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EU-Ausgleichsleistungen

Verschiedene Projekte und Bewirtschaftungsschwierigkeiten bei landwirtschaftlichen Flächen wie Äckern und Wiesen sowie Tierhaltung werden mit Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes unterstützt. Damit werden der Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe sowie Maßnahmen für den Umwelt- und Naturschutz gefördert. Die Bündelung der verschiedenen Anträge gibt dem Verfahren den Namen: Gemeinsamer Antrag (GA).

Ergänzend zum Infodienst des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz finden Sie bei uns Informationen zu unserem Antragsverfahren. Im Vorfeld eines jeden Antragsjahres bieten wir Schulungen und Informationsveranstaltungen an. Ansonsten beraten wir Sie gerne telefonisch oder persönlich.

Trockenheit 2018: Ausnahme zur Futternutzung auf ÖVG und FAKT-Begrünungen

Aufgrund der sehr trockenen und heißen Witterung wurden, wie Sie bereits in den landwirtschaftlichen Wochenblättern (Ausgabe 32/2018) lesen konnten, Ausnahmeregelungen für die Nutzung von FAKT-Begrünungsflächen, ÖVF-Zwischenfrüchten und ÖVF-Bracheflächen zur Verwendung bzw. Ansaaten zu Futterzwecken geschaffen.
Sofern Sie die Ausnahmeregelung für die Nutzung von ÖVF-Bracheflächen in Anspruch nehmen wollen, ist eine Anzeige mittels einem dafür vorgesehenen Formular an das Landwirtschaftsamt zu schicken.
Das Formular finden Sie im Infodienst der Landwirtschaftsverwaltung (www.landwirtschaft-bw.de/Agrarpolitik und Förderung/Gemeinsamer Antrag) oder Sie können das Formular bei Ihrer zuständigen Sachbearbeiterin für den Gemeinsamen Antrag anfordern.

Wollen Sie die Ausnahmeregelung für die FAKT-Maßnahmen Begrünung im Acker-/Gartenbau - E1.1, Begrünungsmischungen im Acker-/Gartenbau - E1.2 oder Winterbegrünung - F1 nutzen, ist eine formlose schriftliche Anzeige, in der Sie vor Inanspruchnahme der Ausnahmeregelung einen Fall außergewöhnlicher Umstände geltend machen, an das Landwirtschaftsamt zu senden. Es besteht die Möglichkeit, den Verpflichtungsumfang für 2018 zu reduzieren, um auf diesen Flächen Ansaaten zur Erzeugung von Futter durchzuführen. Eine Zahlung von Ausgleichsleistungen für die abgemeldeten Begrünungsflächen kann für das Jahr 2018 nicht erfolgen. Beachten Sie, dass die Anzeige nur dann erforderlich ist, wenn der bestehende Verpflichtungsumfang um mehr als 30% unterschritten wird.
Auch die Abgabe des Aufwuchses an Dritte ist möglich.

Derzeit befindet sich eine Verordnungsänderung bezüglich der Nutzung des Aufwuchses von ÖVF-Zwischenfrüchten in der Länder- und Ressortabstimmmung. Diese sieht vor, dass Zwischenfruchtmischungen auf den ÖVF bereits jetzt ausgesät werden können. Eine Nutzung für Futterzwecke wäre dann nach Ablauf von acht Wochen bei Vorliegen einer Genehmigung bereits ab Ende September möglich.
Falls Sie diese geplante Möglichkeit nutzen wollen, sollten Sie vorsorglich die Aussaat sowie bereits erfolgte Aussaaten auf ihren Flächen mit ÖVF-Zwischenfruchtmischungen in geeigneter Weise dokumentieren (z. B. mittels Foto mit automatischer Ort- und Datumsangabe).
Wir werden Sie umgehend darüber unterrichten, wenn die Verordnungsänderung erfolgt und in Kraft getreten ist.

Für Ökobetriebe wurde ebenfalls von der für die Öko-Kontrolle zuständige Behörde beim Regierunspräsidium Karlsruhe ein Antragsverfahren für den Zukauf von Futtermitteln aus nicht ökologischer Erzeugung eröffnet. Damit können betroffene Öko-Betriebe ihre Futtergrundlage sichern. Bitte wenden Sie sich an Ihre Kontrollstelle, sofern Sie Bedarf an einer Ausnahmegenehmigung haben.

