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Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis
Verleih 07231 308-9770

Personalversammlung

Bitte beachten Sie: Am Mittwoch, 15.11.17, ist das Medienzentrum wegen Personalversammlung ab 13 Uhr geschlossen.

Gleich anmelden zu den kostenlosen Fortbildungen:




Neue Gesichter beim Medienzentrum – Medienpädagogischer Berater wird noch gesucht

Das neue Schuljahr beginnt für das Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis mit zwei personellen Veränderungen: Nach sieben Jahren im Pädagogen-Team der Einrichtung ging Karl Höck in den Ruhestand – sowohl als Lehrer an der Goldschmiedeschule als auch in seinem „Zweitberuf" als Schulnetzberater. Seine Nachfolge übernimmt Michael Frey, Lehrer an der Wilhelm-Ganzhorn-Realschule in Straubenhardt.

Frey, ein bereits in der Lehrerfortbildung erfahrener Pädagoge, wird die Schulen in Stadt und Kreis ab diesem Schuljahr bei der Entwicklung und beim Ausbau schulischer Netzwerke beraten. Er freut sich darauf, dank seiner umfangreichen Kenntnisse in diesem Bereich die Kollegen vor Ort unterstützen zu können. Er ist in der Regel dienstags und donnerstags im Medienzentrum unter der Telefonnummer 07231 308-1543 erreichbar.

Mit großem Bedauern musste sich das Team des Medienzentrums auch von seiner Medienpädagogischen Beraterin verabschieden: von Catharina Bekker, deren Schwerpunkt auf der Sprachförderung in all ihren Facetten lag. „Natürlich freuen wir uns, dass sie außer an ihrer Stammschule bei der Bildungsplan-Kommission Ethik wirken wird", sagt Verwaltungsleiterin Jutta Pleick-Ott. „Sie wird uns aber vor allem im Elementarbereich und bei der Arbeit in der Sprachförderung und mit Vorbereitungsklassen sehr fehlen.“

Ihre Stelle konnte bisher nicht wieder besetzt werden. Das Medienzentrum hofft, dass sich Interessierte bald melden und  das Pädagogen-Team spätestens ab dem zweiten Schulhalbjahr wieder vollständig sein wird. Weitere Informationen gibt es beim Pädagogischen Leiter des Medienzentrums unter Telefon 07231 308-9770 oder per E-Mail an karl.heinz.nagel@enzkreis.de.

Stabwechsel im Medienzentrum: Als Nachfolger von Karl Höck (rechts) wird Michael Frey als Schulnetzberater die Schulen in Stadt und Kreis bei der Entwicklung und beim Ausbau schulischer Netze beraten.
Stabwechsel im Medienzentrum: Als Nachfolger von Karl Höck (rechts) wird Michael Frey als Schulnetzberater die Schulen in Stadt und Kreis bei der Entwicklung und beim Ausbau schulischer Netze beraten.

Fortbildungsplaner

Fortbildungskalender
Fortbildungskalender

Der Fortbildungsplaner für das Schuljahr 2017/2018 ist in DIN A1 oder DIN A3 im Medienzentrum erhältlich.

Rückschau - Medienkompetenztag 2017

Artikel: Josef Buchner bringt Augmented Reality ins Klassenzimmer

Medienkompetenztag 2017
Medienkompetenztag 2017

Programm (Flyer)
Detaillierte Workshopinfos
Wegbeschreibungen

11. SchulKinoWoche 16.03. - 22.03.2017

SchulKinoWochen
SchulKinoWochen

Von Donnerstag, 16. bis Mittwoch, 22. März 2016, fand zum elften Mal die SchulKinoWoche in 93 Kinos in ganz Baden-Württemberg statt. Wir boten Schülerinnen und Schülern aller Schulformen von der Grundschule bis zur Oberstufe die Gelegenheit, den Kinosaal als Lernort zu nutzen, um lehrplanrelevante, pädagogisch wertvolle Spiel- und Dokumentarfilme, Literaturverfilmungen, Animationsfilme und Filme in Originalsprache zu sehen. Bei der Filmsichtung hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit dem Medium Film und dessen besonderer Sprache, Ästhetik und Wirkung auseinanderzusetzen.

SMEP - Endlich für die Klassen 8-10!

