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Gutes Timing: Nur einen Tag vor seiner offiziellen Verabschiedung erreichte Landrat Karl Röckinger eine sehr erfreuliche Nachricht. Wie ihm ein hochrangiger Vertreter des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz am Telefon mitteilte, war die Bewerbung des Enzkreises um den Titel „Bio-Musterregion“ erfolgreich. „Ich freue mich sehr, dass unser Konzept den Zuschlag erhalten hat. Vor allem überrascht mich die Geschwindigkeit, erst vor ein paar Wochen war Bewerbungsschluss“, so der Kreischef. Bei dem vom Ministerium ausgeschriebenen Wettbewerb konnte in jedem der vier Regierungsbezirke im Land nur eine Region zum Zuge kommen.

Bessere Vermarktung, stärkere Vernetzung und deutlich mehr Bio-Produkte in Regalen und auf den Tischen in der Region – das sind die Ziele, die der Enzkreis als frisch gebackene „Bio-Musterregion“ und den damit verbundenen Finanzmitteln nun im Auge hat; der Kreistag hatte Anfang November grünes Licht für das Großprojekt gegeben. „Wir möchten bei den Menschen in der Region das Bewusstsein für ökologischen Landbau weiter stärken und die Chance nutzen, die steigende Nachfrage nach ökologisch erzeugten Lebensmitteln künftig noch mehr aus regionaler Erzeugung zu decken,“ umreißt Dr. Hilde Neidhardt, Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung, die Ziele genauer. Zur Bewältigung dieser Aufgaben wird das Land nun für drei Jahre zu 75 Prozent die Stelle eines so genannten „Regionalmanagers“ finanzieren; die restlichen 25 Prozent der Kosten trägt der Enzkreis. Dieser Regionalmanager soll vom Landratsamt aus die verschiedensten Prozesse in Gang setzen und die Aktionen mit den zahlreichen Kooperationspartnern in der Region bündeln und koordinieren.

„Wir möchten landwirtschaftliche Betriebe, mittelständische Unternehmen und andere Wirtschafts- und Sozialpartner darin unterstützen, sich noch mehr einzubringen und noch besser am Markt zu positionieren. Davon kann letztlich die gesamte Wertschöpfungskette und die Beschäftigung in der Region profitieren“, zeigt sich Röckinger zuversichtlich. So gesehen sei der Zuschlag für den Titel „Biomusterregion“ auch ein weiterer Baustein der Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen der Agenda 2030.

„Mit der Herausgabe eines regionalen Einkaufsführers mit über 120 gelisteten Betrieben, der Beteiligung an der landesweiten „Gläsernen Produktion“ oder der Kampagne regio-bio-fair haben wir in der Vergangenheit bereits einiges auf den Weg gebracht“, ergänzt Neidhardt. Nun gehe es darum, das Vorhandene neu zu beleben und das große Potential, das die Vermarktung regionaler Bio-Produkte – sei es bei den Landwirten, Müllern, Bäckern, Metzgern oder Käsereien – immer noch berge, weiter zu erschließen. „Dafür haben wir uns in einer Ideenschmiede eine Menge neuer Aktivitäten einfallen lassen. Nach dem Anruf des Ministers können wir jetzt loslegen, diese Ideen in die Tat umzusetzen.“

Die Pressemitteilung des Ministeriums finden Sie hier https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/vier-bio-musterregionen-baden-wuerttemberg-ausgewaehlt/

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