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Die Behindertenbeauftragte des Enzkreises stellt sich vor

Zur Stärkung der Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung hat der Enzkreis eine hauptamtliche Behindertenbeauftragte bestellt:
Sie heißt Anne Marie Rouvière-Petruzzi.

Anne Marie Rouvière-Petruzzi - Behindertenbeauftragte des Enzkreises
Anne Marie Rouvière-Petruzzi - Behindertenbeauftragte des Enzkreises

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

es ist mir eine große Freude, mich bei Ihnen vorstellen zu dürfen.

Seit dem 1. Mai 2018 bin ich im Enzkreis als Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung tätig. Das heißt konkret: Als Ombudsfrau bin ich Ansprechperson für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige und Vertreter/innen. Sie können sich mit allen Anliegen vertrauensvoll an mich wenden. Ich berate und kann als Lotsin Informationen geben sowie Anliegen innerhalb des Kreises weitertragen.

Zudem berate ich die Landkreisverwaltung, den Kreistag sowie die Städte und Gemeinden des Enzkreises in allen Fragen der Politik für Menschen mit Behinderung und werde an Vorhaben, die die Belange von Menschen mit Behinderung betreffen, frühzeitig beteiligt.

Meine Aufgaben übe ich gemäß § 15 des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes (L-BGG) unabhängig und weisungsungebunden aus.

Mein Ziel ist es, die UN-Behindertenrechtskonvention hier vor Ort mit Leben zu füllen.

Ich freue mich auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Ihre

Anne Marie Rouvière-Petruzzi

Beauftragte des Enzkreises für die Belange von Menschen mit Behinderung

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14. August 2019: Bundeskabinett beschließt Angehörigen-Entlastungsgesetz

Heute hat das Bundeskabinett das Angehörigen-Entlastungsgesetz beschlossen. Unterhaltspflichtige Angehörige sollen dadurch finanziell entlastet werden. Verbesserungen ergeben sich insbesondere für Menschen mit Behinderung. Statements und ausführliche Informationen zum Angehörigen-Entlastungsgesetz finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales >>> hier klicken


TV-Tipp: Reportage "SELBSTBESTIMMT: Nicki wird erwachsen"

Nicki Gerlach ist 27 Jahre alt und hat das Down-Syndrom. Derzeit wohnt er noch zuhause - doch das will er ändern. Sein Wunsch: selbstständig leben, wie andere in seinem Alter auch. Die Reportage begleitet Nicki über den Zeitraum eines Jahres und zeigt, welche Möglichkeiten es für junge Menschen mit geistiger Behinderung gibt, wenn sie von Zuhause ausziehen wollen.

Die Reportage finden Sie in der MDR-Mediathek >>> hier klicken.


Enzkreis-Gemeinden informieren sich über Barrierefreiheit im Internet: Von September an müssen Webangebote öffentlicher Stellen barrierefrei gestaltet sein

„Stellen Sie sich vor, Sie bauen ein Hochhaus mit tollem Design und hochmoderner, nachhaltiger Haustechnik – aber ohne Aufzug.“ Genauso sei es, wenn Online-Angebote für Menschen mit Behinderung nicht zugänglich seien – beispielsweise, weil diese schlecht oder gar nicht sehen oder hören oder weil sie die Maus nicht bedienen können. Mit diesem Vergleich stimmte Landrat Bastian Rosenau die Teilnehmer der Info-Veranstaltung „Wege zur barrierefreien Kommune“ ein und betonte, dass gerade Menschen mit Behinderung von der Digitalisierung enorm profitieren können – vorausgesetzt die Webangebote seien barrierefrei.

Organisiert hatten die Veranstaltung für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden die Behindertenbeauftragte Anne Marie Rouvière-Petruzzi und Jana Schilling von der Sozialplanung des Enzkreises. Sie griffen damit die aktuelle Rechtsage auf: Ab September müssen sich alle öffentlichen Stellen um die barrierefreie Gestaltung ihrer Webangebote und Apps kümmern. Grundlage ist eine EU-Richtlinie, die mittlerweile in deutsches Recht umgesetzt und auch im Landes-Behindertengleichstellungsgesetz verankert ist.

Einführend stellte Monika Tresp das Angebot der Fachstelle Inklusion des Gemeindetags Baden-Württemberg vor. Seit 2014 berät sie Städte und Gemeinden zur Umsetzung der Inklusion vor Ort. „Bisher haben sich immer passgenaue Lösungen gefunden“, sagte Tresp. Die Fachstelle stehe den Kommunen auch im Hinblick auf die Schaffung einer barrierefreien digitalen Infrastruktur beratend zur Seite.

