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08.12.2017

Erlebnisnachmittag zum Klimaschutz: Schulklasse pflanzt junge Eichen im Birkenfelder Forst

Spatenstich für den Klimaschutz: Achtklässler der Ludwig-Uhland-Schule pflanzten zusammen mit Enzkreis-Klimaschutzmanagerin Julia Lauer (von links) und der Revierförsterin und Waldpädagogin Susanne Schletter junge Eichen im Birkenfelder Forst.

„Was haben Bäume mit Klimaschutz zu tun?“ Dieser Frage stellten sich Schüler und Schülerinnen einer achten Klasse der Ludwig-Uhland-Schule aus Birkenfeld im Rahmen eines waldpädagogischen Erlebnisnachmittags. Die Antworten lieferten Revierförsterin und Waldpädagogin Susanne Schletter und Klimaschutzmanagerin Julia Lauer vom Landratsamt Enzkreis.

Im Mittelpunkt des Unterrichts im „Waldklassenzimmer“ stand der Baum als Kohlenstoffspeicher. Gemeinsam erarbeiteten die Jugendlichen, welche Aufgaben ein Baum im Wald hat, wie er durch Photosynthese Zucker und Sauerstoff herstellt und wie viel Kohlenstoffdioxid er dabei speichern kann.

Höhepunkt des Nachmittags war das Pflanzen von jungen Eichen im Birkenfelder Forst: Ausgerüstet mit Spitzhacke und Spaten ging es ans Werk und so konnten mit Hilfe der Schüler und Schülerinnen 100 Bäume gepflanzt werden.

Da das Aufforsten von Bäumen aktiver Klimaschutz bedeutet, fand die Aktion im Rahmen der CO2-Kompensationsprojekte des Enzkreises statt. Ziel dieser Projekte ist es, unvermeidbare CO2-Emissionen durch geeignete Maßnahmen auszugleichen. Ein gesunder Baum beispielsweise entzieht der Atmosphäre zwischen 10 und 30 Kilogramm CO2 pro Jahr. Vor dem Hintergrund der Nachhaltigkeit und der Umweltbildung finden die Aufforstungsaktionen immer zusammen mit Schulklassen statt. Dabei werden die Kinder und Jugendlichen auf spielerische Art und Weise schon von Anfang an für Themen wie den Klima- und Waldschutz sensibilisiert.

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