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07.07.2016

Dr. Hilde Neidhardt neu in der Dezernentenrunde des Landratsamtes Enzkreis

Neue Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung
Die eine freut sich über ihre Bestellungsurkunde und auf neue Herausforderungen, der andere über das Ende der Vakanz im Führungsteam des Landratsamtes Enzkreis: Die neue Dezernentin für Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung, Dr. Hilde Neidhardt, und Landrat Karl Röckinger.

„Da haben Sie aber alle Hände voll zu tun.“ Als Landrat Karl Röckinger Dr. Hilde Neidhardt zur neuen Dezernentin für „Landwirtschaft, Forsten und öffentliche Ordnung“ bestellte, spielte er mit diesem Satz nicht auf die Tatsache an, dass die 33-jährige Juristin mit Urkunde und Blumenstrauß „bewaffnet“ gerade keine Hand frei hatte, um seine Glückwünsche entgegenzunehmen. Er hatte dabei vielmehr das umfangreiche und anspruchsvolle Aufgabenfeld vor Augen, das die gebürtige Saarländerin zum 1. Juli im Landratsamt Enzkreis übernommen hat: Zu ihrem Dezernat gehören das Vermessungs- und Flurneuordnungsamt, das Forstamt, das Landwirtschaftsamt, das Verbraucherschutz- und Veterinäramt sowie das Straßenverkehrs- und Ordnungsamt – mit insgesamt rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Röckinger: „Wir sind froh, dass mit Frau Dr. Neidhardt eine kompetente Frau die Dezernentenriege komplettiert. Damit geht die mehrmonatige Vakanz im Dezernat 3 zu Ende, die im Oktober 2015 durch den Eintritt von Karl-Heinz Zeller in den Ruhestand entstanden war.“ Diese Zeit hätten Erster Landesbeamter Wolfgang Herz und der Leiter des Forstamtes, Frieder Kurtz, hervorragend überbrückt – und das, obwohl beide mit ihren „Hauptaufgaben“ schon mehr als gefordert gewesen seien. Dafür dankte der Kreischef den zwei Führungskräften herzlich.

Hilde Neidhardt, die nach dem Abitur zunächst an der Universität Freiburg Jura und Politikwissenschaften studierte und in Berlin ihr Referendariat absolvierte, war zuletzt Richterin am Verwaltungsgericht Karlsruhe. Nachdem sie nun als Landesbeamtin vom Ministerium der Justiz und für Europa zum Landratsamt Enzkreis abgeordnet wurde, heißt es für sie, sich so schnell wie möglich in die Materie einzuarbeiten. Doch da sieht die verheiratete Mutter von zwei kleinen Töchtern keine Probleme: „Von meiner bisherigen Tätigkeit als Richterin bin ich es gewohnt, mir zügig neues Wissen anzueignen und mein eigenes Urteil zu bilden.“

Der Schwerpunkt ihrer Arbeit in den nächsten Monaten sieht sie auf der gegebenenfalls erforderlichen Neuorganisation im Bereich der Forstverwaltung aufgrund des Kartellverfahrens Holzvermarktung; außerdem möchte sie die bestehende Unterstützung für die Landwirtschaft, die derzeit bekanntlich mit schwierigen Rahmenbedingungen zu kämpfen hat, weiterführen.

Besonders freut sich Neidhardt auf die Zusammenarbeit mit den Menschen in „ihren“ Ämtern: „Uns Saarländern sagt man nach, dass wir offen und kontaktfreudig sind – da bin ich sicher, dass ich schnell mit den Leuten warm werde. Außerdem bin ich ja nicht fremd hier in der Gegend, schließlich wohne ich schon seit Jahren in Karlsruhe.“

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