme zu beantragen. Für eine Teilumstellung des kommunalen Fuhrparks und der Straßenmeisterei auf elektrisch betriebene Neufahrzeuge wurde eine Förderung vom Projektträger Jülich bewilligt.Die ausgewählte Maßnahme für den Enzkreis lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen:Der erste Teil ist eine bedarfsgerechte Teilumstellung des kreiseigenen Fuhrparks um insgesamt 4 Elektrofahrzeuge inklusive interner Ladeinfrastruktur. Damit erhöht sich der Elektroanteil von acht auf zwölf Elektrofahrzeuge.Der zweite Teil der Maßnahme befasst sich mit einer Umstellung eines dieselbetriebenen Rasenmähers durch einen elektrisch betriebenen Aufsitzrasenmäher.Verankert ist die Maßnahme im Integrierten Klimaschutzkonzept (IKSK) aus dem Jahr 2015.Durch die Umsetzung der Maßnahme kommt der Enzkreis seinem Klimaziel ein Stück näher. Beide Maßnahmenteile werden im Betrieb eine CO2-Einsparung von 100 Prozent.Die Maßnahme wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Titel: KSI: Ausgewählte Klimaschutzmaßnahme: Teilumstellung des kommunalen Fuhrparks und der Straßenmeisterei auf elektrisch betriebene Neufahrzeuge im Landratsamt Enzkreis“

Förderkennzeichen: 03K02673M

Laufzeit: 01.02.2018 bis 31.01.2021

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen zur Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und dem Projektträger Jülich erhalten Sie unter:www.klimaschutz.dewww.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Weitere Informationen zur Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und des Projektträgers Jülich erhalten Sie unter:

www.klimaschutz.de

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Nationale Klimaschutz Initiative

CO2-Kompensation

Eine „klimaneutrale Versorgung“ ist im Wärme- und Mobilitätsbereich nur eingeschränkt möglich. Auch „graue Energie“, die bei der Herstellung, dem Transport, dem Verkauf und der Entsorgung von Waren und Dienstleistungen anfällt, bleibt außen vor. Unausweichlich bleibt ein Restbetrag an Treibhausgasen bestehen. Um diesen global gesehen auszugleichen, gibt es für Organisationen, aber auch Privatpersonen, die Möglichkeit zur sogenannten freiwilligen Kompensation. Diese lässt sich realisieren über eine finanzielle Unterstützung von Klimaschutzprojekten. Die Menge der freigesetzten Emissionen wird ermittelt und durch gezielte Investitionen in Projekte zur Vermeidung und Verminderung von Emissionen bilanziell ausgeglichen.

  • Klimafonds Enzkreis

Ein Unternehmen aus dem Enzkreis zahlt nach der Umstellung der Verbrennung einen festen Betrag jährlich als CO2 Ausgleich. Diese Mittel stehen zur Verfügung, um Kompensationsprojekte vor allem Projekte im Globalen Süden zu unterstützen. Vereine und Initiativen können sich um die Mittel bewerben und Solarstrom- bzw. Solarthermie-Anlagen auf Schulen, Gesundheitseinrichtungen und Waisenhäusern zu installieren, die notwendigen Schulungen zu organisieren oder Aufforstungsmaßnahmen durchzuführen. Jährlich stehen derzeit rund 15.000 € zur Verfügung, die an durchschnittlich 7 bis 8 Initiativen pro Jahr weitergeleitet werden. Bisher wurden Projekte in Afrika und Asien unterstützt.

  • Kompensation Dienstfahrten und -reisen

Neben Dienstreisen sind der Postversand und Druckerzeugnisse die ersten Bereiche, in denen sich die Enzkreis-Verwaltung klimaneutral stellt. Bei der Kompensation von Dienstreisen werden die Emissionen, die beispielsweise durch die Verbrennung von Kraftstoffen, den Energiebezug und Geschäftsreisen der Mitarbeitenden entstehen, ermittelt und mithilfe von Klimaschutzprojekten ausgeglichen.

  • Kompensation Internetauftritt

Während der Corona-Pandemie stiegen die Klickzahlen der Internetseite des Landratsamts enorm an. Lagen diese in den Vorjahren bei rund 400.000, wurden für 2020 fast 1,2 Millionen Seitenaufrufe verzeichnet. Der dazu aufgewendete Energieverbrauch wurde durch First Climate kompensiert. Zum Ausgleich der entstandenen Emissionen wird ein nach dem Gold-Standard zertifiziertes Klimaschutzprojekt in Guatemala unterstützt. In dem Projekt werden effiziente Kochherde und Wasserfilter verteilt, um den Holzverbrauch zu senken und einen Zu­gang zu sauberem Wasser zu ermöglichen. Im Ergebnis werden der lokale Waldbestand entlastet und die Gesundheitsri­siken für die Menschen vor Ort gesenkt.      

