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EU-Ausgleichsleistungen

Verschiedene Projekte und Bewirtschaftungsschwierigkeiten bei landwirtschaftlichen Flächen wie Äckern und Wiesen sowie Tierhaltung werden mit Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes unterstützt. Damit werden der Erhalt landwirtschaftlicher Betriebe sowie Maßnahmen für den Umwelt- und Naturschutz gefördert. Die Bündelung der verschiedenen Anträge gibt dem Verfahren den Namen: Gemeinsamer Antrag (GA).

Ergänzend zum Infodienst des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz finden Sie bei uns Informationen zu unserem Antragsverfahren. Im Vorfeld eines jeden Antragsjahres bieten wir Schulungen und Informationsveranstaltungen an. Ansonsten beraten wir Sie gerne telefonisch oder persönlich.

Ihre Unterstützung über den PC: FIONA, HI-Tier und ZID

Für Antragsteller und Nutztierhalter stehen PC-Programme kostenlos zur Verfügung. Sie können alle über eine Internetverbindung mit vorhandener Antragstellernummer und nur einem gemeinsamen Kennwort (PIN) genutzt werden. Die Kennwortverwaltung erfolgt über HI-Tier. Nach verschiedenen Fristen muss das Kennwort erneuert werden, d.h. FIONA weist automatisch darauf hin. Es kann aber auch unabhängig davon geändert werden.

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FIONA - Flächeninformation und Online-Antrag

FIONA ist für Mozilla Firefox optimiert. Wir empfehlen grundsätzlich die Antragstellung über FIONA. Damit haben Sie insbesondere folgende Antragsunterstützung:

  • Umfangreiches Kartenprogramm mit Luftbildern
    Ansicht, Ausdruck und Messung von Flächen und Kulissenansichten (z.B. Katasterdaten, Hangneigung, Erosion, Wasserschutzgebiete).
  • Auswertungsmöglichkeit
    Kein mühsames Zusammenzählen von Flächendaten durch Datenübersichten relevanter Daten (z.B. Gesamtübersicht, Schlaglisten, Kulturarten- und MEKA-Summen).
    Die Antragsdaten können auch in separaten Programmen (z.B. Schlagprogramm) verwendet werden.
  • Elektronische Übertragung aller Antragsdaten mit Schlagskizzen
    Skizzen einmal gemacht, dauerhaft genutzt und Papier gespart.
  • Plausibilitätsprüfung
    Minimierung typischer Ausfüllfehler durch Prüfung von Dateneingaben, kein Vergessen wichtiger Angaben.
  • Schnellbearbeitung
    Dank Sortierfunktion und Sammeleingabe viel schneller und sicherer als mit Papierausfüllung.

Vorhandene elektronische Schlagskizzen aus dem Vorjahr werden automatisch übernommen . Alle wichtigen Informationen (unter anderem Computervorausetzungen, Handbücher, Schulungsvideos) und Zugangsmöglichkeiten (auch Demobetrieb zum Ausprobieren) finden Sie auf den Internetseiten von FIONA:

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HI-Tier - Herkunfts- und Informationssystem Tiere

Online-Verwaltung aller Tierbestandsveränderungen bei Schafen, Ziegen, Schweinen und Rindern.

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ZID - Zentrale InVeKoS-Datenbank

(InVeKoS - Integriertes Verwaltungs- und Kontrollsystem)

Online-Verwaltung der Zahlungsansprüche für Einheitliche Betriebsprämie.

Zahlungsansprüche

Für die Fördermaßnahme Einheitliche Betriebsprämie (EBP) sind Zahlungsansprüche (ZA) Grundlage. Unabhängig der beantragten Betriebsfläche kann maximal nur so viel EBP gewährt, wie die Betriebsfläche förderfähig ist und wie ZA vorhanden sind. ZA werden auf Basis der Flurstücksdaten 2005 zugewiesen und können sich also durch rückwirkende Umsetzung aktueller Kontrollergebnisse (Flächenkorrektur) oder Einzug ungenutzter ZA (d.h. für zwei aufeinander folgende Jahre) noch verändern.

Der Handel mit vorhandenen ZA geschieht privatrechtlich auf dem freien Markt. Auch die Verwaltung dieser Zahlungsansprüche erfolgt eigenständig über das ZA-Konto (ZID, siehe Fachprogramme). Wenn Sie Fragen zur ZID-Nutzung und ZA haben, sind wir gerne behilflich.

Hinweise
  • ZA-Übertragungen müssen in der Regel bis 15. Mai des Antragsjahres abgeschlossen sein und die Übertragung in Papierform bis 9. Juni des Antragsjahrs gemeldet werden.
  • Auch bei Hofübergaben oder Rechtsform-Änderungen (wann immer sich die Antragstellernummer ändert) ist eine Übertragung der Zahlungsansprüche erforderlich.
  • Zahlungsansprüche, die zwei Jahre nicht genutzt wurden, werden in die nationale Reserve eingezogen.

Merkblätter, Formulare, Rechtsgrundlagen zum GA 2017 und zur Dauergrünlandumwandlung

Förderantrag zur Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen (UUR)

 

Informationen zum

Antrag auf Förderung der Umstrukturierung und Umstellung von Rebflächen

Aktuell können Sie Ihren Umstrukturierungsantrag bis zum 15.05.2017 bei uns im Landwirtschaftsamt stellen.

Unsere Erfahrung zeigt, dass das Antragsaufkommen zum Antragsende regelmäßig hoch ist. Wir empfehlen Ihnen daher, bereits jetzt Ihren Umstrukturierungsantrag zu stellen. Sie tragen so zu einem ausgeglichenen Antragseingang bei und helfen, die Bearbeitungszeiten so kurz wie möglich zu halten. Wir bitten um telefonische Terminvereinbarung für den Antrag bei ihrer zuständigen Sachbearbeiterin Monika Will, Tel. 07231/308 1826.

Zur Antragsstellung sind v.a. folgende Unterlagen notwendig:

  • Pacht-/Kaufvereinbarung inklusive Weinbaukartennummer des bisherigen Bewirtschafters für Flächen, die in der Weinbaukartei des Antragsstellers noch nicht erfasst sind
  • vollständige Angaben und Unterschriften

Wichtige Hinweise

  • Bei bestimmten Maßnahmen (z.B. MC 10-35 ab einer Hangneigung >30% oder MC40, MC80 immer) ist die Erstellung einer Drahtrahmenanlage   unmittelbar nach der Pflanzung (spätestens bis 15.07.2017) erforderlich (siehe Merkblatt S.5).
  • Bei der Fördermaßnahme Tröpfchenbewässerung (MC 90/91) sind drei   Anfragen für Vergleichsangebote bei unterschiedlichen Firmen zu stellen. Die Nachweise der Anfragen müssen mit dem Förderantrag eingereicht oder spätestens zum 31.12.2016 nachgereicht werden (sieheMerkblatt S.4).
  •  Es darf keine Bestellung bzw. Beschaffung vor Erhalt des Infoschreibens bzw.  Genehmigungen des vorzeitigen Beginns erfolgen.
  • Rechnungen sind bis zum 15.07.2017 einzureichen.

Ende Antrags-Annahme: Dienstag, 15. Mai 2017

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