Experte in eigener Sache: Michael Frey (Inklusionsbeirat Enzkreis/Stadt Pforzheim) demonstrierte, was ihm die Nutzung des Internets erschwert oder unmöglich macht. Zuvor hatte Simone Lerche vom Projekt »BIK für Alle« Wege zur Umsetzung von Barrierefreiheit aufgezeigt.
Experte in eigener Sache: Michael Frey (Inklusionsbeirat Enzkreis/Stadt Pforzheim) demonstrierte, was ihm die Nutzung des Internets erschwert oder unmöglich macht. Zuvor hatte Simone Lerche vom Projekt »BIK für Alle« Wege zur Umsetzung von Barrierefreiheit aufgezeigt.

Welche Standards und Fristen bei der Umsetzung eingehalten werden müssen und welche Kontrollmechanismen vorgesehen sind, erläuterte Simone Lerche, Referentin des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projekts „BIK für Alle“ (Barrierefrei Informieren und Kommunizieren). Sie zeigte den Bürgermeistern und Vertretern der Gemeinden zudem effiziente Wege zur Umsetzung von Barrierefreiheit bei sich in der Kommune auf und gab ihnen zahlreiche Handlungsempfehlungen und Leitfäden an die Hand. 

Praktische Impulse lieferte Patrick Alberti, Behindertenbeauftragter des Rhein-Neckar-Kreises. Neben Tipps zur Erstellung barrierefreier PDF-Dokumente betonte er, dass man bei der Gestaltung des Internetauftritts auch immer die „Leichte Sprache“ sowie die „Gebärdensprache“ mitdenken müsse.

„Von barrierefreien Webangeboten profitieren alle“ 

Anschließend konnten sich die Teilnehmer in die Perspektive eines blinden Nutzers hineinversetzen: Michael Frey, Mitglied im Inklusionsbeirat Enzkreis/Stadt Pforzheim und Bezirksgruppenleiter des Badischen Blinden- und Sehbehinderten-Vereins, demonstrierte mit einem sogenannten Screen Reader, wie er das Internet im Alltag nutzt – und wo er auf Barrieren stößt. Screen Reader lesen dem Nutzer die Inhalte der Web-Seiten vor. Deshalb müssten Bilder oder Grafiken immer mit einem Alternativtext versehen sein, der erklärt, was auf ihnen zu sehen ist. „Eine Homepage sollte durchgehend über die Tastatur bedienbar sein“, forderte Frey zudem.

„Um die vielfältigen Barrieren zu erkennen, ist der Austausch mit Betroffenen als Experten in eigener Sache unabdingbar“, unterstrich Rouvière-Petruzzi. Allerdings würden nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch Nicht-Muttersprachler oder ältere Menschen von barrierefreien Webangeboten profitieren. Deshalb sei Barrierefreiheit – egal ob beim Bauen, in der Mobilität, in den Medien oder in der Kommunikation – kein Extra, sondern „eine zentrale Voraussetzung für Inklusion und damit für gesellschaftliche Teilhabe.“

Michael Frey, Monika Tresp, Patrick Alberti, Simone Lerche sowie Anne Marie Rouvière-Petruzzi zeigten den Gemeinden im Rahmen einer Informationsveranstaltung Wege zur Schaffung einer barrierefreien digitalen Infrastruktur auf.
Michael Frey, Monika Tresp, Patrick Alberti, Simone Lerche sowie Anne Marie Rouvière-Petruzzi zeigten den Gemeinden im Rahmen einer Informationsveranstaltung Wege zur Schaffung einer barrierefreien digitalen Infrastruktur auf.


Was für ein bewegender Abend! Film & Diskussion - "Die Kinder der Utopie"

Am 15. Mai 2019 haben bundesweit in mehr als 170 Kinosälen fast 20.000 Leute den Film "Die Kinder der Utopie" gesehen! Ein Großteil der Kinos war ausverkauft. Auch im Kommunalen Kino Pforzheim war der Film zu sehen. Im Anschluss daran fand eine Podiumsdiskussion statt, bei der Susanna Hofmann und Paul Günther - beide besuchten trotz ihres Handicaps eine Regelschule - von ihren Erfahrungen während der Schulzeit berichteten.
"Von Inklusion profitieren alle", lautete die zentrale Botschaft des Abends.

Susanna Hofmann berichtet von ihren Erfahrungen an einer Regelschule. Anne Marie Rouvière-Petruzzi, Paul Günther und Mohamed Zakzak hören gespannt zu.
Susanna Hofmann berichtet von ihren Erfahrungen an einer Regelschule. Anne Marie Rouvière-Petruzzi, Paul Günther und Mohamed Zakzak hören gespannt zu.


