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Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche im Enzkreis

 

Enzkreiskarte - Zuständigkeit der Beratungsstellen
Enzkreiskarte - Zuständigkeit der Beratungsstellen

Es gibt zwei Beratungsstellen, für den westlichen und südlichen Enzkreis in Pforzheim und für den östlichen Enzkreis in Mühlacker. Dort beraten, begleiten und unterstützen wir Sie zu verschiedenen Fragen des familiären Zusammenlebens. Unsere Beratungsangebote sind kostenfrei, vertraulich und selbstverständlich auf Wunsch auch anonym. Kommen Sie auf uns zu, wir vereinbaren gerne einen persönlichen Termin.

Mit Ihnen zusammen suchen wir nach neuen Möglichkeiten, mit Problemen umzugehen, wenn die alten Lösungen sich als untauglich erwiesen haben. Wir unterstützen Sie mit unserem Fachwissen, wenn Sie unsicher sind. Betrachtet man Krisen als etwas, was in jede Entwicklung vor kommt, dann kann man darin Gelegenheiten zur Veränderung sehen.

Nach Ihrer Anmeldung passiert grundsätzlich nichts, was Sie nicht wollen. Sie sind unser Auftraggeber und bestimmen die Ziele der Beratung. Unsere Beratung ist grundsätzlich kostenfrei und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.

Wählen Sie in der linken Seitenspalte die für Sie zuständige Region.

Umgangsgestaltung für getrennt lebende Eltern während der Corona-Pandemie

Es wird empfohlen die Umgänge wie gewohnt durchzuführen, um die Kinder nicht noch weiter zu verunsichern. Durch den Wegfall von Kita und Schule als wichtige entwicklungsfördernde Sozialstrukturen sind die Kinder sehr verunsichert und brauchen die Gewissheit, dass wenigstens im nahen familiären Umfeld die Alltagstrukturen erhalten bleiben. Um die Gesundheit der Kinder nicht zu gefährden, gibt es in besonderen Fällen natürlich Ausnahmen, bei denen befristet die Umgänge ausgesetzt werden sollten.

Gründe dafür wären:

Eine nachgewiesene Infektion des anderen Elternteils oder der mit im Haushalt lebenden Personen mit dem Coronavirus, oder Symptome , die auf eine Infektion hindeuten – Eine akute Erkältung des anderen Elternteils mit häufigem Husten oder Schnupfen – Eine nachgewiesene Infektion des Kindes mit dem Coronavirus – Ein längerer Kontakt des anderen Elternteils mit einer infizierten Person z.B. im Arbeitsumfeld

Der umgangsberechtigte Elternteil muss verantwortungsvoll für sich prüfen, ob eine dieser Gründe vorliegt und ist verpflichtet, den anderen Elternteil davon in Kenntnis zu setzen, wenn das der Fall ist. Der umgangsberechtigte Elternteil ist aber nicht verpflichtet eine Negativbescheinigung eines Arztes vorzulegen, dass er keine Coronainfektion hat. Eine Sorge desjenigen Elternteils, wo das Kind überwiegend lebt, um dessen Gesundheit, ist kein ausreichender Grund, den Umgang zu unterbrechen. Wir gehen davon aus, dass Sie sich als Eltern regelmäßig über die Medien über die aktuellen Maßnahmen zur Ansteckungs-prävention informieren und die Richtlinien des Robert Koch Institutes einhalten.
Bei Umgangsunterbrechung aus einem der genannten Gründe, sollte es die Möglichkeit geben regelmäßig zu festgelegten Zeit mit dem anderen Elternteil zu telefonieren oder zu skypen. Sobald die o.g. Gründe nicht mehr vorliegen, sollte der Umgang wieder fortgesetzt werden. Wenn die Möglichkeit besteht, können ausgefallene Umgangstage -evtl. auch anteilig- nachgeholt werden.

Quelle: Zitat Jugendamt Berlin

Weiterführende Informationen:

Deutsches Institut für Jugendhilfe und Familienrecht e. V. (DIJuF)

Bundesministerium der Justiz

 
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