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Die Behindertenbeauftragte des Enzkreises stellt sich vor

Zur Stärkung der Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung hat der Enzkreis eine hauptamtliche Behindertenbeauftragte bestellt:
Sie heißt Anne Marie Rouvière-Petruzzi.

Anne Marie Rouvière-Petruzzi - Behindertenbeauftragte des Enzkreises
Anne Marie Rouvière-Petruzzi - Behindertenbeauftragte des Enzkreises

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

es ist mir eine große Freude, mich bei Ihnen vorstellen zu dürfen.

Seit dem 1. Mai 2018 bin ich im Enzkreis als Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung tätig. Das heißt konkret: Als Ombudsfrau bin ich Ansprechperson für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige und Vertreter/innen. Sie können sich mit allen Anliegen vertrauensvoll an mich wenden. Ich berate und kann als Lotsin Informationen geben sowie Anliegen innerhalb des Kreises weitertragen.

Zudem berate ich die Landkreisverwaltung, den Kreistag sowie die Städte und Gemeinden des Enzkreises in allen Fragen der Politik für Menschen mit Behinderung und werde an Vorhaben, die die Belange von Menschen mit Behinderung betreffen, frühzeitig beteiligt.

Meine Aufgaben übe ich gemäß § 15 des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes (L-BGG) unabhängig und weisungsungebunden aus.

Mein Ziel ist es, die UN-Behindertenrechtskonvention hier vor Ort mit Leben zu füllen.

Ich freue mich auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Ihre

Anne Marie Rouvière-Petruzzi

Beauftragte des Enzkreises für die Belange von Menschen mit Behinderung

Immer auf dem Laufenden sein – Aktuelles, Presse- und Medienberichte

Service-Hotlines der Deutschen Bahn zur Planung von barrierefreien Reisen jetzt zum Ortstarif erreichbar

Seit April sind die Service-Hotlines – von der Reiseauskunft über das Servicecenter Fahrgastrechte bis zur Mobilitätsservice-Zentrale für die Planung von barrierefreien Reisen – zum Ortstarif erreichbar. Die Deutsche Bahn stellt auf Festnetznummern um, was den Nutzerinnen und Nutzern Geld spart. Mehr dazu finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Bahn.


Coole Socken - Der Inklusionsbeirat der Stadt Pforzheim/ Enzkreis folgt der #Sockenaufforderung

Mitglieder des Inklusionsbeirats Pforzheim/ Enzkreis tragen bunte Socken.
Mitglieder des Inklusionsbeirats Pforzheim/ Enzkreis tragen bunte Socken.

Am 21.03.2021 findet der Welt-Down-Syndrom-Tag statt. Der 21. Tag des dritten Jahresmonats soll auf die charakteristische Besonderheit des Down-Syndroms aufmerksam machen. Bei Menschen mit Down-Syndrom ist das Chromosom 21 dreifach vorhanden, daher wird das Down-Syndrom auch Trisomie 21 genannt. In Deutschland leben ca. 30 000 bis 50 000 Menschen mit Trisomie 21.

Das zusätzliche Chromosom ähnelt der Form einer Socke, daher engagieren sich zu diesem Anlass Menschen weltweit auf eine sehr kreative Art und Weise: Mit bunten Socken. Diese sollen die Einzigartigkeit und Diversität der Menschen repräsentieren. Frei nach dem Motto: "We are all different, our socks should be too!" tragen demnach Unterstützer*innen an diesem Tag zwei verschieden farbige Socken und teilen ihre bunten Beiträge in Zeitungen, Blogs, auf Social Media…Jeder Mensch ist anders, das macht uns besonders und einzigartig. Diversität und Vielfalt sind ein Grund zum Feiern.

Dieses Jahr möchten auch wir uns erstmalig an dieser Aktion beteiligen und haben Sockenbilder unserer Mitglieder gesammelt.


Das ändert sich für Menschen mit Behinderung und ihre Familien im neuen Jahr 2021

Auf seiner Internetseite hat der Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden-Württemberg e.V. einen kleinen Überblick über die wichtigsten Änderungen, die sich allesamt finanziell auswirken, zusammengestellt.


