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18.09.2017

Energiespar-Tipp September: CO2-arm und bequem fast überall mobil

Dem Frosch geht ein (LED_) Licht auf.

Immer mehr Menschen setzen in Deutschland nicht mehr auf das eigene Auto, sondern auf Car-Sharing, Busse und Bahnen oder das (E-)Bike. Wie bequem und auch wie günstig eine CO2-arme Fortbewegung sein kann, zeigt das Energie- und Bauberatungszentrum Pforzheim/Enzkreis (ebz) anhand alltagstauglicher Beispiele.

„Es ist erstaunlich einfach und angenehm, sich umweltfreundlich fortzubewegen“, findet Leonie Paulig vom ebz. Viele Städte werden radfreundlicher, für Bahn und Bus gibt es günstige Tickets und das Car-Sharing-Netz wird immer dichter. Paulig selbst fährt am liebsten mit dem Fahrrad zur Arbeit. Dadurch umgeht sie lästige Staus im Berufsverkehr und die lästige Parkplatzsuche. „Mit einer guten Planung lassen sich viele Alternativen zum Auto finden und umsetzen“, sagt Paulig.

Fahrräder, E-Bikes oder die eigenen Füße sind der Favorit für kurze und mittlere Strecken – nicht nur für Frischluft- und Bewegungsfans oder überzeugte Radler. Pluspunkte sind der Null-CO2-Ausstoß, der sportliche Aspekt, die Flexibilität und geringe Kosten. „Das Fitnessstudio kann ich mir sparen, wenn ich ausreichend Bewegung in den Tagesablauf einbaue“, findet Paulig. E-Bikes liegen voll im Trend, was die drastisch steigenden Verkaufszahlen der letzten Jahre zeigen. Das Landratsamt Enzkreis bietet sogar ein E-Bike Leasing für Mitarbeiter an.

Den Öffentlichen Nah- und Fernverkehr nutzen Pendler, Einkäufer, Jung und Alt. Pluspunkte sind ein verhältnismäßig geringer CO2-Ausstoß, weil viele Menschen ein Fahrzeug teilen, und die Flexibilität. Oft gibt es kostengünstige Jobtickets und eine Kombi mit Car-Sharing. In Wiernsheim gibt es z.B. einen Bürgerbus, der von Ehrenamtlichen gefahren und organisiert wird (ww.bürgerbus-wiernsheim.de). Die Gemeinde Ispringen koordiniert zusammen mit Ehrenamtlichen Fahrten für Arztbesuche und Behördengänge. Das Projekt heißt MOBIS und steht für „mobiles Ispringen“.

Gemeinsam fahren macht mehr Spaß - und es ist klimafreundlicher. Car-Sharing und Mitfahrgelegenheiten gibt es inzwischen fast flächendeckend.
Group of friends having fun in car on a sunny day

In vielen Verkehrsverbünden dürfen Fahrräder in die Bahn. Bahn und Fernbus rollen für alle, die beim Fahren gerne dösen, lesen oder surfen und die Busfahren vertragen. Ein vergleichsweise geringer CO2-Ausstoß, das entspannte Ankommen, sinnvoll genutzte Zeit und die teilweise sehr günstigen Angebote gehen aufs Plus-Konto. Auch bei Car-Sharing und Mitfahrgelegenheiten sitzen mehrere Menschen in einem Fahrzeug. Sie sind die perfekte Lösung für Kommunikative und für kühle Rechner.

E-Autos: Vom Staat gefördert

Elektroautos sind etwas für Umweltschützer und Autoliebhaber. Pluspunkte sind der verminderte CO2-Ausstoß und der Ersatz von fossilem Brennstoff. Die Taxiunternehmer Kurt Leutgeb und Athanasios Mylonas aus Mühlacker haben bereits Elektroautos in ihre Flotte aufgenommen. Auch der Enzkreis hat eine Reihe von E-Fahrzeugen im Fuhrpark. Wer ein solches Auto kauft, erhält einen Umweltbonus in Höhe von bis zu 2000 Euro.

Wer Tipps für einen klimafreundlichen Alltag sucht, kann sich an die Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung des Landratsamts wenden unter Tel. 07231 308-9728. Das ebz informiert zudem über eine mögliche energetische Modernisierung des Zuhauses und unterstützt beim Energiesparen. Zu erreichen ist das ebz in Pforzheim telefonisch unter 07231 39-713600 oder per E-Mail an info@ebz-pforzheim.de. Die persönlichen Beratungszeiten sind Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Das ebz arbeitet eng mit der Verbraucherzentrale zusammen. Auch dort geben Fachleute Auskunft zu Energiefragen unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 809802400.

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