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EU-Projekte

Aktionsprogramme fördern Maßnahmen innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums, zum Beispiel in den Bereichen Bildung, Kultur, Soziales, Forschung, Energie und Umwelt. Sie erfordern meist mehrere europäische Partner; die grenzübergreifende Zusammenarbeit ist Teil der Projekte.

Der Enzkreis arbeitet seit 2002 erfolgreich in solchen Projekten mit. Inhalte waren unter anderem lebenslanges Lernen, Kreativität in der Vorschul-Pädagogik, Jugendarbeitslosigkeit, die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund, Bedürfnisse künftiger Senioren-Generationen und Katastrophenschutz.


Projekt Equal4Green

Das Projekt Equal4Green erforscht die Herausforderungen und Bedürfnisse von Behörden im Bereich der städtischen Mobilität und Stadtplanung aus der Perspektive der Geschlechtergleichstellung. Das Programm, an dem Fachleuten aus Italien, Schweden, Finnland und aus dem Enzkreis teilnehmen, umfasst neben Diskussionen in transnationalen Arbeitsgruppen auch Expertenvorträge, die Anregungen für die Gestaltung einer integrativen öffentlichen Politik geben. Die Teilnehmenden haben dabei auch die Möglichkeit sich mit konkreten Beispielen auseinanderzusetzen wie das „Gender Smart Mobility“-Programm der nordischen Länder oder den „Gender Atlas“ und seine Anwendung in italienischen Kommunen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage des Projektes (Englisch).

Projekt Plus+T

Gemeinsam mit Partnern aus Finnland, Schweden und Italien arbeitete der Enzkreis zu Möglichkeiten, nachhaltige Mobilität insbesondere in eher ländlichen Regionen zu verbessern. Dazu wurden im Rahmen einer Konferenz in der finnischen Hauptstadt Helsinki zahlreiche best-practice-Modelle ausgetauscht. Die Palette reichte von Angeboten des ÖPNV und den Radverkehr über klimaneutrales Fliegen (!) bis zu entsprechenden Planung in Städten und Gemeinden.

Cisterscapes

Logo Cisterscapes

Gemeinsam mit 16 weiteren Zisterzienser-Klosterstätten trägt Maulbronn das Europäische Kulturerbe-Siegels. Im Mittelpunkt stehen dabei weniger die Klöster selbst, sondern die kulturellen, landschaftsgestalterischen und (land-) wirtschaftlichen Errungenschaften der Zisterzienser-Mönche, die bis heute die "Klosterlandschaften" prägen ("cisterscapes" ist die Zusammensetzung aus "Cisterian" und "landscape").

Bislang umgesetzt sind Etappen eines Europäischen Zisterzienserweges und eine eigene App. Alle Informationen stehen auf www.cisterscapes.eu.

Partner

Historiker bezeichnen die Zisterzienser als "frühe Europäer". Ihr Netz an neu gegründeten Tochterklöstern erstreckte sich - aushgehend von Citeaux in Frankreich - über ganz Europa.

Zum Projekt Cisterscapes gehören neben Maulbronn sieben weitere Klöster in Deutschland (Altenberg, Bronnbach, Ebrach, Langheim, Loccum, Pforte und Waldsassen) sowie Klosterstätten in Österreich, Tschechien, Polen und Slowenien.

Clip und Film

Ein kurzer Videoclip stellt das Projekt und seine Grundgedanken vor.

Im gut 40 Minuten langen Projektfilm geht es um grundlegende Leistungen und Errungenschaften der Zisterzienser, beispielsweise im Wasserbau, der Fischzucht und im Weinanbau. Neben vielen anderen kommt der Winzer Frank Jaggy aus Ötisheim-Schönenberg zu Wort.

Europäisches Kulturerbe-Siegel

„Cisterscapes – Cistercian landscapes connecting Europe“ ist der deutsche Kandidat für die nächste Auszeichnung mit dem Europäischen Kulturerbesiegel 2024, verliehen.alle zwei Jahre durch die EU-Kommission.

Bisherige Siegelträger sind u.a. das Hambacher Schloss, das Kloster Cluny in Frankreich oder die Wiener Hofburg, aber auch die Gedenkstätte des Paneuropäischen Picknicks nahe Sopron im Partnerkomitat des Enzkreises (Györ-Moson-Sopron).


Projekt SAYOUTH

Der Jugendring Enzkreis e.V. und das Kreisjugendreferat sind Projektpartner im europäischen Projekt SAYOUTH zur Kinder-und Jugendbeteiligung. Lead partner ist die Stadt Ale in Schweden, unterstützt vom Netzwerk SERN. Weitere Partner sind die Stadt Myslowice (Polen) sowie Kommunen in Italien (Scandiano und Sala Baganza), Griechenland, Bulgarien und Finnland.

Ziel des seit 2019 laufenden Projekts ist es, anhand von best-practice Beispielen voneinander zu lernen, mit welchen Methoden junge Menschen beteiligt und gehört werden und ihre Lebenswelt in der Kommune aktiv gestalten können.

Der Höhepunkt im Enzkreis war ein transnationales Treffen vom 21.-23. September 2022, an dem Aktive aus den beteiligten Ländern teilnahmen. Ein kurzes Video über das Event steht auf youtube.

Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Programms „Europe for Citizens“. Weitere Informationen (Englisch): https://www.sern.eu/projects/sayouth/