Kurzbeschreibung des Projekts

Bildung für den Klimaschutz

Bildung für nachhaltige Entwicklung spielt eine wichtige Rolle bei der Erreichung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Die pädagogischen Angebote für Schulen und Kindertageseinrichtungen der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung sowie aller weiteren Abteilungen innerhalb der Kreisverwaltung sind in der Broschüre „Enzkreis im Quadrat“ zu finden. In allen Altersgruppen soll mit geeigneten Angeboten das Bewusstsein für die Problematik des Klimawandels und die Möglichkeiten des Klimaschutzes informiert werden. Mit den Angeboten des Enzkreises sollen für die Lehrerinnen und Lehrer ein handlungsorientierter Unterricht ermöglicht werden, der die Schüler ganzheitlich beansprucht, schüler-aktiv ist und in dem die zwischen dem Lehrer und den Schülern vereinbarten Handlungsprodukte die Organisation des Unterrichtsprozesses bestimmen. Das Pädagogische Konzept für Kindergärten und Schulen finden Sie hier. Folgende Programme stehen für Bildungseinrichtungen kostenlos zur Verfügung:

Kamishibai – Ein japanisches Erzähltheater

Aus Japan stammt das Kamishibai, ein Erzähltheater auf Papierbögen. Der Geschichtenerzähler schiebt seine Bilder in einen Bühnenrahmen, öffnet die Flügeltüren und beginnt, Bild für Bild seine Geschichte zu erzählen. Dieses bildgestützte Erzählen ist im Kindergarten, aber auch in der Grundschule sehr beliebt, denn es ermöglicht den Kindern, Geschichten frei zu erzählen - ohne den roten Faden zu verlieren. Das funktioniert mit selbst erfundenen und gemalten Geschichten genauso gut wie mit fertigen Bildern, die der Enzkreis Kindergärten und Schulen kostenlos zur Verfügung stellt. Neben sechs Holztheatern bietet das Medienzentrum inzwischen rund 700 Bildkartensets zu verschieden Themenbereichen an. 

Die Energiekiste

Zwei Experimentierkisten zum Thema Energie stehen am Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis für Kindergärten zum Verleih bereit. Sie umfassen eine Vielzahl an Versuchen mit ausführlichen Anleitungen. Mit einfachsten Mitteln können damit physikalische Phänomene beobachtet und erklärt werden. Voraussetzung für den Verleih ist die Teilnahme von mindestens zwei Erzieherinnen oder Erziehern eines Kindergartens an einer Schulung, die Jörn Birkhahn persönlich durchführt. Experimentieren will schließlich gelernt sein.

Puppentheater Lisa geht ein Licht auf

Schon seit vielen Jahren tourt das Puppentheater von Andreas Knab durch den Enzkreis. Hugo der Rabe und seine Freundin Lisa vermitteln dem jungen Publikum Wissenswertes rund um die Themen Energie und Klimaschutz.

  • Angebote für Grundschulen

Energiedetektiv Ede spürt zusammen mit Kindern Energiefresser auf. Mit Messgeräten ausgestattet versuchen Kinder, den Energiedieben auf die Spur zu kommen. Unter Anleitung eines Theaterpädagogen alias Energiedetektiv „Ede“ dürfen die kleinen Spürnasen den Strombedarf verschiedener Elektrogeräte messen und lernen spielerisch einen bewussten Umgang mit Energie.

  • Angebote für weiterführende Schulen

Stand by

Die Abfall- und Umweltberater des Landratsamtes bieten eine Unterrichtseinheit zum Thema Energie und Klimawandel an. Nach einer Einführung in die Theorie dürfen die Schüler schließlich selbst ein Stück „Energiewende“ in die Hand nehmen und mit Solarzellen experimentieren.

Information und Bewusstseinsbildung

  • Zeitung Abfallwirtschaft und Klimaschutz

Zweimal im Jahr erscheint die Zeitung "Abfallwirtschaft und Klimaschutz im Enzkreis", eine gemeinsame Veröffentlichung der Abfallwirtschaft Enzkreis und der Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung. Hier werden Bürger und Bürgerinnen über aktuelle Themen in Bezug auf Abfallvermeidung, Mülltrennung, Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Energiespartipps und mehr informiert. Die Zeitung wird kostenlos an alle Haushalte im Enzkreis verteilt.

