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Bauen und Wohnen im Enzkreis - eingebunden in eine abwechslungsreiche Landschaft.
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Der Weg zu Ihrem Bauvorhaben

Sie möchten gerne ein Bauvorhaben verwirklichen? Sei es eine gewerbliche Anlage, sei es ein Eigenheim oder etwas völlig anderes - wir stehen gerne beratend an Ihrer Seite.

Landläufig sind immer noch Begriffe wie Baugenehmigung und Roter Punkt gängig. Doch die Möglichkeiten des Baurechts sind inzwischen weit flexibler und wiederholt an die Praxis angepasst worden.

Unsere Absicht ist es dabei, die Verfahrensdauer bis zur Zulassung Ihres Vorhabens so kurz wie möglich zu halten. Ziel der Landesbauordnung ist es, baurechtliche Verfahren zu vereinfachen und zu beschleunigen. Dazu ist es auch wichtig, den richtigen Einstieg in das Verfahren zu wählen. Die klassische Baugenehmigung ist heute bei Bauvorhaben mit vergleichsweise geringen Auswirkungen nicht mehr erforderlich, weil solche Bauvorhaben als verfahrensfrei keiner Zulassung durch uns mehr bedürfen. In Gebieten mit Bebauungsplänen ist das Kenntnisgabeverfahren die Regel.

Voranfrage/Baurechtliche Anfrage

Es ist zweifelhaft, ob das von Ihnen angestrebte Bauvorhaben zugelassen werden kann? Dann ist es angebracht, dieses Verfahren zu wählen. Es gibt Ihnen die Möglichkeit, einzelne Fragen verbindlich klären zu lassen. Sie sparen dabei nicht nur Verwaltungsgebühren, sondern benötigen in dieser Phase vor allem noch keine aufwendigen Planungsunterlagen. Es ist allerdings erforderlich, dass die Unterlagen insoweit vollständig sind, wie wir sie zur Beantwortung Ihrer Anfrage benötigen. Dazu ist es sinnvoll, direkt mit uns Kontakt aufzunehmen.

Das Verfahren entspricht ansonsten dem Genehmigungsverfahren.

Vereinfaches Baugenehmigungsverfahren

Das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren kommt für Sie in Betracht, wenn Sie

  • ein Wohngebäude,
  • sonstige Gebäude der Gebäudeklassen 1 bis 3, ausgenommen Gaststätten,
  • sonstige bauliche Anlagen, die keine Gebäude sind,
  • Nebengebäude und Nebenanlagen für die oben genannten Vorhaben (z.B. Garagen)

bauen wollen. Dies gilt insbesondere, wenn Ihr Grundstück außerhalb des Geltungsbereichs eines Bebauungsplans liegt. Soweit für Ihr Grundstück ein Bebauungsplan gilt, kann das vereinfachte Baugenehmigungsverfahren eine Alternative zum Kenntnisgabeverfahren darstellen.

Kenntnisgabeverfahren

Das Kenntnisgabeverfahren ermöglicht vereinfachtes und beschleunigtes Bauen. Dieses Verfahren ist möglich bei:

  • Wohngebäuden, ausgenommen Hochhäuser
  • Landw. Betriebsgebäude bis zu 3 Geschossen, auch mit Wohnteil
  • Gebäude ohne Aufenthaltsräume bis 100 qm und bis zu 3 Geschossen
  • Eingeschossige Gebäude ohne Aufenthaltsräume bis 250 qm Grundfläche
  • Stellplätze, Garagen und Nebenanlagen für die o.g. Vorhaben.

Diese Vorhaben müssen im Geltungsbereich eines qualifizierten Bebauungsplans liegen. Es darf keine Veränderungssperre bestehen. In Zweifelsfällen wenden Sie sich bitte an das zuständige Bürgermeisteramt.

Abweichungen, Ausnahmen und Befreiungen von der Bebauungsplansatzung müssen beantragt werden. Die Stadt oder die Gemeinde müssen diesen Anträgen zustimmen.

Kenntnisgabepflichige Vorhaben müssen – ebenso wie genehmigungspflichtige – den öffentlich-rechtlichen Vorschriften entsprechen. Darunter fallen im Wesentlichen kommunale Satzungen sowie Gesetze und Verordnungen aller Art.

Mit dem Bauvorhaben darf begonnen werden:

  • nach zwei Wochen, wenn die Angrenzer schriftlich zugestimmt haben,
  • ansonsten nach einem Monat.

Baugenehmigung

Eine Baugenehmigung ist in der Regel dann erforderlich, wenn Ihr Baugrundstück

  • im Außenbereich,
  • im unbeplanten Innenbereich oder
  • im Geltungsbreich eines nicht qualifizerten Bebauungssplanes (z.B. Baufluchtenplan)

liegt.
Ausgenommen sind baurechtlich verfahrensfreie Anlagen. Für diese kann aber je nach Lage Ihres Grundstückes nach anderen Gesetzen oder Verordnungen (z.B. im Landschafts- oder Naturschutzgebiet) eine Zulassung nach anderen Rechtsbestimmungen erforderlich sein. Wir bitten Sie, auch die Bestimmungen des privaten Nachbarrechtes einzuhalten.

Bauüberwachung

Die Bauüberwachung bedeutet Kontrolle der Ausführung von Bauvorhaben durch uns. Zur Bauüberwachung gehört im weiteren Sinn auch die Bauabnahme (Rohbau- und Schlussabnahme), über die ein Abnahmeschein ausgestellt wird.