Erhöhung der Pauschbeträge für Menschen mit Behinderung ab dem 1. Januar 2021

Am 27.11.2020 hat der Bundesrat dem Behinderten-Pauschbeträge-Gesetz zugestimmt. Menschen mit Behinderung haben die Möglichkeit, doppelt so hohe Pauschbeträge bei der Einkommenssteuererklärung geltend zu machen. Weitere entlastende Änderungen bezüglich Pflegepersonen und Fahrkostenaufwand wurden beschlossen. Das Gesetz tritt am 1. Januar 2021 in Kraft. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Bundesregierung.


3. Dezember 2021 - "Barrierefreiheit statt Hindernislauf": Inklusionsbeauftragte von Kreis und Stadt werben mit Postkarten für mehr Barrierefreiheit

Mit einer Postkarten-Aktion werben die beiden Inklusionsbeauftragten von Kreis und Stadt, Anne Marie Rouvière-Petruzzi und Mohamed Zakzak, anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung für mehr Barrierefreiheit.
Mit einer Postkarten-Aktion werben die beiden Inklusionsbeauftragten von Kreis und Stadt, Anne Marie Rouvière-Petruzzi und Mohamed Zakzak, anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung für mehr Barrierefreiheit.

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember machen die Behindertenbeauftragte des Enzkreises und der Inklusionsbeauftragte der Stadt Pforzheim auf Alltagsbarrieren aufmerksam. Fotopostkarten zeigen verschiedene Hindernisse, welchen Menschen mit Behinderung gegenüberstehen sowie Lösungsmöglichkeiten. Als Expert*innen in eigener Sache standen Menschen mit Behinderung Modell. Die Postkarten sind zur freien Verteilung und auf Anfrage per Telefon unter 07231 39 22 12 oder per E-Mail an inklusion@enzkreis.de erhältlich.

Erklärung der Fotomotive

Kommunikation

In der Kommunikation mit hörgeschädigten, beziehungsweise gehörlosen Menschen ist vor allem der Austausch mit hörenden Menschen oftmals durch Missverständnisse geprägt. Ein großer Schal/Bart vor dem Mund oder kein Augenkontakt behindern das Verstehen, da das Mundbild klar erkennbar sein muss. Bei einem übertriebenen lauten, überdeutlichen Sprechen (Schreien) verzieht sich dieses. Zudem überschlägt sich das Gesagte in der Hörhilfe.

So klappt es barrierefrei/ barrierearm:

  •  Alles abnehmen, was das Mundbild stört
  •  Deutliches Sprechen in normaler Lautstärke
  •  Vor der Kommunikation, Kontaktaufnahme sicherstellen (nicht einfach anfassen, beispielsweise winken/ Licht an- und aus schalten…)
  •  Kommunikation über 2-Sinne (beispielsweise mit Hilfe einer Transkriptionsapp, Zettel und Stift, zusätzliches Zeigen)

Behindertenparkplatz

Blinde und mobilitätseingeschränkte Menschen benötigen zum Ein- und Aussteigen mehr Platz, einen barrierefreien Zugang zur Einrichtung sowie einen „berollbaren“ Untergrund (z.B. kein Kopfsteinpflaster). Daher sind sie auf behindertengerechte Parkplätze angewiesen. Diese sind speziell ausgewiesen und finden sich auf allen Parkplätzen. Mit der Parkberechtigung in der Frontscheibe (blau) macht die betreffende Person deutlich, dass sie berechtigt ist, auf diesem Parkplatz zu parken. Nach der StVO erhalten Autofahrer*innen, welche ihr Auto fälschlicherweise auf einem Behindertenparkplatz abstellen, ein Bußgeld bis zu 55€ (Stand: November 2020) und werden kostenpflichtig abgeschleppt.

Stufenloser Zugang

Gebäude, welche ausschließlich über Stufen zu erreichen sind, verhindern den Zugang von Menschen mit Gehbehinderung, beziehungsweise von Menschen im Rollstuhl. Nach Artikel 9 der UN-Behindertenrechtskonvention muss der gleichberechtigte Zugang zu Gebäuden, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, gewährleistet sein.

