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02.03.2020

Befragung zum Mobilitätsverhalten im Enzkreis: Landrat bittet um rege Mitarbeit

Wie mobil sind die Bürgerinnen und Bürger im Enzkreis? Welche Wege werden innerhalb der Städte und Gemeinden, welche nach Pforzheim und welche zu anderen Städten durchgeführt? Welche Verkehrsmittel werden für welche Wege genutzt, zum Beispiel zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, führt der Enzkreis zwischen Mitte und Ende März eine Befragung durch. „Diese Erhebung gehört zu den wesentlichen Grundlagen der Verkehrsplanung und soll ergänzend zur Aufstellung des Nahverkehrsplans erfolgen“, beschreibt Landrat Bastian Rosenau die Zielsetzung.

Vor allem, so der Kreis-Chef, sollen die gewonnenen Erkenntnisse der weiteren Verbesserung der Busverkehrs- und anderer Mobilitätsangebote im Enzkreis dienen. „Wir sind zwar insgesamt sehr gut, was den Klimaschutz angeht, aber bei der Mobilität ist noch deutlich Luft nach oben“, sagt Rosenau. Auch deshalb hofft er auf eine möglichst gute Teilnahme-Quote.

Die wichtigsten Fragen gelten den verfügbaren Verkehrsmitteln im Haushalt und den zurückgelegten Wegen an einem ausgewählten Stichtag. Wichtig sind außerdem die Gründe, warum manche Verkehrsmittel eher wenig genutzt werden, sowie Angaben, wo Defizite gesehen und Verbesserungen im Verkehrsangebot gewünscht werden. „Aus diesem Grund haben wir uns für eine Befragung aller Enzkreis-Einwohner entschieden – bei einer reinen Fahrgast-Befragung in Bussen und Bahnen bekommen wir diese Hinweise nicht“, betont der zuständige Dezernent, Erster Landesbeamter Wolfgang Herz.

Insgesamt werden bei der Haushaltsbefragung 21.000 Haushalte angeschrieben, die in einer Zufallsstichprobe ausgewählt wurden. Dieses Verfahren ist für die Übertragbarkeit der Ergebnisse wichtig. Die Befragung erfolgt an insgesamt neun repräsentativen Stichtagen, verteilt über drei Wochen. Die Befragungs-Unterlagen werden ab Mitte März verschickt, die Antworten können dann schriftlich, online im Internet oder auch telefonisch gegeben werden. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig.

Die Erhebung wird vom Enzkreis mit Unterstützung der Büros plan:mobil und LK Argus aus Kassel durchgeführt. Mit dem Datenschutzbeauftragten des Enzkreises wurden das Befragungs-Verfahren und die Inhalte abgestimmt. Während der gesamten Befragung ist die Anonymität der Teilnehmenden gewährleistet. „Eine Rückverfolgung persönlicher Daten und die Identifikation einzelner Personen sind definitiv nicht möglich“, betont Landrat Rosenau. Sobald die Ergebnisse vorlägen, werde man darüber informieren.

Im Internet hat der Enzkreis eineListe der häufigsten Fragen zur Erhebung und der Antworten darauf bereitgestellt.

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