Ihre Unterstützung über den PC: FIONA, HI-Tier und ZID

Für Antragsteller und Nutztierhalter stehen PC-Programme kostenlos zur Verfügung. Sie können alle über eine Internetverbindung mit vorhandener Antragstellernummer und nur einem gemeinsamen Kennwort (PIN) genutzt werden. Die Kennwortverwaltung erfolgt über HI-Tier. Nach verschiedenen Fristen muss das Kennwort erneuert werden, d.h. FIONA weist automatisch darauf hin. Es kann aber auch unabhängig davon geändert werden.

Logo
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FIONA - Flächeninformation und Online-Antrag

FIONA ist für Mozilla Firefox optimiert. Wir empfehlen grundsätzlich die Antragstellung über FIONA. Damit haben Sie insbesondere folgende Antragsunterstützung:

  • Umfangreiches Kartenprogramm mit Luftbildern
    Ansicht, Ausdruck und Messung von Flächen und Kulissenansichten (z.B. Katasterdaten, Hangneigung, Erosion, Wasserschutzgebiete).
  • Auswertungsmöglichkeit
    Kein mühsames Zusammenzählen von Flächendaten durch Datenübersichten relevanter Daten (z.B. Gesamtübersicht, Schlaglisten, Kulturarten- und MEKA-Summen).
    Die Antragsdaten können auch in separaten Programmen (z.B. Schlagprogramm) verwendet werden.
  • Elektronische Übertragung aller Antragsdaten mit Schlagskizzen
    Skizzen einmal gemacht, dauerhaft genutzt und Papier gespart.
  • Plausibilitätsprüfung
    Minimierung typischer Ausfüllfehler durch Prüfung von Dateneingaben, kein Vergessen wichtiger Angaben.
  • Schnellbearbeitung
    Dank Sortierfunktion und Sammeleingabe viel schneller und sicherer als mit Papierausfüllung.

Vorhandene elektronische Schlagskizzen aus dem Vorjahr werden automatisch übernommen . Alle wichtigen Informationen (unter anderem Computervorausetzungen, Handbücher, Schulungsvideos) und Zugangsmöglichkeiten (auch Demobetrieb zum Ausprobieren) finden Sie auf den Internetseiten von FIONA:

Logo
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HI-Tier - Herkunfts- und Informationssystem Tiere

Online-Verwaltung aller Tierbestandsveränderungen bei Schafen, Ziegen, Schweinen und Rindern.

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ZID - Zentrale InVeKoS-Datenbank

(InVeKoS - Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem)

Online-Verwaltung der Zahlungsansprüche für Einheitliche Betriebsprämie.

Zahlungsansprüche

Für die Fördermaßnahme Einheitliche Betriebsprämie (EBP) sind Zahlungsansprüche (ZA) Grundlage. Unabhängig der beantragten Betriebsfläche kann maximal nur so viel EBP gewährt, wie die Betriebsfläche förderfähig ist und wie ZA vorhanden sind. ZA werden auf Basis der Flurstücksdaten 2005 zugewiesen und können sich also durch rückwirkende Umsetzung aktueller Kontrollergebnisse (Flächenkorrektur) oder Einzug ungenutzter ZA (d.h. für zwei aufeinander folgende Jahre) noch verändern.

Der Handel mit vorhandenen ZA geschieht privatrechtlich auf dem freien Markt. Auch die Verwaltung dieser Zahlungsansprüche erfolgt eigenständig über das ZA-Konto (ZID, siehe Fachprogramme). Wenn Sie Fragen zur ZID-Nutzung und ZA haben, sind wir gerne behilflich.

Hinweise
  • ZA-Übertragungen müssen in der Regel bis 15. Mai des Antragsjahres abgeschlossen sein und die Übertragung in Papierform bis 9. Juni des Antragsjahrs gemeldet werden.
  • Auch bei Hofübergaben oder Rechtsform-Änderungen (wann immer sich die Antragstellernummer ändert) ist eine Übertragung der Zahlungsansprüche erforderlich.
  • Zahlungsansprüche, die zwei Jahre nicht genutzt wurden, werden in die nationale Reserve eingezogen.

Dauergrünlandumwandlung

Förderantrag zur Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen (UUR)

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