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Aktuelles

Auf diesen Seiten informieren wir über aktuelle Themen aus unseren Fachbereichen.

 

Das Landwirtschaftsamt zieht auf die Wilferdinger Höhe

Seit Mittwoch, 25. Januar 2017, ist das Landwirtschaftsamt umgezogen.
Die neue Anschrift lautet:
Stuttgarter Straße 23, 75179 Pforzheim.
Sämtliche Sachbearbeiter haben ihre bisherigen Telefonnummern behalten.
Die Öffnungszeiten haben sich nicht geändert:
Montag von 8 bis 12:30,
Dienstag von 8 bis 12:30 und von 13:30 bis 18 Uhr,
Donnerstag von 8 bis 14 Uhr und
Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Wasserschutzgebiet “Strudelbachtal“ als Normalgebiet eingestuft

Amtliche Bekanntmachung:

Einstufung des Wasserschutzgebietes “Strudelbachtal“ (WSG-Nr. 118137) als Normalgebiet im Sinne der Schutzgebiets- und Ausgleichs-Verordnung (SchALVO) vom 20.02.2001 in der derzeit geltenden Fassung.

Das Wasserschutzgebiet “Strudelbachtal“ war seit dem 01.01.2010 als sog. Nitratproblemgebiet eingestuft. Aufgrund der abnehmenden Nitratentwicklung im Wasser der Wasserfassungen der Stadt Vaihingen / Enz, der Gemeinde Eberdingen und des Zweckverbandes Strohgäu-Wasserversorgung sowie im Landkreis Böblingen der Gemeinde Weissach und des Zweckverbandes Renninger Wasserversorgung erfüllt es nicht mehr die Kriterien des § 5 der Schutzgebiets- und Ausgleichs-Verordnung (SchALVO) und wird daher zum 01.01.2018 als Normalgebiet eingestuft. Die Einstufung zum Normalgebiet erstreckt sich mit dieser Bekanntmachung auf das gesamte Wasserschutzgebiet „Strudelbachtal“.

Das Ministerium Ländlicher Raum (MLR) informiert über die neueste Definition und Regelung von Dauergrünland (12.12.2014)

 Pressemitteilung       hier klicken

Kirschessigfliegen Gefahr für Stein- und Beerenobst – Insekten befallen auch den Hausgarten – Nur schnelles Ernten hilft.

Spätestens im letzten Jahr haben auch die Hobbygärtner im Enzkreis eigene, ungute Erfahrungen mit der Kirschessigfliege gemacht. Fast reife Kirschen, Brombeeren und Himbeeren waren schlagartig intensiv vermadet und verfaulten noch an den Pflanzen. Teilweise war der erwartete Ertrag vollständig zerstört. Auch im professionellen Wein- und Obstbau sorgte der Schädling für Schlagzeilen. Im Moment baut sich die Essigfliegenpopulation wieder auf und es ist wieder ein großes Schadenspotential zu erwarten.
Die winzig kleine Fruchtfliege legt ihre Eier in unbeschädigte, reifende Früchte mit weicher Fruchtschale. In kurzer Zeit beginnen die befallenen Früchte einzufallen und zu faulen. Besonders betroffen sind neben bestimmten Traubensorten vor allem das gesamte Beeren- und Steinobst. Insbesondere späte Erdbeeren und Süßkirschen, Johannisbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Pflaumen aber auch Wildobstarten wie Holunder und Kornelkirsche werden massiv von der Kirschessigfliege befallen. Die hartschaligen Obstarten Apfel und Birne bleiben glücklicherweise weitgehend befallsfrei.
Eine Bekämpfung dieses Schädlings wird sowohl im professionellen Anbau wie auch im Hausgarten durch die schnelle und enorm hohe Vermehrungsrate der Fliege erschwert. Ein Fruchtfliegenweibchen kann bis zu 600 Eier in Früchte ablegen. Schon nach einem Tag schlüpfen aus den Eiern die Maden und beginnen mit ihrem Zerstörungswerk. Da laufend neue Fruchtfliegen aus befallenen Früchten schlüpfen, ist spätestens ab Frühsommer ständig eine hohe und sehr mobile Fruchtfliegenpopulation vor Ort.
Im Haus- und Kleingarten sind für eine Bekämpfung der Kirschessigfliege keine Pflanzenschutzmittel zugelassen. Aufgrund der rasanten Vermehrung des Schädlings wären Spritzungen auch nicht erfolgreich. Da auch Köderfallen keine deutliche Befallsminderung bringen, bleiben dem Hobbygärtner lediglich vorbeugende Maßnahmen und eine konsequente Bestandes- und Erntehygiene. Betroffene Obstarten sollten täglich beerntet werden. Auch befallene, faulende und überreife Früchte müssen unbedingt entfernt und vernichtet werden. Die Larven sterben beispielsweise ab, wenn sie in einem Plastiksack oder in einem Maischefass einige Tage in die Sonne gestellt oder vergärt werden. Die Früchte von Wildobstarten wie Holunder, Aronia, Hartriegel oder Schneeball dienen als Vermehrungsorte und sollten nach Möglichkeit ebenfalls komplett abgeerntet werden.
Die Kirschessigfliegen lieben schattige, dichte und feuchte Bestände. Gut ausgelichtete Beerensträucher oder locker belaubte Fruchtzonen sind für die Fliegen weniger attraktiv.
Alle diese Maßnahmen sind aufwändig und können einen Befall mit der Kirschessigfliege auch nicht vollständig verhindern. Am sichersten wäre es, die gefährdeten Pflanzen mit einem Netz zu schützen. Diese Möglichkeit ist bei kleineren Obstgehölze denkbar. Effektiv sind aber nur engmaschige Insektennetze aus dem Gemüsebau mit einer Maschenweite von 0,8 x 0,8 mm. Das Netz muss absolut dicht geschlossen sein und darf nur kurzzeitig für Erntemaßnahmen geöffnet werden.
Weitere, ausführliche Informationen zur Kirschessigfliege sind auf der Internetseite des LTZ Augustenberg (www.ltz-augustenberg.de) nachzulesen.

Kirschessigfliege auf Brombeere
Kirschessigfliege auf Brombeere
Befall Kirschessigfliege an Kirsche
Befall Kirschessigfliege an Kirsche

Streuobstwiesen-Börse – Kostenlose Plattform für Anzeigen rund um die Streuobstwiese

Wer Kirschen oder später auch andere Obstarten zur Ernte sucht oder anbieten möchte, kann seine Nachfrage oder sein Angebot dort einfach und kostenlos einstellen. Anbieter und Nachfrager suchen dann per Telefon oder Mail den Kontakt zueinander und vereinbaren die Nutzungsbedingungen. Die Internetseite bietet auch die Möglichkeit, Obstgrundstücke zur Pacht oder zum Kauf zu suchen oder anzubieten.

BeKi-Zertifikat für den Kindergarten „Wirbelwind“ in Ottenhausen

BEKI-Zertifikat für Kindergarten Ottenhausen
BEKI-Zertifikat für Kindergarten Ottenhausen

Förderung Handarbeitsweinbau

Die Formulare finden Sie anbei:

Infobriefe

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