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Automatische Reinigungsstraße für Dentalprodukte
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Technischer Arbeitschutz

In vielen Betrieben ist der Schutz vor stoffbezogenen Gefahren von Bedeutung. Immer dann, wenn der Umgang mit Gefahrstoffen nicht vermeidbar ist und keine geeigneten, ungefährlichen Ersatzstoffe zur Verfügung stehen, gibt es zum Schutz der Beschäftigten gewisse Sicherheits- und Gesundheitsschutzvorschriften.

Arbeitsstätten und Bauarbeiterschutz

Arbeitsstätten sind Orte, die als Arbeitsplatz vorgesehen sind und zu denen Beschäftigte im Rahmen ihrer Arbeit Zugang haben. Sie können sich in Gebäuden, im Freien, auf dem Gelände eines Betriebes oder auf einer Baustelle befinden. Je nach Art der Betriebsgefahr (unter anderem Absturz, Brände, Lärm) sind spezielle Schutzvorkehrungen zu treffen und ausreichend bemessene Verkehrs-, Flucht-und Rettungswege vorzusehen. Ferner müssen in ortsfesten Arbeitsstätten genügend große, richtig beleuchtete, belüftete und beheizte Arbeitsräume sowie Sozial- und Sanitäranlagen vorhanden sein.

Konkretisiert werden die Anforderungen an den Arbeits- und Gesundheitsschutz bei Arbeitsstätten in der Verordnung über Arbeitsstätten (Arbeitsstättenverordnung).

Auf Grund besonderer Risiken für die Beschäftigen im Bausektor ist auf Baustellen darüber hinaus die Verordnung über die Sicherheit und Gesundheitsschutz auf Baustellen (Baustellenverordnung) anzuwenden.

Unser Sachgebiet Gewerbeaufsicht berät bei Planungen von Arbeitsstätten und wird als Fachbehörde in baurechtlichen Genehmigungsverfahren beteiligt.

Betriebssicherheitsverordnung und
Überwachungsbedürftige Anlagen

 

Presse mit Eingriffschutz

Die Sicherheit von Betrieben wird in besonderem Maß von technischen Anlagen beeinflusst. Deshalb regelt die Betriebssicherheitsverordnung die Bereitstellung von Arbeitsmitteln durch den Arbeitgeber und deren Benutzung durch die Beschäftigten bei der Arbeit. Dabei ist beispielsweise eine Bohrmaschine genauso ein Arbeitsmittel wie ein Gabelstapler oder die prozessgesteuerte Anlage.

Zudem regelt die Betriebssicherheitsverordnung den Betrieb überwachungsbedürftiger Anlagen. Diese Anlagen bedürfen der Erlaubnis und einer besonderen Überwachung. Davon betroffen sind: 

  • Dampfkessel
  • Druckbehälter, zum Beispiel zum Lagern von Flüssiggas
  • Füllanlagen
  • Anlagen mit Explosionsgefahren durch Gase, Dämpfe, Nebel und Stäube
  • Lager und Tankstellen für brennbare Flüssigkeiten
  • Aufzüge

Unsere Aufgabe ist es, Anträge auf Erlaubnis zu prüfen, gutachterliche Aussagen einzufordern, Schadensfälle zu untersuchen , Anlagen und Mängelbehebungen zu überwachen.

Chemikalienrecht und Gefahrstoffe

Das Ziel im Chemikalienrecht ist es, Gefahren für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt bei der Herstellung, Verwendung und beim Transport von chemischen Stoffen und Gemischen zu minimieren. Ein sicherer Umgang mit Chemikalien dient dem Arbeits-, Verbraucher- und Umweltschutz. Von besonderer Bedeutung sind das Chemikaliengesetz und die darauf gestützten Verordnungen, insbesondere:

  • die Gefahrstoffverordnung
  • die Chemikalien-Verbotsverordnung
  • die Ozonverordnung
  • die Technischen Regeln für Gefahrstoffe

Viele Chemikalien können auf Grund ihrer gefährlichen Eigenschaften (gesundheitsschädlich, giftig, ätzend, umweltgefährlich) Beschäftigte aber auch Dritte und die Umwelt gefährden oder schädigen. Deshalb muss der Arbeitgeber genaue Anweisungen für den Umgang mit Gefahrstoffen geben. Er ist außerdem verpflichtet, persönliche Schutzausrüstungen zur Verfügung zu stellen und gesundheitlich gefährdete Personen arbeitsmedizinisch untersuchen zu lassen. Die Arbeitsverfahren sind so einzurichten, dass keine Gefahrstoffe freigesetzt werden.

Sprengwesen

Sprengstoffe werden beim Straßen- und Tiefbau, bei der Gewinnung von Bodenschätzen, beim Abbau mineralischer Rohstoffe, beim Apparatebau und in der Pyrotechnik für die Herstellung von Feuerwerkskörpern verwendet. Im Alltag helfen sie als Treibsatz für Airbags Leben zu retten. Selbst im privaten Bereich kommt man mit nicht ganz ungefährlichen Sprengstoffen in Kontakt, ob beim Silvesterfeuerwerk oder als Sportschütze.

Das Sprengstoffgesetz und die darauf gestützten Verordnungen regeln

  • die Ein- und Ausfuhr,
  • die Herstellung,
  • die Verwendung,
  • die Aufbewahrung und
  • den Vertrieb

von explosionsgefährlichen Stoffen.

Aufgabe unseres Sachgebietes Gewerbeaufsicht ist es, Menschen und Sachen vor Gefahren durch Sprengstoffe, Zündmittel und pyrotechnische Gegenstände zu schützen.

Wer ist zuständig?

Östliche Karl-Friedrich-Str. 58
75175 Pforzheim
Telefon 07231 308-9451
Telefax 07231 308-9656
E-Mail schreiben »
Kontaktformular »

Wo finde ich weitere Informationen?

Gewerbeaufsicht Baden-Wüttemberg