So klappt es barrierefrei:

  • Von einem Aufzug oder einer Rampe profitieren nicht nur Menschen mit Behinderung: Auch Reisenden mit Koffern, Familien mit Kinderwägen und älteren Menschen wird mit Hilfe von stufenlosen Zugängen das Betreten ermöglicht.
  • Eine mobile Rampe ist eine kostengünstige Möglichkeit zur Überwindung von 1-2 Stufen.

Freie Gehwege

Ist der Gehweg nicht passierbar, müssen gefährliche Umwege über die Straße genommen werden. Besonders parkende Autos und Mülltonnen/-säcke blockieren häufig den Weg.

So klappt es barrierefrei:

  • Parken Sie ihr Auto nur auf ausgewiesenen Stellen und nicht auf dem Gehweg
  • Achten Sie bei der Bereitstellung Ihrer Mülltonne/ Ihres Müllsacks oder Ihres Sperrmülls darauf, dass der Gehweg passierbar bleibt (auch für Rollstuhlfahrer*innen und Familien mit Kinderwägen)
  • Stellen Sie nur das auf den Gehweg, was zwingend notwendig erscheint (z.B. Mülltonne am Abend vor der Leerung) und achten Sie darauf, dass ausreichend Platz zur Verfügung steht, um das Hindernis zu umgehen, ohne auf die Straße ausweichen zu müssen

Zugestellte Leitlinien

Blinde, beziehungsweise sehbehinderte Menschen sind auf die Bodenindikatoren angewiesen. Meistens werden taktile (tastbare) Bodenleitsysteme eingesetzt. Diese helfen ihnen bei der Orientierung und gewährleisten ein sicheres Vorankommen im Straßenverkehr. Können diese allerdings nicht wahrgenommen werden, da beispielsweise ein Auto oder ein Gegenstand darauf abgestellt ist (z.B. Koffer, Werbe-Aufsteller, Mülltonne, etc.), so ist der betroffene Mensch dazu angehalten, gefährliche Umwege auf sich zu nehmen.
Leitstreifen können mit dem weißen Stock ertastet werden und leiten die Person zu bestimmten Zielen (z.B. zu einem Bahnhof)
Bodenindikatoren mit Noppen (Aufmerksamkeitsfelder) weisen die betroffene Person auf eine mögliche Gefahrenquelle hin oder eine Abzweigung.

So klappt es barrierefrei:

  • Vergewissern Sie sich, dass Sie nicht selbst auf einem taktilen Bodenleitsystem stehen.
  • Stellen Sie keine Gegenstände auf das Leitsystem
  • Kontrollieren Sie nach dem Abstellen Ihres Autos, ob Sie nicht versehentlich auf einem taktilen Leitsystem geparkt haben

Was lange währt... - Landtag von Baden-Württemberg beschließt inklusives Wahlrecht

Am 14. Oktober 2020 hat der Landtag das inklusive Wahlrecht verabschiedet. Damit wird die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes umgesetzt. Konkret bedeutet das, dass von nun an auch Menschen mit Behinderung, für die eine gesetzliche Betreuung "in allen Angelegenheiten" bestellt ist, bei Landtagswahlen, Volksabstimmungen und Kommunalwahlen wahlberechtigt sind. Allein in Baden-Württemberg betrifft dies etwa 6.000 Menschen. Mehr Infos finden Sie im Gesetzesbeschluss (PDF) des Landtags.


5. Mai 2020: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Wie erleben Menschen mit Behinderung aus Pforzheim und dem Enzkreis eigentlich die Corona-Krise? 

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat die Pforzheimer Zeitung zusammen mit den beiden Inklusionsbeauftragten, Anne Marie Rouvière-Petruzzi und Mohamed Zakzak, die Gelegenheit genutzt, um Betroffene in den Fokus zu rücken. Lesen Sie hier den Artikel...