Hier finden Sie die letzten Ausgaben der Zeitung zum Nachlesen:

Zeitung Abfallwirtschaft und Klimaschutz Ausgabe 19 (2020)

Zeitung Abfallwirtschaft und Klimaschutz Ausgabe 20 (2021)

  • Nutzersensibilisierung in Verwaltungsgebäuden

Im September 2017 startete die Nutzersensibilisierungskampagne „missionE“ zum Thema Energieeffizienz in der Verwaltung. Im Rahmen von missionE werden regelmäßig Aktionen für die Mitarbeitenden initiiert. Beispielsweise im Rahmen der Nachhaltigkeits- und Energiewendetage in Baden-Württemberg, Ausstellungen, Seminar „Zweite Miete“, Kalender mit Energiespartipps, Poster, Beiträge im Intranet, beispielweise zum „Klimafasten“ in der Fastenzeit.

Mit Studierenden der Verwaltungshochschule Kehl wird im Rahmen eines semesterbegleitenden Fachprojekts derzeit an einer Weiterentwicklung der bestehenden Energiesparkampagne gearbeitet.

Klimawandelanpassung

Ob Starkregen, Stürme, Hochwasser oder Dürre - die Folgen des globalen Klimawandels zeigen sich zunehmend auch in Baden-Württemberg. Von großer Tragweite ist etwa die Zunahme an Tropennächten, insbesondere für viele Ältere eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit, die Zahl der Todesfälle durch heiße Tage steigt jährlich. Oder die Trinkwasserversorgung, die bereits einige Gemeinden im Kreis während den Sommermonate vor Herausforderungen stellt.

  • Enzkreis als Pilotgemeinde im Forschungsprojekt „LoKlim - Lokale Kompetenzentwicklung für Klimawandelanpassung in kleinen und mittleren Kommunen und Landkreisen“
Der Klimawandel stellt besonders kleinere und mittlere Städte und Gemeinden vor große Aufgaben. Um besser gegen Klimawandelrisiken wie Trockenheit oder Hitzewellen gewappnet zu sein und daraus resultierende Entwicklungen wie Versorgungsengpässe und ausfallende oder verzögerte Dienstleistungen auffangen zu können, will das Projekt LoKlim die Folgen vor Ort aufzeigen sowie Anpassungsmaßnahmen ermitteln und deren Umsetzung begleiten. Auch unter dem Aspekt der Folgekosten, etwa beim Straßenbau oder bei der Wasser- und Entsorgungsinfrastruktur, eine empfehlenswerte Herangehensweise.

An dem landesweiten Forschungsvorhaben der Universität Freiburg beteiligt sich der Enzkreis als eine von sechs Pilotkommunen. Neben den Städten Emmendingen, Freiburg, Lahr, Mannheim, Offenburg, Rastatt und Waiblingen unterstützt der Regionalverband Nordschwarzwald als Netzwerkpartner. Das auf drei Jahre angelegte Vorhaben ist am Institut für Umweltsozialwissenschaften und Geographie der Universität Freiburg angesiedelt. Eine Förderung mit insgesamt knapp 300.000 Euro erfolgt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie hier


  • Raumentwicklungsstrategien zum Klimawandel (KlimaMORO)
Logo KlimaMORO
Bereits von Juni 2009 bis Juli 2011 beteiligten sich die Regionen Nordschwarzwald und mittlerer Oberrhein sowie die Städte Pforzheim und Baden Baden sowie der Enzkreis an dem Projekt MORO. Bei dem Forschungsprogramm „Modellvorhaben der Raumordnung“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung wurden Handreichungen zum Baumbestand in Siedlungsflächen als Klimaanpassungsmaßnahme sowie zur Gesundheitsgefährdung durch den Klimawandel entwickelt.Mehr Informationen zu dem Projekt finden Sie hier.

Was kann ich tun?

