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03.11.2020

Infektambulanz in der Hochfeldhalle Huchenfeld wird erneut eingerichtet - Angebot auch in Mühlacker

Aufgrund der aktuell stark ansteigenden Corona-Infektionen wird in der Hochfeldhalle Huchenfeld erneut eine Infektambulanz eingerichtet werden. Die Räumlichkeiten sollen ab Mitte nächster Woche zur Verfügung stehen. Die genauen Öffnungszeiten werden noch bekannt gegeben. Ansprechpartnerin für die personelle Besetzung und den medizinischen Betrieb wird wieder Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth sein.

„Wir sind sehr dankbar, dass sich Frau Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth zum zweiten Mal bereit erklärt hat, diese ausgesprochen wichtige Aufgabe zu übernehmen“, so Oberbürgermeister Peter Boch und Erster Bürgermeister Dirk Büscher. Das Engagement der niedergelassenen Ärzte und medizinischen Fachangestellten, die in den Infektambulanzen arbeiteten, gehe weit über das Normalmaß hinaus. Dr. Nicola Buhlinger-Göpfarth ergänzt: ,,Die Bevölkerung kann sich in Krisenzeiten auf uns Ärztinnen und Ärzte verlassen. Insbesondere wir Hausärztinnen und Hausärzte stehen weiter für die ambulante Versorgung in Fieberambulanzen auch neben unserer normalen Praxistätigkeit auch am Wochenende bereit.“

Der Dank des Oberbürgermeisters und des Ersten Bürgermeisters schließt aber auch alle weiteren Beteiligten mit ein: So habe sich Ortsvorsteherin Dr. Sabine Wagner aufgrund der derzeitigen Notlage wieder bereit erklärt, die Hochfeldhalle zur Verfügung zu stellen. „Mit unseren Ortschaftsratsitzungen werden wir in die Huchenfelder Schulturnhalle ausweichen. Entsprechende Einladungen werden jetzt versandt“, erläutert die Ortsvorsteherin. In der Hochfeldhalle beginnen parallel die Vorbereitungen für den Praxisbetrieb. Ein Bodenbelag wird durch das städtische Gebäudemanagement ausgelegt, eine Sonderreinigung wird organisiert und beauftragt. Außerdem muss die technische Infrastruktur bereitgestellt werden.

Im östlichen Enzkreis arbeitet bereits eine vergleichbare Anlaufstelle: Am Freibad in Mühlacker betreibt ein Ärzteteam um Dr. Peter Napiwotzky eine entsprechende Einrichtung. „Das Angebot der Ambulanzen ist extrem wichtig, um das Gesundheitssystem in Stadt und Kreis zu entlasten und zu schützen“, ist der für das Gesundheitsamt Enzkreis-Pforzheim zuständige Landrat Bastian Rosenau überzeugt. Zudem werde so ein Eintrag des Virus in die Hausarztpraxen verhindert.

Bereits im März waren sowohl im Enzkreis als auch in der Stadt Pforzheim mehrere Infektpraxen eingerichtet worden, um die ambulante Versorgung von Patientinnen und Patienten sicherzustellen und gleichzeitig die Hausarztpraxen und Kliniken zu entlasten. „Dieses Prinzip hat sich im Frühjahr sehr gut bewährt, sodass wir jetzt an diese Erfahrungen aus der ersten Welle anknüpfen und die alten Strukturen wieder aufbauen können“, betonen Oberbürgermeister Peter Boch und Landrat Bastian Rosenau.

Das Angebot, das im Auftrag der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betrieben wird, ist so konzipiert, dass Hausärzte ihre fieberhaft Erkrankten oder Patientinnen und Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen dort anmelden können. Das Aufsuchen der Infektambulanzen ist also nicht aus freien Stücken, sondern nur nach Voranmeldung durch den Hausarzt möglich. Wer Symptome eines Infektes zeigt, sollte sich unbedingt zunächst telefonisch an den Hausarzt oder eine der Corona-Schwerpunktpraxen wenden. Wo diese zu finden sind, lässt sich auf der Seite der KV recherchieren: www.kvbawue.de/index.php?id=1102 

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