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Die Behindertenbeauftragte des Enzkreises stellt sich vor

Zur Stärkung der Interessenvertretung von Menschen mit Behinderung hat der Enzkreis eine hauptamtliche Behindertenbeauftragte bestellt:
Sie heißt Anne Marie Rouvière-Petruzzi.

Anne Marie Rouvière-Petruzzi - Behindertenbeauftragte des Enzkreises
Anne Marie Rouvière-Petruzzi - Behindertenbeauftragte des Enzkreises

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

es ist mir eine große Freude, mich bei Ihnen vorstellen zu dürfen.

Seit dem 1. Mai 2018 bin ich im Enzkreis als Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung tätig. Das heißt konkret: Als Ombudsfrau bin ich Ansprechperson für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige und Vertreter/innen. Sie können sich mit allen Anliegen vertrauensvoll an mich wenden. Ich berate und kann als Lotsin Informationen geben sowie Anliegen innerhalb des Kreises weitertragen.

Zudem berate ich die Landkreisverwaltung, den Kreistag sowie die Städte und Gemeinden des Enzkreises in allen Fragen der Politik für Menschen mit Behinderung und werde an Vorhaben, die die Belange von Menschen mit Behinderung betreffen, frühzeitig beteiligt.

Meine Aufgaben übe ich gemäß § 15 des Landes-Behindertengleichstellungsgesetzes (L-BGG) unabhängig und weisungsungebunden aus.

Mein Ziel ist es, die UN-Behindertenrechtskonvention hier vor Ort mit Leben zu füllen.

Ich freue mich auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Ihre

Anne Marie Rouvière-Petruzzi

Beauftragte des Enzkreises für die Belange von Menschen mit Behinderung

Immer auf dem Laufenden sein – Aktuelles, Presse- und Medienberichte

Kommentar zum Corona-Virus: Menschen mit Behinderung fürchten "Aussortierung"

Dass nicht nur ältere Menschen, sondern auch Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen zur Risikogruppe gehören, ist vielen nicht bewusst.
Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hat im Rahmen der Corona-Pandemie einen Leitfaden erarbeitet, der das medizinische Personal bei Entscheidungen über intensivmedizinische Behandlungen unterstützen soll.
Was diese sogenannten "Triage-Empfehlungen" für Menschen mit Behinderung bedeuten, damit hat sich Studienleiterin Christa Engelhardt beschäftigt. Lesen Sie hier den vollständigen Kommentar...

Infos zum Corona-Virus

Die Lage in Baden-Württemberg: Zum Schutz vor dem Corona-Virus hat die Landesregierung Regeln erlassen. Die Regeln tragen den Namen „Corona-Verordnung". Die aktuellen Regeln in Leichter Sprache finden Sie auf der Internetseite der Landesregierung

In einer Videoreihe beantwortet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung leicht verständlich alle Fragen rund um das Corona-Virus.

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Jürgen Dusel, hatte zu Beginn der Corona-Pandemie in einer Pressemitteilung kritisiert, dass kaum Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache oder in Gebärdensprache verfügbar seien. Gerade in Notfallsituationen sei dies allerdings besonders wichtig, damit alle Menschen Zugang zu den notwendigen Informationen erhalten und sich selbst und andere Mitmenschen entsprechend schützen können. Lesen Sie hier weiter...

Infos über das Virus, Ansteckung, Verbreitung und Sicherheitsmaßnahmen in Leichter Sprache finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit.

Informationen für Menschen mit Hörbehinderung

Auf der Seite der Bundesregierung gibt es Reden und einen Podcast von Bundeskanzlerin Merkel in Deutscher Gebärdensprache.

Was Sie aktuell über das Corona-Virus wissen müssen und jetzt tun sollten, erfahren Sie auch auf dem Youtube-Kanal des Bundesministeriums für Gesundheit.

Alle wichtigen Infos zum Corona-Virus in Deutscher Gebärdensprache hat auch der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg e.V. auf seiner Homepage zusammengestellt.

Sie glauben, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben? Mit dieser Fax- oder E-Mail-Vorlage (PDF) können Sie sich an Ihren Arzt / Ihre Ärztin oder an das Gesundheitsamt wenden. Um Kontakt mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst aufzunehmen, können Sie diese Vorlage (PDF) verwenden.

