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Gleichstellungsbeauftragte
Gleichstellungsbeauftragte
Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat im Enzkreis einen hohen Stellenwert.
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Gleichstellungsbeauftragte

Martina Klöpfer
Martina Klöpfer

Die Gleichstellungsbeauftragte arbeitet innerhalb des Landratsamtes und im gesamten Enzkreis. Zu den Aufgaben gehören beispielsweise, Information und Beratung, die Vertretung der Bedürfnisse von Frauen und Männern, der Hinweis auf Benachteiligungen, die Vermittlung zur Verwaltung und Politik und das Einbeziehen der Geschlechterperspektive in alle Politikfelder und Verwaltungsbereiche (Gender Mainstreaming).

Ziele der Gleichstellungsarbeit

„Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern hat im Enzkreis einen hohen Stellenwert“ Leitbild des Enzkreises. Das Leitziel der Gleichstellungsarbeit sind gleichwertige Chancen für Frauen und Männer, Jungen und Mädchen als soziales Geschlecht (gender). Inhaltlich hat die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten konkret-praktische und strukturelle Ziele, das heißt Wahrnehmung und Abbau von Gleichstellungsdefiziten von einzelnen Personen und für Strukturveränderungen sensibilisieren und überzeugen zur Verbesserung der Situation von Frauen und Männern. Das Leitziel der Gleichstellungsarbeit sind gleichwertige Chancen für Frauen und Männer, Mädchen und Jungen. Neben der Kategorie Geschlecht muss in der Gleichstellungsarbeit auch immer auf weitere Aspekte geachtet werden, wie beispielsweise das Alter, die Herkunft (Migration), der Status oder eine Behinderung.

Aktuelle Themenfelder

Sicherheit und Gewaltfreiheit/Häusliche Gewalt:

Seit 2001 gibt es für Pforzheim und den Enzkreis einen gemeinsamen Fachbeirat Häusliche Gewalt. Dieses lokale Netzwerk hat das Ziel der gegenseitigen Information und Koordination und durch Präventionsmaßnahmen  der Initiierung von Projekten und Veranstaltungen zum Abbau von häuslicher Gewalt zu führen. In diesem Beirat arbeiten circa 30 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen übergreifend zusammen, von der Polizei, Frauenhaus, Staatsanwaltschaft, Gericht, Verwaltung bis zu ambulanten Hilfen.

Weitere Themen sind unter anderem die Bekämpfung der Zwangsheirat, geschlechtsspezifische Gewaltprävention in der Schule und Sicherheit im öffentlichen Raum.

Bei häuslicher Gewalt können Sie umgehend Hilfe durch die Polizei, das Frauenhaus, die Fachstelle häusliche Gewalt, den Bezirksverein für soziale Rechtspflege und die Gleichstellungsbeauftragte, erhalten.
Der Flyer “Häusliche Gewalt“ und das Notfallkärtchen weisen auf Anlaufstellen hin die helfen und beraten für Pforzheim und den Enzkreis. 

Partizipation:

Frauen und Männer sollen die Möglichkeit haben sich gleichwertig an Planungs- und Entscheidungsprozessen zu beteiligen sowie die gleichen Zugangsvoraussetzungen zu Leistungen, Gütern, Funktionen, Ressourcen und Möglichkeiten der Gesellschaft zu erhalten. Dies bedeutet beispielsweise die Überwindung der Unterrepräsentanz von Frauen im Führungsbereich und in der Politik sowie der Männer im Bildungsbereich und der Wahrnehmung von Elternzeit.
Die kommunalpolitische Seminarreihe: «Mitmischen - Einmischen - Aufmischen« hat das Ziel die politische Partizipation von Frauen zu erhöhen. 
Das Frauenbündnis ist ein Arbeitskreis von Frauengruppen, -organisationen, -verbänden und anderen Institutionen aus Pforzheim und dem Enzkreis sowie einzelner Frauen, die frauenpolitisch interessiert sind. Es dient dem gegenseitigen Informationsaustausch über die frauenpolitische Arbeit. Das Frauenbündnis will die öffentliche Diskussion zu Frauenthemen anregen und die Verwirklichung von Gleichstellung und Chancengleichheit von Frauen voranbringen. Zuständig für die Geschäftsstelle des Frauenbündnises ist in diesem Jahr die Gleichstellungsbeauftragte des Enzkreises.
Sprecherinen des Frauenbündnisses sind Sibylle Fischer (BCA Agentur für Arbeit) Susanne Nittel (DGB) und Sabine Schölzel (Sparkasse Pforzheim Calw)

Erziehung und Bildung:

Eine geschlechtersensible Erziehung und der Abbau von Rollenklischees im Elternhaus und in der pädagogischen Arbeit ist für die Entwicklung einer Geschlechtsidentität von großer Wichtigkeit. Mädchen und Jungen sollen die Bandbreite ihrer Geschlechterrolle erfahren und darin gefördert und Benachteiligungen erkannt und abgebaut werden.
Die Erweiterung des Berufswahlspektrums von Jungen und Mädchen ist notwendig um ihnen, je nach Neigung und Qualifikation, den Zugang zu allen Ausbildungsberufen zu ermöglichen.
Mit der regelmäßigen Beteiligung am Girls'Day und Boys'Day sowie weiteren Projekten und Maßnahmen soll dafür sensibilisiert werden.