So schnell tickt die CO2-Uhr

Die CO2-Uhr des MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change) veranschaulicht, wieviel CO2 in die Atmosphäre abgegeben werden darf, um die globale Erwärmung auf maximal 1,5 Grad bzw. 2 Grad zu begrenzen. Knapp 420 Gigatonnen (Gt) CO2 können demnach noch in die Atmosphäre gelangen, um das 1,5-Grad-Ziel nicht zu verfehlen. Da die Welt jedoch jedes Jahr circa 42 Gt an CO2 ausstößt – rechnerisch entspricht dies 1332 Tonnen pro Sekunde – dürfte dieses Budget in gut sieben Jahren aufgebraucht sein. Das Budget von circa 1170 Gt für das Zwei-Grad-Ziel wird in etwa einem Vierteljahrhundert erschöpft sein.


Wie groß ist mein CO2-Fußabdruck?

Kalorienzählen war gestern, heute ist CO2-berechnen angesagt. Wenige Klicks genügen und Sie können sehen, wie Sie in puncto Energieverbrauch gegenüber dem deutschen Durchschnittshaushalt abschneiden. Gleichzeitig erfahren Sie, wie sie durch einfache Maßnahmen ihren Energieverbrauch senken und auch gleichzeitig bares Geld sparen können.

CO2-Rechner starten

CO2-Rechner

Agenda 2030

Für weitere Informationen bitte hier klicken.

Bürgerschaftliches Engagement

Freiwilligenagentur Pforzheim | Enzkreis

Die Vermittlungsbörse rund um das Thema Ehrenamt ist ein Angebot für Bürgerinnen und Bürger, die sich freiwillig engagieren und beteiligen wollen, sowie für Institutionen und Organisationen aus Pforzheim und dem Enzkreis, die Ehrenamtliche einsetzen möchten.

Für eine passgenaue Vermittlung von Personen, die sich aktiv einbringen wollen und die geeignete Unterstützung von Einsatzstellen nimmt sich FRAG gerne Zeit.

  • Nähere Informationen zur Freiwilligenagentur Pforzheim I Enzkreis finden Sie hier. Der aktuelle Flyer zum Download.
  • Hier finden Sie zudem Angebote für qualifizierte Fortbildungen. Flyer zu den Fortbildungen zum Download

Enzkreis erleben

Mit dem jährlichen Programm „Enzkreis erleben“ bieten wir Ihnen ein buntes Angebot unterschiedlichster Veranstaltungen zum Erleben unserer Kulturlandschaften. Von März bis Dezember bieten Ihnen Vereine, Initiativen, Landwirte, Winzer und private Veranstalter ein breites Spektrum an Erlebnistouren oder -events in den vier Landschaften des Enzkreises:

Kraichgau,

Stromberg

Heckengäu und

Nordschwarzwald.


Im Programm sind geführte Wandertouren, Rundfahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr, Radtouren, Führungen durch Kulturdenkmäler, naturkundliche Exkursionen und dies alles oft in Verbindung mit einem kulinarischen Highlight. Auch für Kinder werden spezielle Veranstaltungen insbesondere in den Ferien angeboten.

Leider konnte 2021 bisher pandemiebedingt kein Programm zusammengestellt werden.

Das Bus & Bahn Team hofft, ab Ende Mai wieder Wandertouren in Verbindung mit dem ÖPNV anbieten zu können.

Das Bus & Bahn Team

Das Bus & Bahn Team ist eine Gruppe von Ehrenamtlichen, die Ihnen die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln nahebringen möchte. Seit 2006 werden regelmäßig Informationsveranstaltungen zum Verkehrsverbundsystems und Schulungen an Fahrkartenautomaten durchgeführt. Zum praktischen erleben bietet das Bus & Bahn Team im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Enzkreis erleben“ Touren mit ÖPNV an. Die Touren verbinden die Nutzung des ÖPNV mit Wandertouren oder Spaziergängen. Für die Touren ist eine gute Gehfähigkeit erforderlich.

Bei den Schulungen direkt an den Fahrkartenautomaten erfahren Sie bei praktischen Übungen, wie Sie die richtige Fahrkarte für ihre Strecke mit Bus und Bahn auswählen können.

Im Enzkreis wandern

Pünktlich zum Start der neuen Wandersaison 2020 ist unser 3. Teil des Wanderführers erschienen.

Sechs neue Wanderrouten mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden bietet das neue Set 3. Sie sind zwischen 10 und 22 Kilometer lang und wurden wieder von ehrenamtlichen Mitbürgern erwandert und erarbeitet. Die Touren führen rund um Knittlingen, Sternenfels, Maulbronn, Ölbronn-Dürrn, Ötisheim, Mühlacker, Kieselbronn und Niefern sowie um Neulingen, Königsbach-Stein und Eisingen. Eine der Wanderstrecken führt beispielsweise durch das wunderschöne Gengenbachtal, zwei weitere entlang des Waldenser- und Hugenottenwegs. Die Tour 20 „Fluchtweg Hermann Hesses von Maulbronn nach Kürnbach“ wird auch als GPS-Tour angeboten.

