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15.10.2020

Achtung - nicht mehr aktuell! Mit steigenden Corona-Fallzahlen rückt Beherbergungsverbot mehr in den Fokus

Am heutigen Donnerstag (15.10). hat der VGH das Beherbergungsverbot in Baden-Württemberg gekippt. Damit ist die Regelung ab sofort außer Kraft.

Der ursprüngliche Text:

Hotels und andere Beherbergungsbetriebe wie Gasthöfe oder auch Campingplätze in Baden-Württemberg dürfen seit Juli dieses Jahres auch zu touristischen Zwecken wieder unter Auflagen öffnen. Zu diesem Zeitpunkt trat in Baden-Württemberg, wie in vielen weiteren Bundesländern auch, ein Beherbergungsverbot in Kraft für Personen, die in einem Land- oder Stadtkreis wohnen oder aus einem solchen anreisen, in dem es laut dem Robert Koch-Institut (RKI) in den letzten sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gab. Auf welche Kreise diese sogenannte 7-Tage-Inzidenz zutrifft, kann dem aktuellen Lagebericht des RKI entnommen werden, den das Institut laufend auf seiner Homepage unter www.rki.de veröffentlicht. Für Baden-Württemberg finden sich die 7-Tage-Inzidenzzahlen auch auf den Seiten des Landes unter www.baden-wuerttemberg.de .

Angesichts bundesweit stark ansteigender Corona-Fallzahlen rückt das Beherbergungsverbot nun zunehmend wieder in den Fokus. Das Gesundheitsamt des Enzkreises verzeichnet dazu aktuell jedenfalls mehr Anfragen als bei Inkrafttreten im Sommer, wie Leiterin Dr. Brigitte Joggerst feststellt. Sie weist daher darauf hin, dass Menschen, die aus einem solchen Gebiet mit einer 7-Tage-Inzidenz über 50 kommen oder sich in den vorangegangenen 7 Tagen in einem solchen aufgehalten haben, nicht in einem Hotel oder einem anderen Beherbergungsbetrieb aufgenommen werden dürfen. Einzige Ausnahme: Sie können einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Weitere Einschränkungen – wie beispielsweise eine Quarantänepflicht bei der Rückkehr aus ausländischen Risikogebieten – gibt es nicht; insbesondere aus diesem Grund auch keinen Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz. Möglicherweise wird es beim Thema Beherberungsverbot generell in Kürze Änderungen geben.

Für die Ärztin ist jedoch eines klar: „Wer in einem Land- oder Stadtkreis wohnt, in welchem der Grenzwert überschritten ist, sollte nach Möglichkeit auf alle nicht notwendigen Zusammentreffen mit anderen Menschen und auf Reisen verzichten.“ Letztlich gehe es generell darum, sich selbst und andere vor einer möglichen Infektion zu schützen und das Virus nicht weiter zu verbreiten, erklärt Dr. Joggerst.

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