Das Projekt “BoyZone“ zur Lebenswegplanung und Berufsorientierung von Jungs findet vom Juni bis Juli 2016 in Pforzheim und dem Enzkreis statt. 20 Jungs dreier Realschulen nehmen daran teil. Das Projekt und die Abschlussdokumentation  werden durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg unterstützt.
Das Projekt “GirlZone“ zur Lebenswegplanung und Berufsorientierung von Mädchen der Klassen 7 und 8 an einzelnen Realschulen und Werkrealschulen fand 2015 in Pforzheim und dem Enzkreis statt. Das Projekt und die Dokumentation wurden durch das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg unterstützt.

Erwerbstätigkeit:

Die Erwerbssituation und soziale Absicherung hat sich die letzten Jahrzehnte für beide Geschlechter gravierend verändert. Die wichtigsten Aspekte die sich daraus ergeben haben, sind zum Beispiel eine eigenständige und qualifizierte Existenzsicherung speziell von Frauen und Maßnahmen den Wiedereinstieg in den Beruf zu ermöglichen. Eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie hat viele Vorteile für Eltern, den Arbeitgeber, der Arbeitgeberin, dem Staat und der Gesellschaft. Zukünftig wird das Thema der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege an Bedeutung gewinnen. Oberstes Ziel bleibt eine Entgeltgleichheit von Männern und Frauen zu erreichen. Weitere Anlaufstellen sind die Kontaktstelle Frauen und Beruf Nordschwarzwald und das Beratungszentrum Frau und Beruf - FABÉ.

Verwaltungsintern:

Zu den Tätigkeiten innerhalb des Landratsamtes gehören unter anderem die Beratung, Anfragen und Hinweise von Kolleginnen und Kollegen. Ferner die Teilnahme an Sitzungen, Arbeitsgruppen und bei Stellenbesetzungen, die Initiierung von Seminaren, Informationsveranstaltungen für Beurlaubte und Vorträge, zum Beispiel bei Auszubildenden und neuen Kolleginnen und Kollegen sowie die Mitarbeit in der „Hausblättle-Redaktion“.

Chancengleichheitsplan/Regionaler Aktionsplan

Richtlinie zur Chancengleichheit:

Die Richtlinien zur Chancengleichheit von Frauen und Männern haben im Landratsamt Enzkreis einen hohen Stellenwert.

Regionaler Aktionsplan:

Während die Richtlinien zur Chancengleichheit von Frauen und Männern ausschließlich das verwaltungsinterne Aufgabenfeld abdecken, sind die Handlungsfelder, Zielsetzung und Maßnahmen des
Regionalen Aktionsplans Gleichstellung von Frauen und Männern im Enzkreis hauptsächlich regional ausgerichtet.
Gleichstellungsbeauftragte, Martina Klöpfer, berichtet im Kreistag über den Regionalen Aktionsplan.

Aktuelles, Nachrichten und Presseberichte

Gleichberechtigung - 20 Jahre Ergänzung Grundgesetzartikel 3 Abs. 2 Festschrift zum Festakt

Broschüre: "Der Mini - Job" -  Ausgabe in leichter Sprache. Sie enthält die wichtigsten Informationen, Gesetzesauszüge und einen Adressteil. Herausgeberinnen sind die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim und des Enzkreises. Die Broschüre enthält alles Wissenswerte zum Thema Minijob, einschließlich Gesetzesauszüge und einen umfangreichen Adressteil Außerdem werden häufig gestellte Fragen beantwortet und vertiefende Links im Internet genannt. 

Mütter- und Mutter-Kind-Kuren richtig beantragen
Zuständigkeit liegt nur bei der Krankenkasse

Neue Chancen für Eltern - das Infoblatt zu Elternzeit und Elterngeld

Am 1. März 2013 ist die Neuregelung zum Unterhalt in Kraft getreten.

Ein politisches Plädoyer für Chancengleichheit und Diversity (Vielfalt) – mit einem Augenzwinkern
 
«Negativ für die Wirtschaft« Martina Klöpfer die Gleichstellungsbeauftragte plädiert im Streit um die Quote für ein neues Rollendenken. 