2013 ist erstmalig das Wanderkarten Set „Im Enzkreis Wandern“ von der Agendagruppe Naturschutz mit sechs Touren im Nordschwarzwald und Kraichgau herausgekommen, dieses wurde 2018 aktualisiert. Im Jahr 2015 wurden acht weitere Touren rund um Mühlacker, im Heckengäu sowie im Naturpark Stromberg-Heuchelberg erwandert und zusammengestellt. Alle Wanderkartensest „Im Enzkreis wandern“ sind als Einzeltouren konzipiert und verpackt in einem handlichen Format zum Mitnehmen.

Da beim Wandern vor allem detaillierte Wanderkarten notwendig sind, wurden sind alle Tourenkarten jeweils in DIN A 3 Format abgedruckt. Die jeweilige Tourenkarte enthält außerdem Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Spiel- und Rastplätzen und natürlich Einkehrmöglichkeiten.

Eine kurze Tourenbeschreibung ergänzt die Karte auf der Innenseite.


Die Touren-Karten-Sets 1, 2 und 3 können Sie in Buchhandlungen im Enzkreis, auf den Rathäusern verschiedener Gemeinden und im Landratsamt Enzkreis zum Preis von jeweils 5,50 € käuflich erwerben.

Die Agendagruppe Naturschutz wünscht Ihnen viel Spaß beim Erwandern der Region Nordschwarzwald und Kraichgau!

Ausführliche Beschreibungen mit Informationen beispielsweise zu den Sehenswürdigkeiten:

  • Tour 1: Vom Barfuß-Pfad bei der Villa Kling durch den Langenalber Forst   
  • Tour 2: Beste Aussichten zwischen Schwarzwald und Pfinzgau 
  • Tour 3: Von Keltern ins Kirschengäu und Naturschutzgebiet Kettelsbach 
  • Tour 4: Auf dem Weinwander- und Panoramaweg von Keltern nach Remchingen
  • Tour 5: Kämpfelbachweg - im unteren Kämpfelbachtal
  • Tour 6: Der Kämpfelbachweg - im oberen Kämpfelbachtal
  • Tour 7: Von Mühlacker durch den Hohlweg ins Schönenberger Tal und zurück auf schmalen Wegen hinauf zur Chartaque und über das Waldensermuseum in Schönenberg 
  • Tour 8: Quer durch den Plattenwald - von Lomersheim nach Großglattbach 
  • Tour 9: Rund um die Enzschleife in zwei Teilen 
  • Tour 10: Unterwegs im Naturpark Stromberg-Heuchelberg bei Illingen 
  • Tour 11: Rundwanderweg durch die Waldenserorte auf der Platte - mit Abstecher ins Grenzbachtal 
  • Tour 12: Durch das Naturschutzgebiet Betzenbuckel 
  • Tour 13: Unterwegs zwischen Steinegg und Neuhausen 
  • Tour 14: Wanderung von der Monbachschlucht über die »Hohe Warte« zu einem Bannwald mit Walderlebnispfad 
  • Tour 15: Rundwanderweg: Niefern - Enzberg - Kieselbronn 
  • Tour 16: Vom Waldenser Dorf Kleinvillars nach Mühlacker
  • Tour 17: Hugenotten- und Waldenserweg - Fernwanderweg - Teilstrecke von Großvillars nach Mühlacker 
  • Tour 18: Rundweg Gengenbachtal - Stein - Gengenbachtal 
  • Tour 19: Stein, Bauschlott - Göbrichen - Eisingen - Stein
  • Tour 20: Auf dem Fluchtweg von Hermann Hesse von Maulbronn nach Kürnbach

Netzwerk Fachpartner Denkmalpflege und Fachwerk

Das Netzwerk „Fachpartner Denkmalpflege und Fachwerk" dient der Bündelung von Fachwissen und Erfahrungen bei Erhalt und Sanierung denkmalgeschützter und anderer erhaltenswerter Gebäude in unserer Region.

