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Fledermäuse

20 Fledermausarten kommen in Baden-Württemberg vor, mindestens 10 dieser nächtlichen Jäger haben im Enzkreis ihre Heimat. Doch diese sind auf vielfältige Weise gefährdet.

Eine Fledermaus schaut interessiert mit ihren kleinen Augen aus einer Baumhöhle
Eine Fledermaus schaut interessiert mit ihren kleinen Augen aus einer Baumhöhle
Fledermäuse brauchen eine kleinstrukturierte Landschaft mit Hecken, Feldgehölzen, Feuchtgebieten etc., in der sie genügend Insekten als Nahrung finden. Sie sind sehr wohnortstreu und beziehen im Laufe eines Jahres verschiedene Quartiere, die auch im Enzkreis immer weniger werden. Sommerquartiere sind z.B. hohle Bäume, Holzverkleidungen an Häusern, Mauerspalten und Dachstühle. Als Winterquartiere dienen häufig Höhlen, Stollen, Keller und Felsspalten.

Fledermäuse werden noch immer von Menschen als lästig und unheimlich verjagt und getötet. Dabei sind unsere Fledermäuse äußerst nützliche Insektenvertilger. Eine einzige Fledermaus frisst im Laufe eines Sommer 0,5 bis 1 kg Insekten. Um Fledermäuse vor weiterem Rückgang zu bewahren, sind alle in Deutschland vorkommenden Fledermausarten gesetzlich geschützt. Es ist verboten, die Tiere oder ihre Lebensstätten zu beeinträchtigen. Bei Planungen müssen der Verlust von Quartieren verhindert oder ausgeglichen und Jagdgebiete durch geeignete Biotopschutzmaßnahmen erhalten werden. Gerne Beantworten wir Ihre Fragen.
             
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