Spitzenfrauen - Wege ganz nach oben
Frauen in Leitungspositionen sind nach wie vor unterrepräsentiert. Nationale und internationale Studien belegen, dass Unternehmen erfolgreicher sind, wenn sie Frauen in Führungspositionen beschäftigen. Mehr Spitzenfrauen im Land bringen ganz Baden-Württemberg voran.

Minijobs, Niedriglöhne, Familienarbeit sind die Hauptgründe für Altersarmut
(fpd*)"Minijobs, Niedriglöhne in frauendominierten Berufen und keine Berücksichtigung von Familien- und Sorgearbeit". Die Arbeitsgemeinschaft Frauen-Arbeit-Politik (AG FAP) in Berlin hat "diese 3 Probleme als die Hauptgründe für die Altersarmut von Frauen ermittelt". Frauen so wird betont, hätten "fast 60 % weniger Alterseinkommen als Männer" und mehr als 70 % hätten keinen Zugang zu betrieblicher oder privater Alterssicherung. Die Missachtung von Frauenarbeit zeige auch "die Tatsache, dass die abgeleiteten Renten (Witwenrenten) höher sind als die duch eigene Anwartschaften erworbenen". In einer Stellungnahme unter dem Titel "Altersarmut als Folge des weiblichen Erwerbslebens?!" formuliert die AG FAP folgende Forderungen:

  • Gesellschaftlich notwendige Arbeit ist gerecht auf beide Geschlechter zu verteilen und gerecht zu bezahlen.
  • Frauen und Männer müssen die gleichen Berufs- und Verdienstchancen afu dem Arbeitsmarkt erhalten.
  • Männer wie Frauen müssen gleicherma´ßen für Familien- und Sorgearbeit Verantwortung tragen.
  • Erforderlich ist ein Gesamtkonzept gleichstellungsorientierter Altervorsorge und eine in sich schlüssige Rechtspolitik.
  • Einberufung eines "Runden Tisches" zur Erarbeitung dieses Konzepts.

Landesgleichstellungsatlas Baden-Württemberg
"Die faktische Gleichstellung ist in vielen Bereichen noch nicht verwirklicht"
"Die faktische Gleichstellung ist in vielen Gesellschaftsbereichen nocht nicht verwirklicht." Dies ist nach Mitteilung des Stuttgarter Sozial- und Frauenministeriums das Ergebnis des "Landesgleichstellungsatlas" für Baden-Württemberg, den das Ministerium in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Landesamt erarbeitet hat. Der Atlas, so wird betont, biete "erstmals einen umfassenden Überblick bei der Verwirklichung der Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern." Landesfrauenministerin Katrin Altpeter sagte bei der Vorstellung: "Der Bericht ermöglicht eine nach zeilgenauere Ausrichtung unserer Gleichstellungspolitik." Wichtige Erkenntnisse sind insbesondere:

  • Kaum Frauen in politischen Führungsgremien
  • Mädchen mit den besseren Abschlüssen
  • Teilzeitarbeit ist Frauenarbeit

Der Landesgleichstellungsatlas Baden-Württemberg kann unter www.sozialministerium-bw.de heruntergeladen werden.
*Informationsdienst - frauenpolitischerdienst - fpd -

25 Jahre Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte im Enzkreis

Bundesweites Hilfetelefon für von Gewalt betroffene Frauen

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat seit dem 6. März 2013 bundesweit ein Hilfetelefon für Frauen eingerichtet, das zu allen Formen von Gewalt berät. Das Hilfetelefon ist kostenfrei und 24 Stunden lang besetzt, an 365 Tagen im Jahr. Oftmals fällt es Frauen vor lauter Scham schwer, sich an jemanden zu wenden. Ganz egal, ob eine Frau physisch oder psychisch verletzt ist oder sich anderweitig unter Druck gesetzt fühlt, die Beraterinnen stehen jeder Frau rund um die Uhr zur Verfügung. Von Gewalt betroffene Frauen oder Angehörige, die helfen wollen können sich vertrauensvoll an das Hilfetelefon unter 08000 116 016 wenden. Sie können aber auch über die Website www.Hilfetelefon.de über eine Onlineberatung per E-Mail oder Chat Kontakt aufnehmen. Auch Dolmetscherinnen auf englisch, französisch, türkisch, russisch und polnisch stehen den betroffenen Frauen zur Verfügung. Das Hilfetelefon vermittelt darüber hinaus auch bei Bedarf konkrete Unterstützungseinrichtungen vor Ort an, wie z. B. die Fachstelle gegen häusliche Gewalt, den Bezirksverein für soziale Rechtspflege oder Lilith in Pforzheim, so die Gleichstellungsbeauftragte des Enzkreises, Martina Klöpfer. Für Anfragen steht sie unter der Telefon: 07231 308 9595, oder per E-Mail: Martina.Kloepfer@enzkreis.de zur Verfügung Über sie ist auch Informationsmaterial erhältlich.