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Erdauffüllungen

Wo soll die Erdauffüllung stattfinden? Wenn Sie eine Erdauffüllung im Innenbereich (also in der geschlossenen Ortslage) durchführen möchten, ist im Wesentlichen das Baurecht zu beachten.

Erdauffüllungen im Außenbereich sind bis zu einer Fläche von 500 m² baurechtlich verfahrensfrei. Sind jedoch Schutzgebiete (Gewässer-, Natur- und Landschaftsschutz) betroffen, kann eine Genehmigung nach dem jeweiligen Fachrecht erforderlich sein. Der Bodenschutz ist ebenfalls zu beachten.

Bodenverbesserung und Bewirtschaftungserleichterung

Eine Erdauffüllung auf landwirtschaftlichen Flächen infrage. Es muss eine Bodenverbesserung oder Bewirtschafterleichterung erreicht werden. Die kostengünstigen Entsorgung von Bauaushub ist nicht möglich.

Wassergräben, Biotopstrukturen oder Wiesen dürfen in der Regel nicht aufgefüllt werden.

Auflagen

Die Genehmigung wird mit Auflagen verbunden. Welche Auflagen dies sind, wird im Einzelfall entschieden. Wichtig sind dabei die Einhaltung folgender Grundregeln:
  • Die Zu- und Abfahrtswege (in der Regel Feldwege) dürfen nicht beschädigt werden.
  • Die Nutzung von Feldwegen durch LKW stellt eine Sondernutzung dar. Einige Bürgermeisterämter lassen diese nur mit ausdrücklicher Sondernutzungsgenehmigung zu.
  • Die bestehenden Entwässerungsstrukturen dürfen nicht beeinträchtigt werden. Ihre Auffüllung darf nicht dazu führen, dass die Entwässerung Ihres Grundstücks zu Lasten angrenzender Grundstücke oder des öffentlichen Wegenetzes stattfindet.
  • Aufgefüllte landwirtschaftliche Grundstücke sind anschließend für die Dauer eines Jahres zu begrünen.

Gebühr

Die Höhe der Gebühr ergibt sich aus der Satzung des Enzkreises
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