Das Netzwerk

  • WILL denkmalgeschützte Gebäude als wertvolle und ortsbildprägende Gebäude in unserer Region erhalten
  • BIETET fachkundige Beratung bei der denkmalgerechten Sanierung
  • GIBT Erfahrungen unter Bauherren weiter
  • ERMÖGLICHT eine einfache Suche von qualifizierten Fachpartnern
  • VERMITTELT in einem Schritt an öffentliche Stellen wie Landesdenkmalpflege und Untere Denkmalschutzbehörden
  • DIENT dem Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer

Bauherren: Es kann sehr hilfreich sein, bereits sanierte Objekte zu besichtigen oder sich bei Bauherren Rat einzuholen.

Experten: Für die Sanierung eines denkmalgeschützten oder alten, besonders erhaltenswerten Gebäudes benötigen Sie erfahrene Experten. Hier finden Sie einige Unternehmen aus der Region, die in diesem Bereich Erfahrungen haben. Darunter sind Energieberater, Planer und Architekten, Handwerker sowie Lieferanten für historisches Baumaterial (wird aktuell überarbeitet)

Zuständige Behörden: Für einen reibungslosen Ablauf Ihres Sanierungsprojektes empfehlen wir einen möglichst frühzeitigen Kontakt mit der zuständigen Baurechts- bzw. Denkmalschutzbehörde. Wichtige Kontakte finden Sie hier. Grundlegende Informationen über Zuständigkeiten, Kontakte und Fördermöglichkeiten finden Sie in dieser Übersicht. (wird aktuell überarbeitet)

Denkmal-Expertenlisten: Folgende Links helfen Ihnen bei der Suche nach qualifizierten Partnern:

Bei Interesse an einer Mitgliedschaft melden Sie sich bitte bei Lisa Andes, lisa.andes@enzkreis.de

Förderung von Mehrweggeschirr-Pfandsystemen

EU-weites Verbot von Einweg-Plastik

Zum Schutz der Meere und der Umwelt dürfen seit dem 3. Juli 2021 Einwegbesteck und -geschirr aus Plastik, Trinkhalme, Rührstäbchen, Wattestäbchen und Luftballonstäbe aus Kunststoff EU-weit nicht mehr produziert werden. Gleiches gilt für To-go-Getränkebecher, Fast-Food-Verpackungen und Wegwerf-Essenbehälter aus Styropor. Der Handel kann vorhandene Ware noch verkaufen.

Verboten werden zudem Wegwerfteller, -becher oder -besteck aus biobasierten oder biologisch abbaubaren Kunststoffen. Das Gleiche gilt für Einwegteller und -schalen aus Pappe, die nur zu einem geringen Teil aus Kunststoff bestehen oder mit Kunststoff überzogen sind.

Mehr Informationen zum Verbot von Kunststoff-Artikeln gibt es hier auf den Seiten der Bundesregierung.

Förderung für die Einführung von Mehrweg- statt Einwegverpackungen

In 2020 ist das Hausmüllaufkommen im Enzkreis, das mit den schwarzen Tonnen eingesammelt wird, um 24 Kilo je EinwohnerIn gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um etwa 21 Prozent. Um der Flut an Einwegverpackungen Einhalt zu gebieten, fördert das Landratsamt Enzkreis die Einführung von Mehrweg-Pfandsystemen.

Der Enzkreis unterstützt dabei Gastronomie und Einzelhandel bei dem Umstieg auf ein Mehrweg-Pfandsystem und gewährt auch eine finanzielle Förderung.

Je Betriebsstätte können im Enzkreis 100 Euro für die Teilnahme an einem Mehrweg-Pfandsystem beantragt werden. Die Förderkriterien finden Sie hier, den Antrag hier. Insgesamt stellen das Amt für Abfallwirtschaft und die Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung 3.500 Euro bereit.

Ablauf der Antragsstellung

  • Der Betrieb füllt das Antragsformular nach Abschluss eines Vertrags mit einem Mehrwegsystem-Anbieter bzw. Einführung eines betriebseigenen Pfandsystems aus und sendet ihn an den Enzkreis.
  • Sie erhalten eine Förderung vorbehaltlich der Erfüllung der Förderkriterien und der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.
  • Auszahlung des Zuschusses nach Vorlage der Rechnung über das gelieferte Mehrweggeschirr

      Mehrwegboxen, hier von der Firma reCIRCLE

Bei Interesse und individuellen Fragen sprechen Sie uns gerne an. Ansprechpartnerin für Rückfragen und weitere Informationen:

Lisa Andes

Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung

Tel. 07231 308 1836

E-Mail: lisa.andes@enzkreis.de