Dritte Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) tritt in Kraft

Mit dem Inkrafttreten der nächsten Stufe des Bundesteilhabegesetzes zum
1. Januar 2020 ergeben sich für Menschen mit Behinderung viele Änderungen. Was sich konkret für Menschen mit Hörbehinderung ändert, dazu wurde die Rechtsanwältin Judith Hartmann interviewt. Lesen Sie hier weiter...


"Mehr Inklusion wagen" - Teilhabeempfehlungen an die Bundesregierung

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung Jürgen Dusel hat Teilhabe-Empfehlungen zu den Themen Gesundheitliche Versorgung, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Wohnen, Teilhabe am Arbeitsleben und Digitalisierung veröffentlicht. Diese Empfehlungen wurden am 10. Dezember offiziell an die Bundesregierung übergeben. Lesen Sie hier die Pressemitteilung.


Artikel aus der SZ.de-App: 10-Jahre UN-Behindertenrechtskonvention - "Was von der Aufbruchstimmung geblieben ist"

10 Jahre ist es her, dass in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten ist. Anlässlich dieses runden Geburtstages ist in der SZ.de-App ein Artikel erschienen.


TV-Tipp: "Echtes Leben: Von der Behindertenwerkstatt an die Uni"

Die Dokumentation begleitet junge Menschen mit einer geistigen Behinderung oder Lernschwierigkeiten auf ihrem Weg zur Bildungsfachkraft. Die jungen Menschen möchten an der Hochschule als Expert*innen in eigener Sache dozieren und absolvieren hierfür eine Qualifikation. Die Dokumentation kann in der ARD Mediathek über diese Link angeschaut werden.

Wie es nach der Qualifizerung weitergehen kann zeigt das Zentrum für inklusive Bildung an der pädagogischen Hochschule in Heidelberg. Hier forschen Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam zum Thema Inklusion und Inklusionsmöglichkeiten. Hier finden Sie mehr Informationen dazu.


TV-Tipp: ZDF sonntags "Teilhaben - was ist es uns wert?"

Die UN-Behindertenrechtskonvention konkretisiert die universellen Menschenrechte aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen und stellt klar, dass auch diese ein uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben besitzen. Wie aber sieht es in der Praxis aus? Sind wirklich alle Menschen gleich viel wert? Woran bemessen wir eigentlich den Wert eines Menschen?

Inklusion hat viele Facetten. In der vorliegenden Sendung geht es um die Frage, was uns die uneingeschränkte und selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft wert ist. Gast im Studio ist der Aktivist, Moderator und Autor Raul Krauthausen. Die Sendung finden Sie in der ZDF-Mediathek.


TV-Tipp: "Das Märchen von der Inklusion - eine Bilanz nach 10 Jahren"

Im Jahr 2019 jährt sich in Deutschland zum 10. Mal die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dies gibt Anlass zur Reflexion: Was hat sich seitdem getan? Wo und wie wird Inklusion gelebt? Wo werden Menschen mit Behinderung immer noch ausgeschlossen und wie können wir das ändern? Und was denken eigentlich die Menschen selbst, als Experten und Expertinnen in eigener Sache, über das Thema Inklusion?

Die Dokumentation nimmt neben kritischen Aspekten auch positive Entwicklungen in den Blick. Ganz nach dem Motto "Nichts über uns, ohne uns" kommen die Menschen, um die es hier geht, selbst zu Wort.


TV-Tipp: "Liebe inklusive: Dates mit Handicap"

In der vierteiligen Dokumentationsreihe begleitet der Westdeutsche Rundfunk unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Behinderungen auf der Suche nach der/dem richtige/n Partner*in. Dabei kommen die Menschen selbst, die Familien und Bezugspersonen zu Wort und vor allem die wirklich wichtigen Fragen auf den Tisch: Was ziehe ich zum ersten Date an? Was sage ich am besten? Und vor allem: Was ist eigentlich Liebe?

Informationen rund um das Corona-Virus

Gebündelte Informationen

Die Aktion Mensch bündelt barrierefreie Informationen auf ihrer Internetseite und aktualisiert diese laufend.

Über die Lage im Enzkreis können Sie sich auf den Seiten des Gesundheitsamtes informieren. 