Im zweiten Halbjahr besteht die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 im Rahmen des Schüler-Medienmentoren-Programms (SMEP) an einer 20-stündigen Mentorenausbildung Jugendmedienschutz teilzunehmen.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des LMZ

Wir freuen uns, dass wir die Sparkasse Pforzheim Calw als neuen Kooperationspartner für das Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis gewinnen konnten. Die Ausbildung findet in den Räumen der Sparkasse Pforzheim statt. Im eigens für Fortbildungen konzipierten Sparkassen-Studio kann optimal gearbeitet werden. Thematisch wird der Umgang mit sozialen Netzwerken im Vordergrund stehen, mit dem Schwerpunkt auf YouTube und WhatsApp.

Wünschenswert wäre die Begleitung der Schülerinnen und Schüler durch eine Lehrkraft, da das Potenzial der Ausbildung ansonsten zu wenig für die Schule genutzt werden kann.

festgelegte Termine:

Donnerstag, 23.02.17: 09.00 - 17.00 Uhr

Dienstag, 14.03.17: 09.00 - 14.00 Uhr

Freitag, 24.03.17: 13.00 - 16.30 Uhr

Freitag, 31.03.17: 13.00 - 16. 30 Uhr (evtl. auch abends, Kino)

Bei Interesse wenden Sie sich bitte per Mail an: sabine.strauss@enzkreis.de

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir bei einer großen Anzahl von Anmeldungen eine Auswahl treffen müssen. (Anmeldedatum, bereits am SMEP-Programm teilgenommen).

Ratternde Projektoren und stinkender Kleber: Scheidende Medienzentrums-Mitarbeiterin blickt mit etwas Wehmut auf die Zeit der 16 mm-Filme zurück

Mitarbeiterwechsel im Medienzentrum
Mitarbeiterwechsel im Medienzentrum

„Das Filmerlebnis war immer etwas Besonderes: vom Aufbau des schweren Geräts über die Spannung beim Einlegen des Films bis zum Rattern des Filmapparates.“ Mit ein wenig Wehmut blickt Fatima Fichtler-Oelschläger auf die Zeit der großen Filmspulen und auf fast ein Vierteljahrhundert beim Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis zurück. Zum Jahresende geht die Kieselbronnerin nun in den Ruhestand.

Fichtler-Oelschläger war 1992 eingestellt worden, um die Berge von 16 mm-Filmen zu spulen, die damals über die Theke des Medienzentrums gingen. Das Spulen brachte den Film nicht nur zurück zum Anfang, sondern reinigte das Zelluloid-Material auch gleichzeitig vom Staub. Vier bis fünf Stunden pro Tag saß die Fachfrau damals an der Spulmaschine. „Nicht selten flogen einem die Fetzen um die Ohren, wenn ein beschädigter Film durch die Spannung zerrissen wurde“, erinnert sie sich.

Gerissene Filme zu kleben war eine Kunst, denn mit jedem Schnipsel ging ein Stück der Tonspur verloren. „Manche Kunden haben die teuren Filme auch falsch herum eingelegt", sagt Fichtler-Oelschläger; „dabei wurde dann die ganze Tonspur gelocht – diese Filme konnte man dann nicht mehr reparieren".

Dem Lärm der Spulmaschine und den Ausdünstungen der Kleber trauert die scheidende Mitarbeiterin nicht nach – wohl aber der Atmosphäre, die die großen Projektoren verbreiteten: „Einen Film zeigen war einfach etwas Besonderes.“ Dieses Flair sei bereits mit den Videokassetten verloren gegangen. Deren zaghaften Beginn im Verleih erlebte Fichtler-Oelschläger noch im ehemaligen Landratsamt im Blumenhof – der „Kreisbildstelle“, wie das Medienzentrum damals hieß. „Und heute ist auch VHS schon wieder überholt", sagt sie schmunzelnd.

Dass die Kassetten noch im Regal stehen, liege daran, dass es viele Titel nicht auf DVD gibt. „Das Urheberrecht verbietet es uns, die Form des Mediums ohne Genehmigung der Rechteinhaber zu verändern, also Videofilme einfach auf DVD zu überspielen“, erklärt Jutta Pleick-Ott, Verwaltungsleiterin des Medienzentrums. Diese Genehmigung bekomme man jedoch nicht immer oder sie sei schlicht zu teuer.