Fragen und Antworten zum Thema "arbeiten in Corona-Zeiten" in Deutscher Gebärdensprache gibt es auf der Seite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Für ratsuchende Bürgerinnen und Bürger hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline eingerichtet. Gehörlose Menschen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter montags bis freitags von 9-17 Uhr über einen Video-Chat erreichen.

Informationen für blinde und sehbehinderte Menschen

Da die Corona-Krise auch blinde und sehbehinderte Menschen vor besondere Herausforderungen stellt, hat der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. in einem neuen Internet-Angebot viele nützliche Informationen für Betroffene zusammengestellt - von Hinweisen zur augenärztlichen Versorgung bis zu arbeitsrechtlichen Fragestellungen. Erfahren Sie hier mehr...

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus in Brailleschrift können auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit bestellt werden.


5. Mai 2020: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Wie erleben Menschen mit Behinderung aus Pforzheim und dem Enzkreis eigentlich die Corona-Krise? 

Anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung hat die Pforzheimer Zeitung zusammen mit den beiden Inklusionsbeauftragten, Anne Marie Rouvière-Petruzzi und Mohamed Zakzak, die Gelegenheit genutzt, um Betroffene in den Fokus zu rücken. Lesen Sie hier den Artikel...


WIRD VERLEGT
- DUOday im Enzkreis am 14. Mai 2020

Am 14. Mai findet in vielen europäischen Ländern der DUOday statt. An diesem Tag öffnen Betriebe und öffentliche Einrichtungen für Menschen mit Behinderung ihre Türen, um ihnen einen Einblick in das jeweilige Unternehmen und die dortigen Berufsbilder zu geben. Der Betrieb lernt hingegen einen neuen Menschen kennen und entdeckt seine Kompetenzen. Gerade in Zeiten von Personal- und Fachkräftemangel bietet der DUOday eine tolle Möglichkeit, geeignetes Personal zu finden, indem die Zielgruppe ausgedehnt und Jobprofile neu gedacht werden. Der DUOday ist also eine echte Chance für beide Seiten!

Bitte beachten Sie: In Anbetracht der sich täglich verändernden Corona-Lage, muss der DUOday am 14. Mai leider ausfallen. Über einen neuen Termin werden wir Sie rechtzeitig informieren. Vielen Dank für Ihr Verständis!


Dritte Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) tritt in Kraft

Mit dem Inkrafttreten der nächsten Stufe des Bundesteilhabegesetzes zum
1. Januar 2020 ergeben sich für Menschen mit Behinderung viele Änderungen. Was sich konkret für Menschen mit Hörbehinderung ändert, dazu wurde die Rechtsanwältin Judith Hartmann interviewt. Lesen Sie hier weiter...


"Mehr Inklusion wagen" - Teilhabeempfehlungen an die Bundesregierung

Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung Jürgen Dusel hat Teilhabe-Empfehlungen zu den Themen Gesundheitliche Versorgung, Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Wohnen, Teilhabe am Arbeitsleben und Digitalisierung veröffentlicht. Diese Empfehlungen wurden am 10. Dezember offiziell an die Bundesregierung übergeben. Lesen Sie hier die Pressemitteilung.


Artikel aus der SZ.de-App: 10-Jahre UN-Behindertenrechtskonvention - "Was von der Aufbruchstimmung geblieben ist"

10 Jahre ist es her, dass in Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention in Kraft getreten ist. Anlässlich dieses runden Geburtstages ist in der SZ.de-App ein Artikel erschienen.


TV-Tipp: ZDF sonntags "Teilhaben - was ist es uns wert?"

Die UN-Behindertenrechtskonvention konkretisiert die universellen Menschenrechte aus der Perspektive von Menschen mit Behinderungen und stellt klar, dass auch diese ein uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben besitzen. Wie aber sieht es in der Praxis aus? Sind wirklich alle Menschen gleich viel wert? Woran bemessen wir eigentlich den Wert eines Menschen?

Inklusion hat viele Facetten. In der vorliegenden Sendung geht es um die Frage, was uns die uneingeschränkte und selbstverständliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung an der Gesellschaft wert ist. Gast im Studio ist der Aktivist, Moderator und Autor Raul Krauthausen. Die Sendung finden Sie in der ZDF-Mediathek.