Aktionstag "Inklusion" am 6. Mai stößt auf große Resonanz

Wie sage ich „Hallo“ in Gebärdensprache? Versteht man mich damit auf der ganzen Welt? Wie liest man die Zeitung, wenn man blind ist? Was bedeuten die weißen Rillen auf dem Boden? Und wie funktioniert eigentlich Blindenfußball?

Wertvolle Informationen, neue Perspektiven, interessante Gespräche und jede Menge Spaß – all das erwartete die Besucherinnen und Besucher am Aktionsstand „Inklusion“, der am 6. Mai in der Fußgängerzone der Stadt Pforzheim anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung auf Initiative der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung, Anne Marie Rouvière-Petruzzi, und dem Inklusionsbeauftragten der Stadt Pforzheim, Mohamed Zakzak, initiiert wurde. Unter dem Motto „MissionInklusion“ hatten die beiden dazu aufgerufen, im Rahmen einer öffentlichkeitswirksamen Aktion gemeinsam zu sensibilisieren und zu begeistern, um die Botschaft von Inklusion in die Region zu bringen. Und das mit großem Erfolg: Viele Interessierte kamen zum Stand, informierten sich, tauschten sich über ihre Wünsche und Bedürfnisse aus, schrieben ihre Ideen auf Kärtchen oder spielten beim überdimensionalen Inklusions-Memory mit.

Frank Fillbrunn (Sozialbürgermeister der Stadt Pforzheim) mit Mohamed Zakzak (Inklusionsbeauftragter der Stadt Pforzheim) und Anne Marie Rouvière-Petruzzi (Behindertenbeauftragte des Enzkreises) mit Katja Kreeb (Sozialdezernentin des Enzkreises)
Frank Fillbrunn (Sozialbürgermeister der Stadt Pforzheim) mit Mohamed Zakzak (Inklusionsbeauftragter der Stadt Pforzheim) und Anne Marie Rouvière-Petruzzi (Behindertenbeauftragte des Enzkreises) mit Katja Kreeb (Sozialdezernentin des Enzkreises)

Auch Sozialdezernentin, Katja Kreeb sowie Sozialbürgermeister der Stadt Pforzheim, Frank Fillbrunn, ließen es sich nicht nehmen und beteiligten sich an den bunten Aktionen. Dank der vielen Experten und Expertinnen vor Ort, gab es neben zahlreichen Informationen zum Beispiel auch ein paar "Knigge-Tipps" zum respektvollen Umgang mit Menschen mit Behinderung. 

überdimensionales Inklusions-Memory
überdimensionales Inklusions-Memory

Hintergrund:

Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung findet immer am 5. Mai statt. Er wurde 1992 auf Initiative des Vereins Selbstbestimmt Leben, einer Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung, ins Leben gerufen und wird jährlich europaweit begangen. Ziel des Aktionstages ist es, auf die Belange von Menschen mit Behinderung aufmerksam zu machen und sich dafür einzusetzen, dass alle Menschen gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Es geht vor allem darum, die Kluft zwischen dem im Grundgesetz verankerten Anspruch der Gleichberechtigung für alle Menschen und der Lebenswirklichkeit schrittweise zu überwinden. Allein in Deutschland finden jährlich rund 600 Aktionen rund um den 5. Mai statt. Übrigens: Das Datum des 5. Mai wurde bewusst gewählt, da am 05.05.1949 der Europarat gegründet wurde, mit dem Ziel, Demokratie, Frieden und Stabilität in Europa wiederherzustellen. Damit soll deutlich werden, dass alle Menschen europaweit gleichgestellt sein sollen und dass es eines Europas für alle bedarf


Erstes Inklusions-Café in Keltern am 13.04.2019 erfolgreich gestartet.

Weitere Informationen rund um das erste Inklusions-Café in Keltern finden Sie unter folgendem Link >>> hier klicken

Artikel aus der SZ.de-App: 10-Jahre UN-Behindertenrechtskonvention - "Was von der Aufbruchstimmung geblieben ist"

10 Jahre ist es her, dass in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten ist. Anlässlich dieses runden Geburtstages ist in der SZ.de-App ein Artikel erschienen >>> bitte hier klicken.


TV-Tipp: ZDF sonntags "Teilhaben - was ist es uns wert?"

Die UN-Behindertenrechtskonvention konkretisiert die universellen Menschenrechte aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen und stellt klar, dass auch diese ein uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben besitzen. Wie aber sieht es in der Praxis aus? Sind wirklich alle Menschen gleich viel wert? Woran bemessen wir eigentlich den Wert eines Menschen?