Deshalb bleiben diese Medien auch weiterhin im Verleih – ebenso wie ausgewählte 16 mm-Filme. Das wiederum freut vor allem Filmliebhaber, die eine lange Filmnacht in der Schule oder mit Jugendgruppen veranstalten wollen – ganz „old school“ sozusagen. Die dazu nötigen Filmprojektoren kann man ebenfalls im Medienzentrum ausleihen – künftig jedoch bei Marisa Martin, die neu im Verleihteam ist und die Kunden kompetent beraten wird. „Nach wie vor ändert sich das Format der Medien ständig: Einerseits können inzwischen viele von uns lizenzierte Medien online genutzt werden, andererseits finden analoge Materialien wie Kamishibais und Dia-Bilderbücher immer mehr Anhänger in Kindergärten, Schulen und bei der Seniorenarbeit“, wie Jutta Pleick-Ott berichtet.

Die Verwaltungsleiterin fühlt sich ein wenig wie ein Dinosaurier: „Ich bin die Letzte, die sich noch an die Zeiten der schweren Filmspulen und der Kardex-Verbuchung erinnern kann." Ihre ehemalige Mitarbeiterin wird sie spätestens beim alljährlichen Open Air Kino-Abend wiedersehen. „Aber dann kann Frau Fichtler-Oelschläger gemütlich in der ersten Reihe Platz nehmen und muss keine Bänke schleppen“, lacht Pleick-Ott.

Medientipps

Der Känguru-Koffer - Frühkindliche Sprachförderung für Kinder von 0 bis 3 Jahren: Materialsammlung für die frühkindliche Sprachentwicklung, gestaltet nach den neuesten Erkenntnissen der Spracherwerbsforschung. Besonders geeignet für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache.

Geschichtenerfinder: Die wunderschönen Figuren und das umfangreiche Material laden Kinder dazu ein, gemeinsam Geschichten  zu erfinden. Spielerisch werden sie zum freien Sprechen, zur  Erweiterung des Wortschatzes und dem Entwickeln eigener Geschichten angeregt. Ein beiliegendes Anleitungsheft bietet zum Einstieg fertige Geschichten zum Vorlesen, und regt zum Weiterspielen an. Durch das Geschichten-Erfinden werden Kreativität und Fantasie gefördert. Die Kinder lernen dadurch auch, ihre Gefühle zu benennen, sie entwickeln Sozialkompetenz und Selbstbewusstsein, weil selbst tätig werden.

„Advent, Advent, …“ – DaZ-Café für Kita und Schule am Donnerstag, 1. Dezember, im Medienzentrum

Adventszeit und Weihnachten stehen im Mittelpunkt des Dezember-DaZ-Cafés am 1. Dezember von 16 bis 17 Uhr im Medienzentrum. Seit Beginn dieses Schuljahres gibt es jeden ersten Donnerstag im Monat (oder am ersten Donnerstag nach den Ferien) dieses neue Angebot. Es richtet sich an Lehrkräfte in Vorbereitungsklassen, an Erzieherinnen und Ehrenamtliche, die bei der Sprachförderung für Flüchtlinge mitwirken. Catharina Bekker, medienpädagogische Beraterin mit viel Erfahrung aus Vorbereitungsklassen, stellt Medien des Medienzentrums wie Kamishibais, DVDs, Apps und Unterrichtsmaterialien vor, die für den Einsatz im Unterricht, in der Kita oder im privaten Umfeld geeignet sind.

Bei den DaZ-Cafés handelt es sich um offene Treffs, an denen man sich in gemütlicher Runde über das Angebot des Medienzentrums zum jeweiligen Thema informieren und austauschen kann. Catharina Bekker berät dabei die Fachkräfte zum Einsatz der Medien im Unterricht und gibt praktische Tipps zur Sprachförderung. Dass das Engagement der Beteiligten weit über die Vermittlung von Alphabet und deutscher Sprache hinausgeht, wurde besonders beim zweiten DaZ-Café zum Thema "Trauma und Gefühle" deutlich: Bevor Sprachvermittlung überhaupt stattfinden kann, bedarf es einer vertrauensvollen Beziehung zwischen den Kindern und den Lehrenden. Denn viele der Kinder bringen große Belastungen mit in die neue Heimat und die fehlende Sprache erschwert die Bewältigung des Erlebten. Doch wo Worte fehlen, können Bilder weiterhelfen, und diese stellt das Medienzentrums in unterschiedlichster Form zur Verfügung. All diese Materialien sind natürlich auch außerhalb der Sprachförderung für Flüchtlinge in Kindergarten, Schule und in der Seniorenarbeit vielfältig einsetzbar.

Informationen gibt es telefonisch unter 07231 308-9770 oder per E-Mail an medienzentrum@enzkreis.de.

