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22.12.2017

Bessere Vernetzung im Blick: Bündnis »Migration und Gesundheit« gegründet

Haben das Bündnis aus der Taufe gehoben (v.l.n.r.): Christian Albrich, Anita Gondek, Sozialbürgermeisterin Monika Müller, Sozialdezernentin Katja Kreeb, Regina Ehrismann, Markus Ochs und Dr. Brigitte Joggerst.

„Gesundheit ist die Basis für die Entwicklung der persönlichen Potentiale und eine wichtige Voraussetzung für Integration“, weiß Enzkreis-Sozialdezernentin Katja Kreeb. Deshalb unterstützen sie und ihre Pforzheimer Kollegin, Bürgermeisterin Monika Müller, die regionale Zusammenarbeit im Sinne der Gesundheit von Flüchtlingen. Dazu hat sich kürzlich das „Bündnis Migration und Gesundheit“ gegründet.

Hervorgegangen ist der Zusammenschluss aus der letzten Kommunalen Gesundheitskonferenz. „Dort haben wir die verschiedenen Akteure zusammengebracht, ihre Aktivitäten gesammelt, miteinander verknüpft und geschaut, wo es noch fehlt.“, berichtet Katja Kreeb. „Es ist wichtig zu wissen, wer was anbietet, wo man zum Beispiel Übersetzer für den Arztbesuch findet“, sagt auch Monika Müller. Deshalb sei es gut, dass mit dem neuen Bündnis Haupt- und Ehrenamtliche an einem Strang ziehen – und zwar über die Stadt- bzw. Kreisgrenzen hinweg.

„Durch die Zusammenarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen können alle Partner wechselseitig von ihren Erfahrungen lernen und sich so bei der Aufgabe einer guten Gesundheitsversorgung stärken“, lobt Jana Arnold, Kommunalberaterin beim Bundesprogramm „Willkommen bei Freunden.“

„Willkommen bei Freunden – Bündnisse für junge Flüchtlinge“ unterstützt das Bündnis bei seiner Arbeit und der Etablierung vor Ort. Es wurde von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, dass junge Menschen mit Fluchtgeschichte ihr Grundrecht auf Bildung und Teilhabe wahrnehmen können, die ihnen zustehende Begleitung und Förderung erhalten und die Möglichkeit bekommen, sich aktiv ins Gemeinwesen einzubringen.

Informationen zum Bündnis „Migration und Gesundheit“ gibt es bei Christian Albrich von Netzwerk looping unter Tel. 07231 308-9483 oder per E-Mail an christian.albrich@enzkreis.de.

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