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10.11.2020

In der Kategorie »Kommunale Partnerschaften«: Enzkreis erneut für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

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Dieses Siegel darf der Enzkreis führen, weil er in diesem Jahr bei der Verleihung des Deutschen Nachhaltigkeitspreises in der Kategorie »Kommunale Partnerschaften« nominiert wurde. Auch bei seiner zweiten Bewerbung hofft der Kreis auf eine gute Platzierung. (enz)

Aus Düsseldorf ist dieser Tage ein erfreuliches Schreiben ins Landratsamt geflattert: Der Enzkreis wurde erneut in der Kategorie „Kommunale Partnerschaften“ für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert. „Nachdem wir im vergangenen Jahr mit unserer Bewerbung auf Anhieb unter den Top 3 gelandet waren, haben wir uns erneut um Europas bedeutendste Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement beworben, und das mit großer Zuversicht,“ berichtet Landrat Bastian Rosenau. Schließlich habe sich seither einiges getan: „Vor allem haben wir im Sommer trotz Corona unsere seit fast zehn Jahren bestehende kommunale Partnerschaft mit dem tansanischen Masasi offiziell besiegeln und weitere gemeinsame Projekte anstoßen können.“
Als „nominierte Kommune hat der Enzkreis in einem anspruchsvollen Wettbewerb gezeigt, dass er im Feld der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit zu den Besten gehört“, heißt es in der Begründung der Jury, die den von der „Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis“, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und der „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ ausgelobten Preis vergeben wird.
Auch der Erste Landesbeamte und Klimaschutz-Dezernent des Enzkreises, Wolfgang Herz, sieht in der Partnerschaft mit Stadt und Distrikt Masasi ein Beispiel für moderne kommunale Entwicklungszusammenarbeit; man verfolge einen ganzheitlichen Ansatz, orientiere sich an den Agenda 2030-Nachhaltigkeitszielen und kooperiere auf Augenhöhe: „Wichtig ist uns, die Kontakte nicht nur auf Verwaltungsebene zu pflegen, sondern die Zivilgesellschaft einzubinden.“ Dazu habe maßgeblich der Partnerschaftsverein „Marafiki wa Masasi e.V.“ beigetragen, indem er zahlreiche Mitglieder warb und beispielsweise Vereine, Kliniken und Schulen beider Seiten zusammenbrachte.

Wie die Vorsitzende des 2012 gegründeten Vereins, Angela Gewiese, die hauptberuflich bei der „Stabsstelle Klimaschutz und Kreisentwicklung“ im Landratsamt tätig ist, berichtet, hatte die „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt“ (kurz: SKEW) im Jahr 2011 das Projekt „50 kommunale Klimapartnerschaften“ gestartet, an dem sich auch der Enzkreis beteiligte. Seither konnten mit Unterstützung der SKEW und Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) sowie privaten Spenden - die vornehmlich bei Benefizkonzerten des Projektorchesters „Sinfonietta Mühlacker“ gesammelt wurden - zahlreiche erfolgreiche Projekte realisiert werden. Dabei habe der Fokus immer auf dem verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien und der Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Masasi gelegen.

Für den Nachhaltigkeitspreis sind in der Kategorie „Kommunale Partnerschaften neben dem Enzkreis dieses Mal auch Nürnberg, Landau, Leipzig, Lahr, Aachen und der Kreis Karlsruhe nominiert. „Angesichts dieser starken Konkurrenz sind wir natürlich sehr gespannt, wie wir letztendlich abschneiden. In zwei oder drei Wochen wissen wir mehr“, so Rosenau abschließend.

(enz)






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