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Gewaltschutz

Gewalt hat viele Gesichter. Jeder Mensch hat das Recht darauf, gewaltfrei zu leben. Dennoch findet Gewalt gegen Frauen alltäglich in allen gesellschaftlichen Schichten und in unterschiedlichen Formen mitten unter uns statt.

Sensibilisierungskampagne für die Nachbarschaft in Fällen Häuslicher Gewalt



Hast du das auch gehört?
Hast du das auch gehört?



Das eigene Zuhause ist für viele nicht immer ein sicherer Ort.
Vor allem in Zeiten des Lockdown und der Herausforderungen durch die Corona Pandemie gehen Expert*innen davon aus, dass Gewalt in den Familien zunimmt. 

Mit der Kampagne „Hast du das auch gehört?“ wollen sich die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim und des Enzkreises, Susanne Brückner und Kinga Golomb, dieser sich verschärfenden Problematik nähern und gezielt Nachbarschaft informieren.

Unter dem Motto „Eine aufmerksame Nachbarschaft ist die beste Prävention“ weist die Kampagne mit Postkarten und Plakaten auf die Herausforderungen Häuslicher Gewalt hin und zeigt auf, wie die Nachbarschaft aktiv unterstützen kann.

Die Postkarten und Plakate stehen zum Download zur Verfügung.

Zusätzlich können die Postkarten und Plakate der Kampagne zum Verteilen in der eigenen Nachbarschaft, in Supermärkten, Apotheken oder aber Arztpraxen kostenfrei bei der Gleichstellungsbeauftragten des Enzkreises bestellt werden unter:
gleichstellungsbeauftragte@enzkreis.de

Häusliche Gewalt in der Nachbarschaft -
Was kann ich tun?

Was kann ich tun, wenn ich häusliche Gewalt bei meinen Nachbarn mitbekomme?

Wie kann ich helfen?



 

Tipp 1
Tipp 1

Tipp 1:

Wenn Sie das Gefühl haben,
das ist nicht nur ein „normaler Streit“ –
ignorieren Sie dies nicht. Seien Sie
aufmerksam. Sprechen Sie mit anderen Nachbar*innen darüber.











Tipp 2
Tipp 2

Tipp 2:
Hängen Sie Flyer von Hilfsangeboten vor Ort im Hausflur auf. Oder drucken Sie Zettel mit der Rufnummer des bundesweiten Hilfetelefons 08000 116 016, die Sie zum Beispiel in Briefkästen werfen können.

Die Kontaktaufnahme mit dem Hilfetelefon kann anonym erfolgen. Sie müssen Ihren Namen nicht nennen. Das Hilfetelefon ist kostenlos und 24 Stunden am Tag erreichbar. Die Mitarbeiter*innen sprechen insgesamt 17 Sprachen.




Tipp 3
Tipp 3

Tipp 3:

Sprechen Sie die betroffene Person an und fragen Sie vorsichtig nach, ob alles in Ordnung ist. Bieten Sie Hilfe an (z.B. bei Arztbesuchen, Vermittlung zu Beratungsstellen). Wichtig ist, dass Sie allein mit der betroffenen Person sprechen. Lassen Sie sich nicht abschrecken, falls diese alles abstreitet.








Tipp 4
Tipp 4

Tipp 4:

Versuchen Sie, akute Konfliktsituationen zu unterbrechen. Klingeln Sie unter einem Vorwand und fragen z. B. nach Mehl oder Eiern. Wichtig: wenn Sie sich unsicher fühlen, rufen Sie lieber gleich die Polizei.










Tipp 5
Tipp 5

Tipp 5:

Wenn es nebenan bedrohlich wird,
sollten Sie nicht zögern. Rufen Sie den
polizeilichen Notruf unter 110.
Ihr Anruf kann Leben retten.

Hilfe bei häuslicher Gewalt

Bei häuslicher Gewalt können Sie umgehend Hilfe durch die Polizei, das Frauenhaus, die Fachstelle häusliche Gewalt, (aktuelle Telefon-Nummer: 07231-4286500) den Bezirksverein für soziale Rechtspflege und die Gleichstellungsbeauftragte, erhalten.