TV-Tipp: "Das Märchen von der Inklusion - eine Bilanz nach 10 Jahren"

Im Jahr 2019 jährt sich in Deutschland zum 10. Mal die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dies gibt Anlass zur Reflexion: Was hat sich seitdem getan? Wo und wie wird Inklusion gelebt? Wo werden Menschen mit Behinderung immer noch ausgeschlossen und wie können wir das ändern? Und was denken eigentlich die Menschen selbst, als Experten und Expertinnen in eigener Sache, über das Thema Inklusion?

Die Dokumentation nimmt neben kritischen Aspekten auch positive Entwicklungen in den Blick. Ganz nach dem Motto "Nichts über uns, ohne uns" kommen die Menschen, um die es hier geht, selbst zu Wort. 

Sich zurechtfinden – Wegweiser für Menschen mit Behinderung

Von Anfang an dabei sein und mitmachen können! – So lautet der Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention. Damit Menschen mit Behinderung gleichberechtigt und selbstbestimmt teilhaben können, gibt es eine Vielzahl an Angeboten, die Ihnen begleitend zur Seite stehen. 

Allgemeine Informationen finden Sie hier:

  • Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat einen „Wegweiser für Menschen mit Behinderung“ herausgegeben, der transparent und übersichtlich die vielfältigen Angebote für Menschen mit Behinderung in Baden-Württemberg auflistet. Der „Wegweiser für Menschen mit Behinderung“ kann direkt beim Sozialministerium unter der Telefonnummer 0711 / 123-0 angefordert werden.

  • Ebenso stellt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales umfangreiches Informationsmaterial zur Verfügung. Viele Publikationen sind mittlerweile auch in Leichter Sprache, als CD oder in Gebärdensprache verfügbar.

  • Auch im Webportal »einfach teilhaben« gibt es zahlreiche Tipps, Informationen und Angebote für Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Verwaltungen und Unternehmen. Viele Inhalte sind barrierefrei zugänglich.

  • Auf der Internetseite des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung finden Sie ebenfalls eine Vielzahl an Informationen rund um die Themen Teilhabe, Rehabilitation, Pflege, Gesundheit, Bildung und Arbeit.

Weitere Informationen

Für den Notfall: Wichtige Infos für Menschen mit einer Sprach- oder Hörbehinderung

Notruffax: Hör- und Sprachgeschädigte haben die Möglichkeit, bei einem Notfall die Notrufnummer 112 per Fax zu nutzen. Hierfür gibt es eine spezielle Vorlage (PDF).

Nothilfe-SMS: Menschen mit einer Sprach- oder Hörbehinderung haben in Baden-Württemberg die Möglichkeit, ein Hilfeersuchen per SMS (PDF) an Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu senden.

Um Kontakt mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst aufzunehmen, gibt es ein spezielles Faxformular (PDF).

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Innenministeriums.


Wheelmap.org: Eine Online-Karte für barrierefreie Orte (auch als App)

Das Projekt Wheelmap.org der Sozialhelden e.V. wurde 2010 von Raul Krauthausen initiiert und ist mittlerweile die größte online Plattform dieser Art. Wheelmap.org ist eine Online-Karte zum Suchen, Finden und Markieren rollstuhlgerechter Orte. Mit einem einfachen Ampelsystem werden öffentlich zugängliche Orte wie Restaurants, Hotels, Kinos, Supermärkte, Banken oder Geschäfte auf Wheelmap.org nach einem Ampelsystem entsprechend ihrer Zugänglichkeit für Rollstuhlnutzer und Rollstuhlnutzerinnen markiert. Ebenso kann angegeben werden, ob eine rollstuhlgerechte Toilette verfügbar ist.Dank der Informationen zur Barrierefreiheit können mobilitätseingeschränkte Menschen ihren Tag besser planen und sind unabhängiger. Dies erleichtert die Teilhabe im Alltag. Auf Wheelmap.org kann jeder Besucher und jede Besucherin Orte eintragen oder bestehende markieren, ohne sich davor registrieren zu müssen. Die Nutzung der Plattform ist kostenlos und weltweit möglich, sodass wirklich ALLE mitmachen und einen Beitrag leisten können. Auch Unternehmen und Schulen können sich beteiligen.

Weitere Informationen, Aktionen und Angebote finden Sie direkt auf der Homepage der Sozialhelden e.V.

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