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31.10.2016

Flüchtlinge im Enzkreis - Teil 43: Neues Internet-Portal für Flüchtlingshelfer

Viele Tausend Menschen suchen Zuflucht in Deutschland. Woher kommen diese Menschen, wo und wie werden sie untergebracht, dürfen sie arbeiten und wenn ja, ab wann? Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen gibt eine Artikelserie, die in loser Folge im Mitteilungsblatt erscheint. Alle bisherigen Artikel der Serie finden sich im Internet unter www.enzkreis.de/Flüchtlinge.

HelpTo vereinfacht Engagement in der Region

Das Engagement für Flüchtlinge und andere Hilfesuchende in Pforzheim und dem Enzkreis hat jetzt eine einheitliche Internet-Adresse: http://pforzheim.helpto.de. Über das Online-Portal können sich Organisationen, Initiativen, Unternehmen und Vereine sowie engagierte Bürger schnell und unkompliziert austauschen. Auch die Hilfeempfänger selbst gehören zur Zielgruppe.

Mit Unterstützung durch die Stadt- und die Landkreisverwaltung steht HelpTo nun auch in der Region zur Verfügung. Die Nutzung ist kostenfrei, erforderlich ist lediglich eine Online-Registrierung mit Benutzername und E-Mail-Adresse. Für Regina Ehrismann, Integrationsbeauftragte des Enzkreises, ist die Plattform eine gute Möglichkeit, die verschiedenen Akteure miteinander zu vernetzen und einen direkten Austausch zu ermöglichen. Durch die Verlinkung mit bereits bestehenden anderen Seiten und Plattformen seien alle Informationen schnell und einfach zugänglich.

Zentrales Element von HelpTo ist die Suche-Biete-Funktion: In zehn Kategorien können die Nutzer Informationen, Angebote und Gesuche einstellen: Von Sachspenden über Fahrdienste und Freizeit bis zu Arbeit oder Wohnen reicht die Palette. Die Hauptkategorien sind in weitere Untermenüs aufgefächert. Ein internes Nachrichten-System ermöglicht eine geschützte Kommunikation zwischen Anbietenden und Interessenten. Außerdem können sich auf dem Portal die örtlichen Unterstützerinitiativen und andere Organisationen vorstellen.

Träger und Organisator von HelpTo ist der gemeinnützige Verein Neues Potsdamer Toleranzedikt. Er wurde 2008 im Rahmen einer stadtweiten Diskussion um Toleranz, Weltoffenheit und Demokratie gegründet. Der Vereinsname beruft sich auf das historische Edikt von Potsdam, auf dessen Grundlage vor 330 Jahren zehntausende verfolgter Hugenotten in der Mark Brandenburg aufgenommen wurden und sich dort niederlassen und wirtschaftlich entwickeln konnten.

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