Inklusion hat viele Facetten. In der vorliegenden Sendung geht es um die Frage, was uns die uneingeschränkte und selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft wert ist. Gast im Studio ist der Aktivist, Moderator und Autor Raul Krauthausen.

Die Sendung finden Sie in der ZDF-Mediathek >>> hier klicken.


TV-Tipp: "Das Märchen von der Inklusion - eine Bilanz nach 10 Jahren"

Im Jahr 2019 jährt sich in Deutschland zum 10. Mal die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dies gibt Anlass zur Reflexion: Was hat sich seitdem getan? Wo und wie wird Inklusion gelebt? Wo werden Menschen mit Behinderung immer noch ausgeschlossen und wie können wir das ändern? Und was denken eigentlich die Menschen selbst, als Experten und Expertinnen in eigener Sache, über das Thema Inklusion?

Die Dokumentation nimmt neben kritischen Aspekten auch positive Entwicklungen in den Blick. Ganz nach dem Motto "Nichts über uns, ohne uns" kommen die Menschen, um die es hier geht, selbst zu Wort.

Die Dokumentation finden Sie unter folgendem Link >>> hier klicken.

Viel Spaß beim Ansehen und Diskutieren.

Gerne können Sie mir Ihre Kommentare per E-Mail zukommen lassen.

Nichts verpassen – Termine, Veranstaltungshinweise


Oktober 2019

2. Kelterner Inklusions-Café am 12. Oktober 2019 im Rathaussaal Ellmendingen
Am 12. Oktober startet um 15.00 Uhr im Rathaussaal Ellmendingen das zweite Kelterner Inklusions-Café. Alle Interessierten - ob jung oder alt, aus Keltern oder Umgebung, Menschen mit oder ohne Behinderung - sind herzlich eingeladen, sich bei Kaffee und Kuchen zum Thema Inklusion auszutauschen. Für alle Kinder stehen Spielangebote bereit. Mehr Infos dazu gibt es auf der Homepage des Kelterner Inklusionsrates >>> hier klicken

"Woche des Sehens" vom 08. bis 15.10.2019 - Aktionsstand am 11. und 12. Oktober in der Schlössle-Galerie Pforzheim
„Nach vorne schauen“ ist das Thema der diesjährigen „Woche des Sehens“, die vom 8. bis 15. Oktober im gesamten Bundesgebiet stattfinden wird. Auch im Enzkreis und der Stadt Pforzheim wird es auf Initiative der Beauftragten des Enzkreises für die Belange von Menschen mit Behinderung und des Pforzheimer Inklusionsbeauftragten in Zusammenarbeit mit der Bezirksgruppe Pforzheim/Enzkreis des Badischen Blinden- und Sehbehindertenvereins am Freitag, 11. Oktober und Samstag, 12. Oktober, jeweils von 10 bis 19 Uhr einen Aktionsstand in der Schlössle-Galerie Pforzheim geben. Neben verschiedenen Mitmach-Aktionen sowie Tipps zum respektvollen Umgang mit blinden und sehbehinderten Menschen können Interessierte anhand von Simulationsbrillen selbst erfahren, wie blinde und sehbehinderte Menschen die Welt wahrnehmen.
Die Woche des Sehens schließt die folgenden internationalen Aktionstage mit ein: Den Welttag des Sehens am 10. Oktober 2019 und den Tag des weißen Stocks am 15. Oktober 2019. Mehr Infos zur Woche des Sehens gibt es >>> hier.

Info-Veranstaltung zum BTHG am 21.10.2019 um 18.00 Uhr in der VHS Pforzheim (Raum 002)

Was genau ändert sich für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige oder gesetzliche Betreuer durch das „Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung“ (kurz: „Bundesteilhabegesetz“ oder BTHG)? Welche Regelungen gelten zukünftig? Und wie kann man sich darauf vorbereiten? Diesen Fragen geht Rechtsanwalt Dr. Peter Krause bei einem Infoabend am Montag, 21. Oktober, zwischen 18 und etwa 21 Uhr in der Volkshochschule Pforzheim (Zerrennerstraße 29, 75172 Pforzheim, Raum 002) nach.
Veranstalter sind die Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung des Enzkreises und der Stadt Pforzheim in Kooperation mit den EUTB-Stellen Enzkreis/Stadt Pforzheim, was so viel heißt wie „Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung“.
Der Referent wird das Thema aus juristischer Perspektive beleuchten, konkrete Tipps geben und die Fragen der Gäste beantworten. Anschließend besteht die Möglichkeit, das Angebot der EUTB-Stellen kennenzulernen und mit den Behindertenbeauftragten des Enzkreises und der Stadt Pforzheim ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei. Gebärdensprach- und Schriftdolmetscher stehen bereit. Aufgrund begrenzter Platzzahlen wird um eine zeitnahe Anmeldung gebeten.