Die Landesregierung Baden-Württemberg aktualisiert ständig die Corona-Verordnungen. Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Informationen im Überblick. Erklärungen zur Corona-Verordnung in Leichter Sprache finden Sie hier.

In einer Videoreihe beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung leicht verständlich alle Fragen rund um das Corona-Virus.

Wichtige Telefon-Hotlines für Bürger*innen finden Sie auf den Seiten des Sozialministeriums Baden-Württemberg.


Heimarbeit ermöglichen - Neue Corona-Arbeitsschutzverordnung des Bundes

Um den Gesundheitsschutz der Beschäftigten auszuweiten, hat der Bund eine neue Corona-Arbeitsschutzverordnung beschlossen. Arbeitgeber werden verpflichtet, ihren Beschäftigten Home-Office anzubieten - soweit keine zwingenden betriebsbedingten Gründe entgegenstehen. Die Beschäftigten sind jedoch nicht verpflichtet, Homeoffice zu nutzen. Für Beschäftigte, die nicht im Home-Office arbeiten können, haben die Arbeitgeber durch geeignete Maßnahmen den gleichwertigen Schutz sicherzustellen (z.B. Bereitstellung von medizinischen Masken, zeitversetztes Arbeiten, feste betriebliche Arbeitsgruppen, etc.). Die Regelungen gelten – zunächst befristet – bis zum 30.04.2021. Mehr Infos zur neuen Corona-Arbeitsschutzverordnung gibt es auf der Seite der Bundesregierung.


Ausweitung des Anspruchs auf Kinderkrankengeld für das Jahr 2021

In der vergangenen Woche haben Bundestag und Bundesrat für das Jahr 2021 die bestehenden Regelungen zum Kinderkrankengeld ausgeweitet. Die neuen Regelungen gelten rückwirkend ab 5. Januar 2021. Die Eltern erhalten im Jahr 2021 auch Kinderkrankengeld, wenn ihr Kind nicht krank ist, aber zu Hause betreut werden muss, weil eine Einrichtung zur Betreuung von Kindern (Kindertageseinrichtung, Hort oder Kindertagespflegestelle), Schule oder eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen geschlossen ist oder eingeschränkten Zugang hat. Diese Regelungen gelten nur für den Elternteil, der mit dem Kind – in der gesetzlichen Krankenversicherung ist. Privat krankenversicherte Eltern haben die Möglichkeit, eine Entschädigung nach § 56 Infektionsschutzgesetz zu beantragen. Hier finden Sie Fragen und Antworten rund um das Thema Kinderkrankengeld.


15. Januar 2021: Pressemitteilung des Bundesbehindertenbeauftragten Jürgen Dusel zu den Corona-Schutzmaßnahmen

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Jürgen Dusel, fordert ein Gesamtkonzept bei den Corona-Schutzmaßnahmen. Bisher vermisst er einen hinreichenden Schutz für Menschen mit Behinderung. Lesen Sie hier die Pressemitteilung. 


Corona-Impfung

Ein Impftermin kann online oder telefonisch vereinbart werden. Ein Erklärvideo des Volkshochschulverbands Baden-Württemberg zeigt Schritt für Schritt wie ein Termin online vereinbart werden kann. Das untertitelte Video finden Sie hier.
Eine schriftliche Erklärung können Sie hier nachlesen.

Die Landesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung fordern in einer gemeinsamen Erklärung die Impfreihenfolge zu überprüfen. Menschen mit Behinderung werden in der Priorisierung nicht ausreichend beachtet und rutschen somit immer weiter nach hinten. Die Beauftragten haben sich auf fünf Kernforderungen geeinigt. Diese können Sie hier nachlesen.

Informationen zur aktuellen Impfreihenfolge und die Voraussetzungen zur Priorisierung finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

Die Kommunalen Impfzentren (KIZ) gingen am 22. Januar an den Start. Auf den Seiten des Gesundheitsamtes finden Sie zahlreiche Informationen rund um das KIZ des Enzkreises sowie Hinweise zur Barrierefreiheit. 

Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg hat auf seiner Seite einen Erklärfilm in Leichter Sprache zum Ablauf der Impfung sowie Fragen und Antworten (FAQ) veröffentlicht.

Informationen in Deutscher Gebärdensprache

Auf der Seite des Sozialministeriums stehen Informationen in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.

In einem Video von Spiegel online werden pandemierelevante Gebärden erklärt. Das Video hat ein Transkript, damit dies von möglichst vielen Nutzergruppern verstanden werden kann.

Schutz vor Diskriminierung

In der aktuellen Pandemie sind besonders Menschen mit Behinderung davon gefährdet diskriminiert zu werden. Die Antidiskriminierungsstelle hat Fragen und Antworten zusammengestellt. Ein besonderer Schwerpunkt ist die Befreiung von der Maskenpflicht. Lesen Sie mehr unter der Webseite der Antidiskriminierungsstelle Baden-Württemberg.


Menschenrechte in der Krise

Die Corona-Krise wirft viele ethisch und rechtlich brisante Fragen auf. Daher hat die Aktion Mensch e.V. Expert*innen aus unterschiedlichen Fachbereichen mit und ohne Behinderung um ihre Meinung zu einem komplexen Thema gebeten. Lesen Sie hier mehr...


Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Prävention und zum Management von Covid-19 in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung

Das Robert-Koch-Institut hat in seine Empfehlungen zu Prävention und Management von Covid-19 auch die Einrichtungen für Menschen mit Behinderung aufgenommen. Die aktualisierten Empfehlungen wurden nun veröffentlicht.


Informationen für verschiedene Zielgruppen

Hilfe bei psychischer Belastung

Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen wie Isolation stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe will Betroffene daher mit digitalen Angeboten unterstützen. Hier finden Sie weitere Informationen.

Die Telefonseelsorge steht auch in dieser schwierigen Zeit beratend zur Seite. Sie ist erreichbar unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222. Ihr Anruf ist kostenfrei.


Hinweise für Autist*innen

Auf dieser Webseite gibt es Tipps und Tricks, um als Autist*in durch die Krise zu kommen.


Informationen für Menschen mit Hörbehinderung

Alle wichtigen Infos zum Corona-Virus in Deutscher Gebärdensprache hat der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V. auf seiner Homepage zusammengestellt.

Für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline eingerichtet. Gehörlose Menschen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9-17 Uhr über einen Video-Chat erreichen.

Der Deutsche Gehörlosen-Bund hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ein Faxformular bei Corona-Verdacht entwickelt.


Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen

Da die Corona-Krise auch blinde und sehbehinderte Menschen vor besondere Herausforderungen stellt, hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. in einem neuen Internet-Angebot viele nützliche Informationen für Betroffene zusammengestellt - von Hinweisen zur augenärztlichen Versorgung bis zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Erfahren Sie hier mehr...

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus in Brailleschrift können auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit bestellt werden.


Hinweise für an Demenz erkrankte Menschen und ihre Angehörigen

Die aktuelle Situation ist für Angehörige von Menschen mit Demenz sehr belastend. Die Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg e.V. hat auf ihrer Internetseite Überlegungen und Anregungen zur Unterstützung zusammengestellt.

Sich zurechtfinden – Wegweiser für Menschen mit Behinderung

Von Anfang an dabei sein und mitmachen können! – So lautet der Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention. Damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt und selbstbestimmt teilhaben können, gibt es eine Vielzahl an Angeboten, die Ihnen begleitend zur Seite stehen. 

Hilfe auf einen Blick - Flyer mit zentralen Anlaufstellen für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige im Enzkreis und in der Stadt Pforzheim

In einem kompakten Flyer finden Sie zentrale Anlaufstellen im Enzkreis und der Stadt Pforzheim für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige, beziehungsweise Betreuungspersonen. Der Flyer soll eine Orientierungshilfe sein, um die passende Unterstützungsstelle leichter finden zu können. Die Printversion kann bei der Behindertenbeauftragten unter den oben angegebenen Kontaktdaten angefragt werden sowie beim Beauftragten der Stadt Pforzheim unter 07231 392212 oder per E-Mail an inklusion@pforzheim.de.