Inspirierender Kamishibai-Workshop: Papiertheater für Sprachförderung in Vorbereitungsklassen

Sprachförderung einmal anders: Referentin Guylène Colpron mit Zainab Sahabi, Christine Fischer und Susanne Rombach-Reber (von links) nach der Aufführung von "Caros Geschenk" in Form des japanischen Papiertheaters Kamishibai.
Sprachförderung einmal anders: Referentin Guylène Colpron mit Zainab Sahabi, Christine Fischer und Susanne Rombach-Reber (von links) nach der Aufführung von "Caros Geschenk" in Form des japanischen Papiertheaters Kamishibai.

Verzaubert, inspiriert, motiviert – so lautete das einhellige Urteil der Teilnehmerinnen am Kamishibai-Workshop, den das Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt Pforzheim-Calw im Landratsamt Enzkreis angeboten hatte. Die charmante franko-kanadische Sprachtherapeutin Guylène Colpron war dieses Mal angetreten, um Lehrkräften in Vorbereitungsklassen den Einsatz von Kamishibais bei der Sprachförderung für Flüchtlinge schmackhaft zu machen

.„Das Wort „Kamishibai“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „Papiertheater“. Die Vorführer erzählen kurze Texte zu wechselnden Bildern, die in einen bühnenähnlichen Rahmen geschoben werden“, erläuterte Jutta Pleick-Ott, Verwaltungsleiterin des Medienzentrums, das Medium mit dem ungewöhnlichen Namen.

Nach der Aufführung des Stücks „Caros Geschenk“ konnten sich die Lehrkräfte bei einem Rundgang durch die Räumlichkeiten zudem einen Überblick über das umfangreiche Angebot des Medienzentrums verschaffen und die Gelegenheit nutzen, um auf der Stelle Materialien für den Unterricht auszuleihen. Besonders angetan waren sie dabei von einem Kamishibai zu Halloween, das im Dunkeln leuchtet.

Unter den Teilnehmern waren auch sechs Lehrkräfte aus Schweden. Ihr Ziel war es, sich generell mit Kamishibais vertraut zu machen. In ihrem Heimatland arbeiten sie bereits mit einer speziellen Methode der Leseförderung, die aus Neuseeland übernommen wurde. Das Papiertheater ist dort aber noch gänzlich unbekannt. „Das werden wir bald ändern“, versprachen sie begeistert.

Ich bin ein Lernender, lasst mich hier rein! - Mit Konzept durch den Mediendschungel

Ein Videomitschnitt des Impulsreferats von Monika Heusinger anlässlich der jährlichen Medienkompetenztage des Medienzentrums. Der Vortrag fand am 28. September 2016 im Staatlichen Seminar für Didaktik und Lehrerbildung in Pforzheim mit dem Fokus auf Grundschule statt.

Monika Heusinger in der FAZ (19.11.2016)

Medienkompetenztag 2016

Medienkompetenztag 2016
Medienkompetenztag 2016

Programmübersicht

Materialien zum Sprachentag am 14.04.2016

Artikel PZ 15.04.2016
Artikel PZ 15.04.2016

Vortrag: DaZ und Mehrsprachigkeit

Workshop: Sprachförderung für mehrsprachige Kinder und Jugendliche im Regelunterricht

Workshop: Sprachliche und kulturelle Vielfalt in den Bildungsinstitutionen: Chancen und Herausforderungen

Vortrag: DaZ-Förderung gezielt, aber auch »zwischendurch« und »nebenher«

Sprache erfahren mit allen Sinnen - ein Workshop der besonderen Art mit Guylène Colpron im Medienzentrum

Die frankokanadische Sprachtherapeutin Guylène Colpron zeigte Erzieherinnen, wie sich Kamishibais in der Sprachförderung von Kindern einsetzen lassen.
Die frankokanadische Sprachtherapeutin Guylène Colpron zeigte Erzieherinnen, wie sich Kamishibais in der Sprachförderung von Kindern einsetzen lassen.

Bereits zum wiederholten Male hat das Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis einen ganz besonderen Workshop angeboten: Die frankokanadische Sprachtherapeutin Guylène Colpron führte 18 Erzieherinnen in die Welt des „Kamishibai“ ein. Das Wort „Kamishibai“ kommt aus dem Japanischen und bedeutet so viel wie „Papiertheater“. Die Vorführer erzählen dabei kurze Texte zu wechselnden Bildern, die in einen bühnenähnlichen Rahmen geschoben werden.