Sich zurechtfinden – Wegweiser für Menschen mit Behinderung


Von Anfang an dabei sein und mitmachen können! – So lautet der Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention. Damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt und selbstbestimmt teilhaben können, gibt es eine Vielzahl an Angeboten, die Ihnen begleitend zur Seite stehen. 

Allgemeine Informationen finden Sie hier:

  • Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat einen „Wegweiser für Menschen mit Behinderung“ herausgegeben, der transparent und übersichtlich die vielfältigen Angebote für Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg auflistet. Der „Wegweiser für Menschen mit Behinderung“ kann direkt beim Sozialministerium unter der Telefonnummer 0711 / 123-0 angefordert werden.

  • Ebenso stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung. Viele Publikationen sind mittlerweile auch in Leichter Sprache, als CD oder in Gebärdensprache verfügbar (>>> hier klicken).

  • Auch im Webportal „einfach teilhaben“ gibt es zahlreiche Tipps, Informationen und Angebote für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen (>>> hier klicken). Viele Inhalte sind barrierefrei zugänglich.

  • Auf der Internetseite des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung finden Sie ebenfalls eine Vielzahl an Informationen rund um die Themen Teilhabe, Rehabilitation, Pflege, Gesundheit, Bildung und Arbeit (>>> hier klicken).

Weitere Informationen


Nothilfe-SMS für Menschen mit einer Sprach- oder Hörbehinderung

Menschen mit einer Sprach- oder Hörbehinderung haben in Baden-Württemberg die Möglichkeit, ein Hilfeersuchen per SMS an Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu senden.

Gerne möchten wir Sie darauf aufmerksam machen und Ihnen aktuelle Informationen zur Nothilfe-SMS übersenden.

Die Polizei erreichen Sie per SMS unter der Mobilfunknummer: 01522 / 1 807 110

Für eine Nothilfe-SMS an die Feuerwehr und den Rettungsdienst ist eine Fax-Vorwahl notwendig. Sie ist abhängig von Ihrem Netzbetreiber.

Die Nothilfe-SMS-Nummern für Feuerwehr und Rettungsdienst lauten wie folgt:

  • Aus dem T-Mobile D1 / Vodafone D2-Netz: 99 0711 / 216 77 112
  • Aus dem Telefónica (02 / E-Plus)-Netz: 329 0711 / 216 77 112

Bei der Übermittlung der SMS kann es zu technisch bedingten Verzögerungen kommen. Daher steht auch ein kostenfreier direkter Fax-Service an die Rufnummer 112 zur Verfügung.

Es ist zu beachten, dass die SMS nicht an die bekannte Notrufnummer 110 oder 112 zu senden ist!

Den Flyer (>>> hier klicken) sowie aktuelles Informationsmaterial finden Sie auf der Homepage des Innenministeriums (>>> hier klicken).


Wheelmap.org: Eine Online-Karte für barrierefreie Orte (auch als App)

Das Projekt Wheelmap.org der Sozialhelden e.V. wurde 2010 von Raul Krauthausen initiiert und ist mittlerweile die größte online Plattform dieser Art. Wheelmap.org ist eine Online-Karte zum Suchen, Finden und Markieren rollstuhlgerechter Orte. Mit einem einfachen Ampelsystem werden öffentlich zugängliche Orte wie Restaurants, Hotels, Kinos, Supermärkte, Banken oder Geschäfte auf Wheelmap.org nach einem Ampelsystem entsprechend ihrer Zugänglichkeit für Rollstuhlnutzer und Rollstuhlnutzerinnen markiert. Ebenso kann angegeben werden, ob eine rollstuhlgerechte Toilette verfügbar ist.Dank der Informationen zur Barrierefreiheit können mobilitätseingeschränkte Menschen ihren Tag besser planen und sind unabhängiger. Dies erleichtert die Teilhabe im Alltag. Auf Wheelmap.org kann jeder Besucher und jede Besucherin Orte eintragen oder bestehende markieren, ohne sich davor registrieren zu müssen. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos und weltweit möglich, sodass wirklich ALLE mitmachen und einen Beitrag leisten können. Zur Online-Karte gelangt man direkt über folgenden Link >>> hier klicken.

Übrigens: Auch Unternehmen und Schulen können sich beteiligen.

Weitere Informationen, Aktionen und Angebote finden Sie direkt auf der Homepage der Sozialhelden e.V. Dazu einfach >>> hier klicken.

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