Hier können Sie den Flyer (PDF barrierefrei) herunterladen.


Allgemeine Informationen finden Sie hier:

  • Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat einen „Wegweiser für Menschen mit Behinderung“ herausgegeben, der transparent und übersichtlich die vielfältigen Angebote für Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg auflistet. Der „Wegweiser für Menschen mit Behinderung“ kann direkt beim Sozialministerium unter der Telefonnummer 0711 / 123-0 angefordert werden.

  • Ebenso stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung. Viele Publikationen sind mittlerweile auch in Leichter Sprache, als CD oder in Gebärdensprache verfügbar.

  • Auch im Webportal »einfach teilhaben« gibt es zahlreiche Tipps, Informationen und Angebote für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen. Viele Inhalte sind barrierefrei zugänglich.

  • Auf der Internetseite des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung finden Sie ebenfalls eine Vielzahl an Informationen rund um die Themen Teilhabe, Rehabilitation, Pflege, Gesundheit, Bildung und Arbeit.

Weitere Informationen

Für den Notfall: Wichtige Infos für Menschen mit einer Sprach- oder Hörbehinderung

Notruffax: Hör- und Sprachgeschädigte haben die Möglichkeit, bei einem Notfall die Notrufnummer 112 per Fax zu nutzen. Hierfür gibt es eine spezielle Vorlage (PDF).

Nothilfe-SMS: Menschen mit einer Sprach- oder Hörbehinderung haben in Baden-Württemberg die Möglichkeit, ein Hilfeersuchen per SMS (PDF) an Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu senden.

Um Kontakt mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst aufzunehmen, gibt es ein spezielles Faxformular (PDF).

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Innenministeriums.


Wheelmap.org: Eine Online-Karte für barrierefreie Orte (auch als App)

Das Projekt Wheelmap.org der Sozialhelden e.V. wurde 2010 von Raul Krauthausen initiiert und ist mittlerweile die größte online Plattform dieser Art. Wheelmap.org ist eine Online-Karte zum Suchen, Finden und Markieren rollstuhlgerechter Orte. Mit einem einfachen Ampelsystem werden öffentlich zugängliche Orte wie Restaurants, Hotels, Kinos, Supermärkte, Banken oder Geschäfte auf Wheelmap.org nach einem Ampelsystem entsprechend ihrer Zugänglichkeit für Rollstuhlnutzer und Rollstuhlnutzerinnen markiert. Ebenso kann angegeben werden, ob eine rollstuhlgerechte Toilette verfügbar ist.Dank der Informationen zur Barrierefreiheit können mobilitätseingeschränkte Menschen ihren Tag besser planen und sind unabhängiger. Dies erleichtert die Teilhabe im Alltag. Auf Wheelmap.org kann jeder Besucher und jede Besucherin Orte eintragen oder bestehende markieren, ohne sich davor registrieren zu müssen. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos und weltweit möglich, sodass wirklich ALLE mitmachen und einen Beitrag leisten können. Auch Unternehmen und Schulen können sich beteiligen.

Weitere Informationen, Aktionen und Angebote finden Sie direkt auf der Homepage der Sozialhelden e.V.


Kochen Schritt für Schritt - Mit Bildern und einfachen Texten

Komplizierte Worte und verwirrende Angaben verderben die Lust daran, selbstständig kochen zu lernen. Hinzukommend sind die meisten Küchengeräte nicht behindertengerecht. Das Projekt "Auf eigenen Füßen stehen - Koch und Haushaltstipps für selbstständiges Wohnen" hat sich dieser Problemlage angenommen.
Informationen zu den Grundlagen, behindertengerechte Kochutensilien sowie verschiedene Rezepte sind unter diesem Link kostenlos verfügbar.
Eine Kochbuch-CD kann ebenfalls gegen einen geringen Preis bestellt werden. Mehr Informationen erhalten Sie hier.
Alle Rezepte sind mit Bildern versehen und erklären Schritt für Schritt die einzelnen Abläufe.

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