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Einen klaren Schwerpunkt wollen die Selbsthilfegruppen in Pforzheim und im Enzkreis im laufenden Jahr setzen: „Die Selbsthilfe-Landschaft soll bekannter gemacht werden und Betroffene unkomplizierte Zugangswege zu den Angeboten finden“, umreißt Renate Poignée die Ergebnisse der jährlichen Gesamtversammlung aller Gruppen. Außerdem beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Fort- und Weiterbildungsmögklichkeiten.
Poignée, die die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe/Selbsthilfegruppen, kurz: KISS, bei Netzwerk looping leitet, betreut die Gruppen und unterstützt vor allem bei Neugründungen. Das Spektrum reicht von den „klassischen“ Gesundheitsthemen über zahlreiche Angehörigen-Kreise bis zu Gruppen wie „Zwillingseltern“ oder „Lebenskrise“. Einmal im Jahr lädt sie sämtliche Selbsthilfegruppen aus dem Enzkreis und der Stadt Pforzheim zur Gesamtversammlung ein.
„Bei diesen Treffen geht es zunächst immer darum, sich mit den Selbsthilfeaktivitäten des letzten Jahres auseinander zu setzen“, sagt die Sozialpädagogin. Danach finde für das neue Jahr ein Zielfindungsprozess statt. Poignée: „Es wurde eine Fülle an Ideen zusammengetragen, mit denen die Gruppen an die Öffentlichkeit gehen wollen – von Aktionstagen oder Ständen in der Fußgängerzone bis zu einer stärkeren Vernetzung mit Einrichtungen, die sich mit gesundheitlichen Themen befassen.“ Das Arbeits-Motto für das Jahr gibt es auch schon: „Selbsthilfe startet durch!“
Wer sich für eine Selbsthilfegruppe interessiert oder weitere Informationen sucht, erhält diese bei Renate Poignée von KISS unter Tel. 07231 308-9743 oder per E-Mail an Renate.Poignee@enzkreis.de.
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