Unter dem Blickwinkel der Sprachförderung lernten die Kursteilnehmerinnen die lange Tradition des Erzähltheaters kennen, die auch im europäischen Raum immer mehr Anhänger findet. Colpron hatte nicht nur klassische Erzähl-, sondern auch Mitmach-Kamishibais mitgebracht, da viele der Erzieherinnen Kinder in frühkindlichem Alter und mit Migrationshintergrund betreuen. Sie wünschten sich für die Kinder eine Methode, mit der sie leicht Sprache vermitteln und entwickeln können.

Die Erzieherinnen Larissa Auinger (links) und Marina Lutz bei ihrer mehrsprachigen Kamishibai-Vorführung.
Die Erzieherinnen Larissa Auinger (links) und Marina Lutz bei ihrer mehrsprachigen Kamishibai-Vorführung.

„Der Workshop überzeugte die Teilnehmerinnen, künftig bei ihrer Arbeit mit Kindern Kamishibais einzusetzen“, berichtet die Verwaltungsleiterin des Medienzentrums, Jutta Pleick-Ott. Während der Fortbildung hätten sie den Umgang damit auch schon geprobt, indem sie gemeinsam mehrsprachige Kamishibai-Geschichten aus dem Archiv des Medienzentrums präsentierten. Im Anschluss an den Workshop liehen viele Erzieherinnen Bildkartensets und Butais (Rahmen für Kamishibais) aus. Alle Teilnehmerinnen wünschten sich eine baldige Fortsetzung des Workshops mit einer Vorstellung der Neuanschaffungen.

Medienliste Erzähltheater

Begeisternder Workshop im Medienzentrum: »Kamishibai - von der Kunst des Theaterspiels mit Papier«

Kamishibai-Expertin Guylène Colpron stellte im Medienzentrum die spezielle Technik des Papier-Theaters vor, die insbesondere in der Sprach- und Kommunikationsförderung von großem Nutzen ist.
Kamishibai-Expertin Guylène Colpron stellte im Medienzentrum die spezielle Technik des Papier-Theaters vor, die insbesondere in der Sprach- und Kommunikationsförderung von großem Nutzen ist.

Bereits seit 2010 verleiht das Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis sogenannte „Kamishibais“. Der Begriff kommt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich „Papier-Theater“. Das Holztheater, in dem die Bildkarten vorgeführt werden, mag winzig sein, aber seine Wirkung auf Große und Kleine kann nicht hoch genug eingeschätzt werden - vor allem wenn es um die Sprachförderung geht.

Das Medienzentrum hatte daher in Zusammenarbeit mit der Kita-Fachberatung des Landratsamtes einen ganztägigen Workshop für Erzieherinnen aus dem Enzkreis angeboten. Die franko-kanadische Sprachtherapeutin Guylène Colpron erläuterte die Geschichte des Papier-Theaters und stellte die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten vor. Im Anschluss konnten die zwanzig Teilnehmenden selbst den spezifischen Nutzen des Kamishibais in der Sprach- und Kommunikationsförderung erfahren. Jutta Pleick-Ott, Verwaltungsleiterin des Medienzentrums, hatte die Expertin Guylène Colpron für den Workshop gewinnen können, denn „ihre bezaubernde Art, den Nutzen des Papiertheaters zu vermitteln, begeistert alle“, schwärmt sie.

Überraschender Besuch im Medienzentrum: Deutschlehrer aus Burkina Faso bedankt sich für Laptops

Dieser Tage erhielt das Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis überraschend Besuch aus dem afrikanischen Burkina Faso: Deutschlehrer Robert Ouédraogo vom Lycée Departemental de Tikaré schaute in Begleitung des ehemaligen Schulnetzberaters Peter Gloede vorbei, um sich für einen Klassensatz Laptops zu bedanken, der seiner Schule überlassen worden war.

Diese Laptops konnte das Medienzentrum im Jahr 2005 aus Landesmitteln für ein Pilotprojekt der Sonderpägagogischen Multimedialernwerkstatt beschaffen. Als sie für die Förderschulen nicht mehr verwendet werden konnten, bat Peter Gloede darum, sie der Schule in Burkina Faso zukommen lassen zu dürfen.

Einen Besuch in Deutschland nutzte Robert Quédraogo nun, um sich nicht nur persönlich für die Spende zu bedanken, sondern auch um über die weitere Verwendung zu berichten: „Die meisten Laptops aus dem Klassensatz erhielt das Lycée, zwei gingen an den Verein AMPO als Dank dafür, dass sie in seinem Container mittransportiert werden konnten.“

Siegfried Straub aus Niefern-Öschelbronn hat zwei für sein Projekt in Sindou/Burkina Faso erhalten. Das „Centre médical de Tikaré“ und das „Comité de gestion de l'ambulance“ in Tikaré erhielten je ein Gerät für die Krankenverwaltung, die bis dahin noch handschriftlich erfolgte.