Der Flyer Häusliche Gewalt und das Notfallkärtchen Häusliche Gewalt weisen auf Anlaufstellen hin die helfen und beraten für Pforzheim und den Enzkreis.

Gemeinsam mit dem Frauenbündnis haben die Gleichstellungsbeauftragten des Enzkreises und der Stadt Pforzheim außerdem einen Informationsflyer Gewalt zusammengestellt, der Hilfs- und Beratungsangebote für von Gewalt Betroffene zusammenfasst


Polizei (Notruf) 110

Notruf 110 bei akuten Fällen häuslicher Gewalt (24h)

In akuten Bedrohungssituationen wenden Sie sich an die Polizei unter 110 oder an das für ihren Wohnort zuständige Polizeirevier.
Die Polizei muss Sie schützen und kann dazu Täterinnen/Täter für mehrere Tage aus der Wohnung verweisen.

Hilfe bei sexualisierter Gewalt


In Fällen einer Sexualstraftat können Sie sich an das kriminalkommissariat Pforzheim unter 07231-186 4444 (24h) wenden.

Frauenhaus

  • +49 7231 457630
  • kontakt@frauenhaus-pforzheim.de
  • www.frauenhaus-pforzheim.de

Im Notfall können Sie sofort mit Ihren Kindern den Schutz des Frauenhauses in Anspruch nehmen. Hier sind Sie an einem geheimen Ort in Sicherheit und können mit fachlicher Unterstützung überlegen, wie es weitergehen soll.

Bundesweites Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen0800 011 6016

  • www.hilfetelefon.de

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" erreichen Sie rund um die uhr. Das Angebot ist kostenlos, anonym und mehrsprachig. Auch über die Online-Beratung, per E-Mail oder Chat können Sie sich an das Hilfetelefon wenden. Diese erfolgen über die Webseite www.hilfetelefon.de. Das Hilfsangebot ist für Betroffene, Familienangehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte.

Bezirksverein für soziale Rechtspflege

  • 07231 15 53 10
  • info@bezirksverein-pforzheim.de

Die zuständigen Fachkräfte führen umfassende Konfliktberatungen durch und arbeiten mit Gruppen im Anti-Gewalt-Training mit Personen, die im sozialen Nahraum gewalttätig sind. Nach Rücksprache kann übergangsweise ein Wohnplatz für Wohnungsverwiesene angeboten werden.

Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung am Helios Klinikum Pforzheim

  • +49 7231 969-42570 (Zentrale Notaufnahme, 24h)

Wenn Sie Opfer einer Sexualstraftat geworden sind und keine Anzeige erstatten möchten, können Sie sich zeitnah (bis zu drei Tage nach dem Geschehen) an das Helios Klinikum Pforzheim wenden. Eine Anzeige über Ihren Kopf hinweg erfolgt nicht, es gilt die ärztliche Schweigepflicht. Um optimal behandelt zu werden, empfehlen wir Ihnen dringend, die Kontaktaufnahme so zu gestalten, wie sie auf der Homepage: www.soforthilfe-nach-vergewaltigung.de beschrieben ist.
Bitte informieren Sie sich dort, bevor Sie eine Klinik aufsuchen.

Beratung bei sexualisierter Gewalt

pro familia Pforzheim

Beratung für erwachsene Frauen und Männer nach sexualisierter Gewalt

  • +49 7231 607-5860
  • pforzheim@profamilia.de
  • www.profamilia.de/pforzheim


Lilith Beratungsstelle für Mädchen und Jungen zum Schutz vor sexueller Gewalt

Zielgruppe für die Beratung im Kontext der "Medizinischen Soforthilfe nach Vergewaltigung": Weibliche und männliche Jugendliche sowie junge Erwachsene bis zum Alter von 21 Jahren.

  • +49 7231 353434
  • info@lilith-beratungsstelle.de
  • http://www.lilith-beratungsstelle.de/

Bundesweite Hilfetelefone bei Konflikten und Problemen zu Hause (kostenlos und anonym)

    • Hilfetelefon "Schwangere in Not"               0800 40 40 020
    • Nummer gegen Kummer                            116 111
      Hilfe für Kinder und Jugendliche    
    • Elterntelefon                                               0800 111 0550          
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