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09.02.2021

Verkehrssicherung entlang der Landesstraße bei Eisingen: Mehrere alte Buchen müssen gefällt werden

Im Lauf des Februars wird das Forstamt umfangreiche Arbeiten entlang der Landesstraße L 621 von Eisingen in Richtung Pforzheim vornehmen. Unter anderem müssen drei großkronige Buchen gefällt werden, die sich „schon aufgrund ihres Alters in der natürlichen Zerfallsphase befinden“, wie Revierleiter Michael Steinbeck sagt. Weitere alte Bäume, die tiefer im Wald stehen, sind für den Straßenverkehr keine Gefahr; sie werden im Rahmen des Alt- und Totholz-Konzeptes der Gemeinde als Habitatbäume stehen gelassen und sich selbst überlassen. Irgendwann brechen sie dann von alleine zusammen und werden von Spechten, Insekten und Pilzen zersetzt.

„Die letzten sehr trockenen Sommer haben in unseren Wäldern beträchtliche Schäden angerichtet“, erklärt Forstamtsleiter Andreas Roth. Das Problem sei dabei oft auch die Gefährdung der Verkehrsteilnehmer: „Wenn große Äste herabstürzen oder gar ganze Bäume umfallen, bei denen die Wurzeln abgestorben sind, kann schnell ein Unfall passieren“, so Roth. Wenn die Standsicherheit nicht gewährleistet werden könne und das Risiko durch kräftige Stürme wie in den vergangenen Jahren noch steige, bleibe den Forstleuten nichts Anderes übrig, als in der Nähe öffentlicher Straßen die Säge anzusetzen. Bei den betroffenen Bäumen gebe es Wurzel-Abfaulungen, große Faulstellen am Kronenansatz und absterbende Starkäste, so Förster Steinbeck: „Je länger wir zuwarten, desto unberechenbarer wird die Situation.“

Im Zuge der Arbeiten setzt das Forstamt unter anderem einen Spezialschlepper mit 80 bis 100 Meter langem Seilzug vom Waldpark aus ein. „Es handelt sich um eine sichtbare Maßnahme, die zwar aufwendig, aber notwendig ist, um die Sicherheit an der vielbefahrenen Straße zu erhalten“, betont Andreas Roth. Wirtschaftlich genutzt, also verkauft, wird das Holz nicht: „Das gesamte Holz und Kronenmaterial wird zu Naturschutz-Zwecken auf der Fläche bleiben. Das sieht zwar unordentlich aus, dient jedoch Insekten und anderen Tieren als Nahrung, Behausung oder Schutz“, so Roth.

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