Bei allen Beteiligten war die Freude groß über die sinnvolle Weiterverwendung der Geräte. Als Dankeschön überreichte Robert Ouédrago schließlich ein textiles Kunstwerk aus seiner Heimat.

Besuch aus Burkina Faso
Besuch aus Burkina Faso

(Von links:) Der ehemalige Schulnetzberater Peter Gloede sowie Uwe Greifenberg und Roger Strobl vom Technikteam des Medienzentrums und Verwaltungsleiterin Jutta Pleick-Ott freuen sich mit Deutschlehrer Robert Ouédraogo über die sinnvolle Verwendung der Laptops.

Eröffnung der Ausstellung "Kamishibai-Bildkartensets zur Sprachförderung" am 20.07.2015 um 11:00 Uhr

Unter dem Thema "Medien zur Integration" erstellen derzeit Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Wieland-Schule 27 Bildkartensets für die Sprachförderung, vor allem in Kindergärten und Grundschulen. Aus einer Wunschliste des Medienzentrums wurden Themen wie "Kinder aus vielen Ländern", "Was kommt zuhause auf den Teller", "Gefühle", "In der Schule", "Der Tagesablauf eines Kindes" ausgewählt, welche die Schüler unter Anleitung von Thomas Gebhardt, in Foto-Bildkartensets umwandeln. Den Bildern werden die jeweiligen Begriffe in Deutsch, Englisch, und vielen weiteren Sprachen, beispielsweise Türkisch, Russisch, Spanisch, Arabisch, Griechisch, ... zugeordnet.

Alle Arbeiten, die ab dem kommenden Schuljahr im Medienzentrum ausgeliehen werden können, werden in einer Ausstellung im Medienzentrum vorgestellt.

Die Ausstellung und viele weitere Medien zum Thema Sprachförderung und Kamishibai-Bildkarten können bis Ende September während der Öffnungszeiten des Medienzentrums besichtigt werden.

Einige der Themen eignen sich auch für die Arbeit mit Senioren und an Demenz Erkrankten, z.B. "In der Wohnung", "Jahreszeiten", "Obst", "Körperhygiene" und andere.

Medienarbeit mit Senioren: Tipps und Möglichkeiten für Fachkräfte und Helferinnen

Zwanzig haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen aus der Seniorenarbeit konnte Jutta Pleick-Ott, Verwaltungsleiterin des Medienzentrums Pforzheim-Enzkreis, begrüßen. Auf dem Programm des Informations-Nachmittags stand die Medienarbeit mit aktiven Senioren, aber auch mit an Demenz Erkrankten.

Pleick-Ott erläuterte die Funktion der Einrichtung in der Pforzheimer Nordstadt und stellte das umfangreiche Archiv und ausgewählte Projekte vor. Roger Strobl vom Technikteam gab einen Überblick über Mediengeräte, die sich sowohl für die aktive Arbeit als auch für Vorführungen in Seniorengruppen eignen.

Medienarbeit mit Senioren
Jürgen Berges berichtete von seinen langjährigen Erfahrungen im August-Kayser-Stift, wo er seit 2007 ehrenamtlich tätig und seit 2010 Vorsitzender des Fördervereins ist.

Jürgen Berges, selbst langjähriger Kunde des Medienzentrums, hatte zahlreiche praktische Tipps im Gepäck. Der Ingenieur im Ruhestand erzählte anschaulich von seinen Erfahrungen beim Einsatz von Medien und Geräten und gab Ratschläge, wie man bei dem oft eingeschränkten Hörvermögen der älteren Menschen die Sprachverständlichkeit durch spezielle Einstellungen unterstützen kann.

Das Medienzentrums-Team stellte zahlreiche Medien für die Arbeit mit Demenzkranken und zur Biografiearbeit mit Senioren vor – einige wurden von den Teilnehmerinnen sofort ausgeliehen. Im Anschluss an den Programmteil entspann sich eine lebhafte Diskussion, in der die engagierten Betreuungskräfte viele Anregungen austauschten.

Neue Eigenproduktion des Medienzentrums für Kindergartenkinder erschienen: »Felix isst sich fit« - Bildkarten zur gesunden Ernährung

Von links: Verwaltungsleiterin Jutta Pleick-Ott und Studentin Desiree Reiling präsentieren das neue Bildkartenset des Medienzentrums »Fuchs Felix isst sich fit« für die gesunde Ernährung von Kindergartenkindern.
Von links: Verwaltungsleiterin Jutta Pleick-Ott und Studentin Desiree Reiling präsentieren das neue Bildkartenset des Medienzentrums »Fuchs Felix isst sich fit« für die gesunde Ernährung von Kindergartenkindern.

Ein Kindergartenkind braucht viel Energie zum Lernen, Wachsen und Spielen. Wie eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung vom Frühstück bis zum Abendessen aussehen kann, das zeigt der kleine Fuchs Felix nun Kindergartenkindern auf dreizehn gezeichneten Bildkarten im DIN-A-3-Format. In Anlehnung an die aus der japanischen Erzähltradition stammenden kleinen Holztheater, Kamishibai genannt, wurde vom Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis ein neues Bildkartenset mit dem Fuchs Felix aufgelegt.

„Die Karten sind wie Fernsehen ohne Strom und daher ein ideales Medium, wenn man Kinder zum Sprechen animieren möchte“, erklärt Jutta Pleick-Ott, Verwaltungsleiterin des Medienzentrums. „Wir haben schon mehr als hundert dieser Sets zu den verschiedensten Themenbereichen bei uns im Angebot. Beliebt sind dabei vor allem Märchen“, ergänzt sie.

Eine Umfrage unter Erzieherinnen ergab, dass diese sich daneben auch alltägliche Themen in Form der anschaulichen Karten wünschen. Gesagt, getan: Jutta Pleick-Ott beauftragte kurzerhand Praktikantin Desiree Reiling mit der Erstellung eines Bildkartensets zum Thema Ernährung. Die junge Ersingerin, Studentin für visuelle Kommunikation an der Hochschule Pforzheim, kreierte dreizehn liebevoll illustrierte Bildkarten mit Hauptdarsteller Felix, der sich mit viel Obst und Gemüse topfit isst. Für den dazugehörigen Text zeichnet sich Jutta Pleick-Ott verantwortlich und Anne Herter, BeKi-Fachfrau beim Landwirtschaftsamt des Enzkreises, für die inhaltliche Richtigkeit.

Das neue Set „Fuchs Felix isst sich fit“ kann unter der Bestellnummer 72 50111  ausgeliehen werde.

Viele neue Kamishibai-Bildkartensets und Medien zum Thema Herbst

Bereits seit zwei Jahren hat das Medienzentrum Kamishibai-Theater und Bildkartensets im Verleih. Dieses auf der Tradition japanischer Süßwarenhersteller beruhende Holztheater erfreut sich inzwischen großer Beliebtheit in Kinderbetreuungseinrichtungen, Förderschulen und Grundschulen. Neben fünf Holztheatern bietet das Medienzentrum inzwischen 46 Bildkartensets zu den Themenbereichen „Kirchliche Feste für Krippenkinder“, „Religion“ und „Märchen“ an.

Dieses Angebot können alle Kindergärten, Schulen und gemeinnützigen Einrichtungen kostenlos nutzen. Ein Verzeichnis mit allen Titeln kann hier heruntergeladen werden; es ist aber auch in Heftform im Medienzentrum erhältlich.

Neu im Verleih ist auch „Sankt Martin“ (Verleihnummer 72 50049), der sicher zum Martinstag sehr gefragt sein wird.
„St. Martin feiern mit Emma und Paul“ wendet sich an die Allerkleinsten, für die es auch Bildkartensets zu Nikolaus und anderen Festen im Jahreslauf gibt. Weitere Medien zum Thema Herbst, Halloween und Lichterfeste finden sich im Verzeichnis »Herbst«, das ebenfalls neu aufgelegt wurde. Erfahrungsgemäß sind diese Medien sehr begehrt, deshalb empfiehlt sich eine Vorbestellung beim Verleihteam unter Telefon 07231 308-9770, per Fax an 072321 308-9777 oder per Mail an medienzentrum@enzkreis.de.

Kamishibai
Kamishibai

Felicitas Zachmann, Sabine Schorle und Fatima Fichtler-Oelschläger (von links) präsentieren eine Auswahl der neuen Medien.

Experimentieren mit Energie - Fortbildung für ErzieherInnen

Energiebewusstsein spielerisch fördern und Begeisterung für Naturwissenschaften wecken. Wie das geht, erklärt Jörn Birkhahn, alias „der Bildungsclown“ und Erfinder der Energiekiste. Zwei dieser Experimentierkisten stehen am Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis für Kindergärten zum Verleih bereit.  Sie umfassen eine Vielzahl an Versuchen mit ausführlichen Anleitungen. Mit einfachsten Mitteln können damit physikalische Phänomene beobachtet und erklärt werden. Voraussetzung für den Verleih ist die Teilnahme von mindestens zwei Erzieherinnen oder Erziehern eines Kindergartens an einer Schulung, die Jörn Birkhahn persönlich durchführt. Experimentieren will schließlich gelernt sein.

Schulung Energiekiste
Schulung Energiekiste

Das Experiment „Die CO2-Rakete“ weckt den Entdeckergeist. Mit einfachsten Hilfsmitteln, wie einer kleinen Dose und Brausepulver, lernen die Kinder spielerisch, naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu verstehen.

Neue Experimentierkisten im Medienzentrum

„Wie kommt eigentlich der Strom in die Steckdose?“ Solche oder ähnliche Fragen stellen oft schon Kindergartenkinder; sie interessieren sich erfahrungsgemäß sehr für technische Zusammenhänge und können früh für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Energie sensibilisiert werden. Das Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis hat deshalb sein Angebot für Kindergärten und auch weiterführende Schulen zu den Themen Klima, Umwelt und Energie um zwei Experimentierkisten und einen Strommesskoffer erweitert.  

Die Energiekisten enthalten 40 spannende Versuche und die dafür erforderlichen Materialen. Sie wurden von einem Kinderpsychologen entwickelt und fördern die frühkindliche Bildung in den Bereichen Naturwissenschaft und Technik und damit auch schon das Energiebewusstsein der Kleinsten. Das spielerische Lernen steht dabei immer im Vordergrund. Die Kisten sind eine Leihgabe der EnBW an das Landratsamt und für alle Kindergärten im Enzkreis zugänglich. Die EnBW wird für die Erzieherinnen und Erziehern, die die Kisten einsetzen möchten, eine kostenlose Schulung anbieten.

Für weiterführende Schulen eignet sich der neue Messgerätekoffer, der ebenfalls im Medienzentrum ausgeliehen werden kann. Er enthält Geräte, mit denen die Jugendlichen den energetischen Zustand ihre Schule untersuchen können, darunter zum Beispiel ein Strommessgerät, ein Luxmeter, ein Messbecher zur Bestimmung des Wasserdurchflusses und Dokumentationsbögen. Welche Medien zum Themenfeld Klima, Umwelt und Energie sonst noch ausgeliehen werden können, lässt sich einer Liste entnehmen, die im Medienzentrum erhältlich ist.

Die Neuanschaffungen wurden durch eine Zusammenarbeit des Medienzentrums, der Stabsstelle Klimaschutz beim Landratsamt Enzkreis und der EnBW ermöglicht und bilden einen weiteren Baustein im  pädagogischen Klimaschutz-Konzept des Landkreises. „Die Energiewende ist ein Jahrhundertthema und wird vor allem die junge Generation noch lange begleiten. Deshalb legen wir im Klimaschutz großen Wert auf die Bewusstseinsbildung bei Kindern und Jugendlichen“, erklärt Umweltdezernent Karl-Heinz Zeller und zitiert Benjamin Franklin: „Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen“.

Energiekisten
Energiekisten

Beim Medienzentrum können ab sofort ein Strommesskoffer und Experimentierkisten ausgeliehen werden. Mit den Kindergärten und Schulen freuen sich (von links) Umweltdezernent Karl-Heinz Zeller, die Verwaltungsleiterin des Medienzentrums Jutta Pleick-Ott, Rolf Schönhaar, Kommunalberater der EnBW, und die Klimaschutzbeauftragte des Enzkreises, Edith Marqués Berger.

Medienlisten zum Thema Energie:

Klima, Umwelt, Energie für Primarbereich

Klima, Umwelt, Energie für Sekundarstufe

GPS-Rallye Maulbronn

GPS-Rallye Maulbronn
GPS-Rallye Maulbronn

Das Medienzentrum hat ein zeitgemäßes Angebot entwickelt, mit dem Kinder und Jugendliche die Spuren der Maulbronner Mönche und ihre Wasserbaukunst entdecken sollen: Durch einen GPS-Track werden Schulklassen an verschiedene wichtige Orte rund um das Kloster gelotst und müssen dort Fragen beantworten.

Die Route und weitere Informationen finden Sie unter

http://schule-gps.de/pages/karte.php

 

 

 

 

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